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Blick über den Dorfteich auf das Gemeindehaus
Spielplatz Hohenhorner Weg
Blick auf den Dorfteich in Fahrendorf
Blick auf das Gerätehaus der FFW-K-F und das Gemeindehaus
Brücke am Dorfteich
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Inhalt

Kindertagesstätte Sonnenblume  

 

Die Kindertagesstätte in Kröppelshagen wird geleitet von
Frau Aderhold
Kindertagesstätte "Sonnenblume"
Leiterin
Schlehenweg 11
21529 Kröppelshagen-Fahrendorf
Telefon:
04104/ 1484

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a.aderhold@kita-kroeppelshagen.de

Logo Kindertagesstätte Sonnenblume
Es gibt in Kröppelshagen zwei Betreuungsgruppen; beide beginnen um 8.00 Uhr und enden entweder um 12.00 Uhr oder um 14.00 Uhr. Es besteht die Möglichkeit eines Früh- oder Spätdienstes. Zur Zeit entsteht ein Anbau an den Kindergarten, in dem ab August 2013 zehn Krippenkinder von 1 bis 3 Jahren betreut werden können. 

Kindergarten Kröppelshagen
© Kröppelshagen-Fahrendorf 

 

 

Die inhaltlichen Aspekte des Kindergartenalltags:>>>

Unsere integrative Arbeit im Kindergarten Sonnenblume>>>

 

Naturerlebnisse im Kindergarten: 

Familien-Wandertag und größter Blätterhaufen der Welt 

Im Frühjahr haben wir die Kinder mit ihren Familien zu einem Wandertag durch die Dalbekschlucht eingeladen. Die Idee war, einmal nicht gebunden an den Kindergarten aktiv etwas mit den Kindern und ihren Eltern in der Natur zu erleben. Die aufblühende Natur zu bewundern und während des Spazierganges entspannt mit den Kindern und Eltern zu klönen, war dabei unser Wunsch. 

An einem Samstagmorgen haben wir uns mit ca. 25 Familien am Gemeindeamt getroffen. Von dort starteten wir gemeinsam unsere Wanderung in die Dalbek. Um den Entdecker- und Forscherdrang in den Kindern zu wecken, bekam jedes Kind von uns eine Lupendose geschenkt. Gesponsert wurden diese von unserem Förder-verein. Vielen, vielen Dank!!! Außerdem erhielten alle Familien eine Aufgabe, bevor sie an den Start gingen, um noch besser die Natur im Blick zu haben. Jede Familie sollte unterwegs viel Na-turmaterial sammeln, mit dem wir am Ende un-serer Wanderung noch etwas vorhatten. 

Natürlich überlegten wir uns im Vorwege einige Spiele, die wir zwischendurch als Lückenfüller einbauen wollten. Doch die Kinder waren mit so viel Eifer unterwegs, entdeckten umgefallene Stämme zum Balancieren, fanden Blätter oder auch mal einen Käfer für ihre Lupendose, so dass wir nur eine kleine Pause zum Stärken ein-gelegt haben. Die Kinder verzehrten genüsslich die von uns mitgebrachten Laugenstangen und dann wollten sie auch relativ rasch weiterlaufen. Nach ca. 1,5 Stunden Wanderung waren wir am Ziel. Nun sollten die Kinder noch einmal so richtig kreativ werden. Aus dem unterwegs gesammelten Naturmaterial (Stöckchen, Zapfen, Steinen usw.) legten die Kinder, manchmal mit Hilfe ihrer Eltern, wunderschöne Bilder auf den Waldboden und schenkten damit dem Wald viele tolle Kreationen. Die Eltern bauten in der Zwischenzeit auf Picknickdecken ein von ihnen mitgebrachtes, sehr leckeres Buffet auf und mit einem gemütlichen Essen klang dieser schöne Vormittag aus. Je nachdem, wie viel Zeit jede Familie hatte, gingen einige schon eher nach Hause und die anderen traten dann gemeinsam den Rückweg an. Geschlossenes Fazit aller Be-teiligten: „Gern einmal wieder“ 

Da uns Erzieherinnen diese Aktion so viel Spaß gemacht hat, entstand bald die Überlegung, was wir denn im Herbst machen könnten. So haben wir Ende Oktober nur die Kinder um 15.00 Uhr zu uns in den Kindergarten eingeladen. Egal bei welchem Wetter, wollten wir draußen auf unserem Spielplatz kleine Naturspiele mit den Kindern veranstalten. Zum Glück meinte es da Wetter gut mit uns. Wir hatten viele Schubkarren, Eimer und Laubharken bereit gestellt, einige Kinder haben noch ihre eigenen Harken mitgebracht und eifrig machten wir uns alle ans Werk. Denn wir wollten den größten Blätterhaufen der Welt zusammenharken. Es war so ein emsiges Arbeiten, dass die Kinder wirklich über eine Stunde Laub geharkt, gesammelt und transportiert haben. Je größer der Laubhaufen wurde, umso aktiver wurden alle. Es war zu schön anzuschauen. Kinder, die eine Pause brauchten, konnten sich in der Halle bei einer kleinen Bastelei mit Blättern ein wenig erholen. Aber alle wollten dann auch schnell wieder nach draußen, um weiter zu machen. Als es anfing, dunkel zu werden und fast alles Laub weg war – so meinten es jedenfalls die Kinder – diente uns der Laubhaufen als Sprungmatte für die mutigsten Sprünge. Die Kinder warfen sich voller Freude, mal mit mehr und mal mit ganz viel Schwung, in das Laub. Einige vergruben sich fast darin und somit war unser Laubhaufen das schönste Spielobjekt, das man sich vorstellen konnte. Nun war es schon richtig dunkel und wir stärkten uns alle auf den Bänken vor der Sonnengruppe mit warmem Punsch und Hot Dogs. Draußen im Dunkeln zu essen war für die Kinder ein spannender Abschluss eines aktiven Herbstnachmittages. 

 

 

 

17 Jahre Kinderbetreuung vor Ort: 

KiTa „Sonnenblume“ - Mittelpunkt unserer Gemeinde 

Im Jahre 1993 begann ein Ausschuss der Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf, sich mit der Planung und dem Bau eines Kindergartens aus-einander zu setzen, das „Für“ und „Wider“ wurden gründlich gegeneinander abgewogen. Denn die Sorge, die geplanten 40 Plätze dauerhaft mit Leben füllen zu können, war natürlich groß. 

Im August 1995 war es dann so weit. Der erste Spatenstich auf einer grünen Wiese im Schle-henweg wurde getätigt und schon etwa 2 Mona-te später sollte das Gebäude einzugsbereit sein. 

Parallel erfolgte eine Stellenausschreibung, woraufhin sich 15 Bewerberinnen meldeten. So konnten ab dem 1. Oktober 1995 vier pädagogische Fachkräfte (zwei Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen) ihre Arbeit aufnehmen. Die Leitung des Kindergartens wurde Gabriele Dubberstein übertragen. 

Mängel am Bau ließen den geplanten Einzug in das neue Gebäude im Oktober jedoch verzögern, so dass die ersten Kinder erst einmal über-gangsweise im Gemeindesaal empfangen wurden, was der Freude und Euphorie jedoch kei-nen Abbruch tat. Am 2. Dezember 1995 fand dann die feierliche Einweihung des Kindergartens „Sonnenblume“ mit Bürgermeister Herbert Schröder, den Gemeinderatsmitgliedern, den Kindern und deren Eltern und vielen geladenen Gästen statt. Nach einem halben Jahr entschloss sich die Gemein-de, die Leiterin nach der Probezeit nicht zu übernehmen. Daraufhin mobilisierte sich die Elternschaft des Kindergartens zu einer „Großdemonstration“ und tat mit Plakaten versehen in der Gemeinde ihren Unwillen kund. Vertreter der Gemeinde, die gerade mit dem Ausschmü-cken des Gemeindesaales für den Kinderfa-sching beschäftigt waren, wurden von dem plötzlichen Ansturm sehr überrascht. Zum Glück glätteten sich die Wogen dann doch relativ schnell, die getroffene Entscheidung wurde jedoch nicht revidiert und statt dessen übernahm Antje Tempus, heute Antje Aderhold, die Leitung des Kindergartens. Die Gemeinde stellte nun für Frau Dubberstein eine neue Erzieherin ein. 

Im ersten Kindergartenjahr 1995/96 wurden in den zwei Gruppen jeweils 17 Kinder betreut. Die Öffnungszeiten lagen in der Zeit von 7.30 - 13.00 Uhr. Für die Kernzeit von 8.00 – 12.00 Uhr war von den Eltern ein Beitrag von 160 Mark zu zahlen. 

Seit nun 17 Jahren blieb der Kindergarten mit seinen 40 Plätzen immer ausgelastet. Teilweise konnten auch Kinder aus anderen Gemeinden, z. B. Escheburg, aufgenommen werden. 

Im Januar 2008 wurden die Öffnungszeiten erweitert und eine Betreuung bis 15.00 Uhr mit Mittagessen angeboten. Das Essen wird von ei-nem Cateringservice geliefert. Heute kostet die Kernzeit von 8.00 - 12.00 Uhr 110 €. 

Die inhaltliche und pädagogische Arbeit inten-sivierte sich über die Jahre hinweg, zumal die Anforderungen des Landes in Bildungsleitlinien konkret festgeschrieben wurden. 

Zwei Mitarbeiterinnen des Kindergartens, Frau Aderhold und Frau Wittich, sind seit Anbeginn dabei. Dadurch ist die Kontinuität und Verläss-lichkeit, die bei der Arbeit mit Kindern so wich-tig ist, gesichert. Wechsel innerhalb der anderen zwei Planstellen sorgen immer wieder für neuen Wind, so dass sich in der Einrichtung eine gute Ausgeglichenheit von Altem und Neuem entwi-ckeln kann. 

Projektarbeit bedeutet für die Fachkräfte, die Bildungsleitlinien konkret umzusetzen. Die Ganzheitlichkeit der Kinder zu wahren, dabei alle Sinne zu fördern und die Kinder altersge-recht zu begleiten und zu fördern, sind dabei das wichtigste Ziel. So ist der Grundsatz von Kon-fuzius: „Erkläre mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass es mich tun und ich ver-stehe“ ein wichtiger Grundpfeiler der täglichen Arbeit. 

Im Juni des Jahres 2005 feierte der Kindergarten mit einem Tag der offenen Tür sein 10-jähriges Jubiläum. Am Vormittag führten die Kinder während eines Sektempfanges das Musical „Ei-ne Reise um die Welt“ auf und am Nachmittag feierten Jung und Alt gemeinsam auf einem Kinderfest unter dem Motto „Viele Farben hat die Welt“. Organisiert wurde dieser Tag vom Team des Kindergartens und dem Kindergarten-ausschuss, mit der damaligen Vorsitzenden Britta Meyrose. Frau Meyrose war es auch, die 1998 den Förderverein „Sterntaler“ für den Kindergarten gründete. Seitdem unterstützen engagierte Eltern durch ihre ehrenamtliche Arbeit den Kindergarten. Sie organisieren tolle Tagesausflüge, helfen bei der Anschaffung von Spielsachen oder auch bei der Verschönerung des Spielplatzes. So wurden ein Holzbackofen angeschafft und in Gemeinschaftsarbeit mit den Eltern eine Kräuterspirale und Weidentippis gebaut. Wieder fünf Jahre später, im Juni 2010, konnte das 15jährige Kindergartenjubiläum gefeiert werden. Während eines Empfanges am Vormittag ließen der Bürgermeister Volker Merkel und die Kindergartenleitung Antje Aderhold die vergangenen Jahre in ihren Ansprachen Revue passieren. Viele Dinge haben sich in dieser Zeit entwickelt. Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wurde gefestigt. So kann bei Bedarf eine Einzelintegration für Kinder mit besonderem Förderbedarf angeboten werden. Diese wird bei einem gesonderten Träger, wie zum Beispiel der Beratungsstelle für Integration, der „Schneiderschere“ in Mölln, eingekauft. Viele ehemalige Kindergartenkinder führen ihr Schul-praktikum im Kindergarten durch, um einmal das Berufsfeld einer Erzieherin kennen zu ler-nen und kommen so an einen wichtigen Ort ih-rer früheren Kindheit zurück. 

1995 sagte die damalige Kreisrätin Rumohr auf ihrer Ansprache zur Einweihung des Kindergartens: „Es ist für jede Stadt und Gemeinde wichtig, einen Mittelpunkt zu haben. Warum sollte dies also nicht ein Kindergarten sein?“ 

In diesem Sinne hoffen wir, dass unsere „Son-nenblume“ noch lange mit Kinderlachen erfüllt sein wird. 

 

Antje Aderhold 

Kindergartenleitung