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Mobilität

Jährlich entfallen rund 25% der weltweit ausgestoßenen Treibhausgase auf den Verkehr. Hinzukommt, dass dieser Bereich in den letzten Jahren stagniert, beziehungsweise sogar gestiegen ist! Zeit sich auch mit der Mobilität zu beschäftigen. Mobilität ist gerade im ländlichen Raum, wo Busse und Bahnen nicht zu jeder Uhrzeit fahren, von großer Bedeutung. Helfen können dabei Mitfahrgelegenheiten, Pendlerportale und der Schwung auf das Fahrrad.

Die größten Klimasünden begehen wir jedoch meistens auf dem Weg in den Urlaub. Das Flugzeug erzeugt pro Kilometer 380g CO2. Dies sind circa 150% mehr als ein Auto pro Kilometer erzeugt und 750% mehr als ein Kilometer mit der Bahn. Auch Kreuzfahrtschiffe produzieren große Mengen an CO² und anderen Treibhausgasen.
Eine gänzliche Vermeidung ist nur durch Radfahren oder zu Fuß gehen möglich. Das sind nach wie vor die ökologischsten Arten mobil zu sein.

Radverkehr und Fußverkehr

Den Rad- und Fußverkehr zu fördern, ist eines der wichtigsten Aufgabe zur Schaffung einer nachhaltigen Mobilität in der Klimaschutzregion. Wichtig für den Nutzer ist häufig die passende Route mit dem Fahrrad zu finden. Hilfestellung können dort moderne Radroutenplaner bieten. Diese bieten zusätzlich zur Routenplanung auch Möglichkeiten sich z.B. Cafés, Fahrradläden und den Zustand der Wege anzeigen zu lassen.

Eine ganz moderne Möglichkeit der Fortbewegung mit dem Rad sind Pedelecs (Fahrräder mit Elektroantrieb). Diese unterstützen den Radfahrer mit einem elektrischen Hilfsmotor, um ohne Anstrengung zum Beispiel einen Berg zu bezwingen.
Welches Fahrrad ist jedoch empfehlenswert? Einen aktuellen Test von insgesamt 15 Pedelecs hat Stiftung Warentest im Sommer 2016 durchgeführt.
Wer ein Pedelec mal testen möchte, kann sich an der Touristeninformation in Geesthacht oder bei den Stadtwerken Geesthacht dieses für ca. 20 Euro pro Tag ausleihen. Die Touristeninformationen Geesthacht bietet, falls Sie kein eigenes Rad besitzen, auch normale Fahrräder zum Verleih an.

Öffentlicher Personen Nahverkehr (ÖPNV)

Der Öffentliche Personen Nahverkehr bietet häufig eine gute Alternative in Bezug auf Zeit, finanzielle Mittel und CO2-Emissionen. Man kommt somit entspannter, ausgeruhter und ökologischer an das gewünschte Ziel. Eigentlich nur Vorteile, wären da nicht die vermeintlich längeren Fahrten. Moderne und auf die Mobilität des Nutzers zugeschnittene Fahrpläne bieten die Verkehrsbetriebe wie der Hamburger Verkehrsverbund (HVV), die Deutsche Bahn oder der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein auf Ihren Seiten an. Dabei wird häufig nicht nur der Öffentliche Nahverkehr sondern auch Car- und Bikesharing mit im Fahrplan betrachtet.

Von den Autos, welche sich täglich über die Straßen quälen, sind rund 40% Individualverkehr. Dies heißt, dass lediglich der Fahrer und kein Mitfahrer sich im Auto befinden. Dies muss aber nicht immer so sein. Pendlerportale fördern zum Beispiel den konstanten Weg zur Arbeit zu nutzen, um andere Personen, welche dieselbe Wegstrecke habe, mitzunehmen und so den morgenlichen Berufsverkehr zu reduzieren. Falls Ihre Verbindung nicht verfügbar ist, tragen Sie sich selbst ein und werden Sie ein Fahrer für andere Personen. So können nicht nur Sie CO2 einsparen, sondern auch Ihre Kolleginnen und Kollegen.

eMobilität

Elektromobilität ist die Technologie der Zukunft. Stimmt das? Reichweite, Schnelligkeit und lange Ladezeiten sind die Stichworte, welche sofort in den Kopf der meisten Personen schießen, wenn es um das Thema Elektromobilität geht.
Die Elektromobilität hat sich jedoch bereits gewandelt. Standheizung und Sitzheizung bieten den Komfort eines herkömmlichen Autos und immer mehr Schnellladesäulen tauchen in der Landschaft auf. Dennoch sind Themen wie Reichweite immer noch ein Problem. Moderne Elektroautos schaffen ca. 150 bis 500km pro Tankladung. Danach muss das Fahrzeug geladen werden.
Vom Aussehen her, kann man ein Elektroauto mittlerweile kaum noch von einem Verbrenner unterscheiden. Auch die Anzahl der unterschiedlichen Autotypen vergrößert sich, sodass mittlerweile auch große Autokonzerne wie BWM und Volkswagen in den Markt drängen.
Eine Auflistung der momentanen Serienfahrzeuge mit Elektroantrieb bietet die Seite GoingElektric. Wer weitere Informationen rund um das Thema Elektromobiliät erfahren möchte, findet auf der Seite des ADACs viele nützliche Informationen.

Wer nun die Reise mit einem Elektroauto plant, muss statt der Tankanzeige die Reichweite im Auge behalten und rechtzeitig eine freie Ladesäule ansteuern. Helfen bei der Planung tun sogenannte eMobilitäts-Planer. Diese Planer beinhalten Ladesäulendatenbank, aber auch Höhenangaben, da diese für die Reichweite der Elektroautos eine wichtige Rolle spielen. Ladesäulen im Amtsgebiet gibt es bisher nur in der Gemeinde Aumühle.

Die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges wird auch vom Bund gefördert. Beim Kauf eines Elektrofahrzeuges wird ein Zuschuss über die BAFA gewährt. Dieser liegt mindestens bei 4.000€ für ein Brennstoffzellen oder Elektrofahrzeug und 3.000€ bei einem Hybrid. Zusätzlich wird der Kauf des Autos über eine Entlassung aus der KFZ-Steuer bis 2020 indirekt bezuschusst. Diese beiden Förderungen machen den Kauf eines Elektroautos auch finanziell interessant.