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Blühende Gärten für unsere Bienen

 Unseren Bienen geht es schlecht

Doch wir können etwas tun

Bieten wir ihnen Nahrung und Lebensraum

Gestalten wir in unseren Gärten blühende Ecken

Blumen Garten
                         Foto: K. Tormählen

Vorschläge für Blühpflanzen nach Jahreszeiten:

Spätwinter-Frühling
Winterling, Schneeglöckchen, Krokus, Schneeglanz, Perlhyazinthen

Frühling
Primel, Tulpe, Narzisse, Vergissmeinnicht, Blaustern, Veilchen, Zierlauch, Bärlauch, Gemswurz, Lerchensporn

Frühsommer
Klatschmohn, Margeriten, Flockenblume, Mädchenauge, Rittersporn, Akelei, Malve, Trollblume, Nachtviole, Gilbweiderich

Sommer
Ringelblume, Oregano, Kokardenblume, Malve, Herbstanemone, span. Gänseblümchen, Nachtkerze, Karde, Borretsch, Eisenhut, Glockenblume, div. Nelken, Seifenkraut, Löwenmaul, Johanniskraut

Spätsommer-Herbst
Sonnenblume, Sonnenhut, Sonnenbraut, Rudbeckia, Helianthus, diverse Astern

Wer noch mehr tun möchte
Blühende Sträucher wie Stachelbeeren, Johannisbeeren und Wildrosen (Hagebutten) bieten doppelten Nutzen: Nahrung für Insekten und Menschen.
Im Handel gibt es auch diverse Wildblumenmischungen.


Hintergrund
Laut Mitteilung der Bundesregierung hat sich der Insektenbestand von 1982 bis heute um 80 Prozent verringert. Besonders betroffen sind Falter, Heuschrecken und Schwebfliegen. Einzelne Arten sind vom Aussterben bedroht. Als Folge des Rückgangs der Insekten sind auch alle Tiere gefährdet, die sich von Insekten ernähren. Dazu gehören insbesondere Singvögel, Amphibien und Fledermäuse. Vogelkenner berichten von dramatischen Rückgängen einiger Arten wie Schnäpper, Spötter und Nachtigall. Aber auch die Allerweltsvögel wie Meisen sind nur noch selten an den Futterhäuschen zu sehen. Die Jahreszählung der Fledermäuse des BUND Börnsen erbrachte gerade einmal drei Tiere, wo sonst jährlich um die 30 zu finden waren.

Als Hauptursache für den Rückgang der Insekten werden der Einsatz von Pestiziden und der Mangel an Blühpflanzen genannt. Auf die zweite Ursache können Gartenbesitzer Einfluss nehmen. Sie könnten Blühpflanzen ansiedeln und so den bedrohten Tieren Nektar und Pollen bieten. Welche Pflanzen wären geeignet? Eigentlich alle heimischen Blumen. Exoten sollten weniger zum Einsatz kommen. Sie bieten den Insekten keine Nahrung.

Link zur Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/131/1813142.pdf

Gut lesbarer Pressetext dazu:
http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Warnung-vor-dramatischem-Insektensterben  

Dies ist eine Aktion des Umweltausschusses der Gemeinde Börnsen - Beschluss 15. Januar 2018