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Blick über den Dorfteich auf das Gemeindehaus
Spielplatz Hohenhorner Weg
Blick auf den Dorfteich in Fahrendorf
Blick auf das Gerätehaus der FFW-K-F und das Gemeindehaus
Brücke am Dorfteich

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Inhalt

 

Bürgermeisterbrief 2017

 

Wappen Kröppelshagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeisterbrief

von Brauchitsch

Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer!

Wieder einmal neigt sich ein ereignisreiches Jahr, politisch mit einigen bedeutenden Wahlen, dem Ende zu. In unserem Land Schleswig-Holstein haben wir zum ersten Mal eine Jamaika-Koalition, die sich viel für die Verbesserung der finanziellen Lage der Gemeinden vorgenommen hat.
Eine gute Nachricht hat der neue Ministerpräsident der Landes schon verkündet: es wird keine Gemeindegebietsreform in den nächsten fünf Jahren geben. Somit bleiben wir als Gemeinde selbständig und können uns auch in den kommenden Jahren weiter strategische Gedanken zur Entwicklung unseres Dorfes machen.
Dies ist die letzte Ausgabe unserer Dorfzeitung in der jetzigen Wahlperiode. Die nächste Zeitung wird erst nach der Kommunalwahl im Mai erscheinen. Ich hoffe, unser Gemeindeblatt hat Ihr Interesse gefunden und die vielen Berichte über und aus Kröppelshagen-Fahrendorf haben Ihnen gefallen.
Es ist an der Zeit, ein Wort des Dankes an die Aktiven in der Redaktion zu richten, die mir  als ich Mitte 2015 das Amt des Bürgermeisters und damit auch die Funktion des Herausgebers übernahm, den Einstieg leicht gemacht haben. Es gab in den Jahren zwar manche Diskussion über das „Wie“, aber am Ende kam immer ein gutes Ergebnis heraus. Dafür möchte ich all meinen Mitstreitern, die viel von ihrer Freizeit investiert haben, um die Zeitung im Sinne der Bürger und für die Bürger zu machen, ganz herzlich danken!
In den letzten Jahren haben wir als Gemeinde keine großen Sprünge machen können und haben uns auf das Notwendige und Machbare konzentriert. Es gab keine Möglichkeit, neue Baugebiete zu entwickeln, da war die Landesplanung davor. Ein Gewerbegebiet, so dringend es von unseren Gewerbetreibenden gewünscht wurde, konnte bedingt durch die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat nicht vorangebracht werden.
Wir haben aber ein Dorfentwicklungskonzept vorbereitet, welches eine Basis für die weitere Entwicklung der Gemeinde sein kann. Nun hoffen wir, dass unsere Planungen im neuen Landesentwicklungsplan, der augenblicklich erstellt wird, auch aufgenommen werden.
Die Ansiedlung des Betriebshofes und der Verwaltung unseres Abwasserverbandes der Lauenburger Bille- und Geestrand-Gemeinden ist ein schöner Erfolg. Das Gebäude fügt sich gut in das Dorfbild ein, und die Mitarbeiter fühlen sich wohl bei uns.
Mein ausdrücklicher Dank gilt all Denjenigen, die im letzten Jahr in den unterschiedlichsten Funktionen für die Gemeinde und ihre Bürgerinnen/Bürger aktiv und engagiert ehrenamtlich im Einsatz waren und ihre Freizeit zum Wohle Aller eingesetzt haben. Ohne dieses große ehrenamtliche Engagement kann eine Gemeinde mit all ihren Aspekten nicht gedeihen.

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde ein schönes, erfülltes und friedliches Weihnachten 2017 und würde mich freuen auch in der nächsten Dorfzeitung von gleicher Stelle zu schreiben.

Ihr

Michael von Brauchitsch Bürgermeister

Winter 2017

Jugendtreff

Der Jugendtreff hat sich im Jahr 2017 gut entwickelt und ist Montag- und Mittwochnachmittag geöffnet. Zwei Jugendpfleger kümmern sich während der Öffnungszeiten um die Jugendlichen. Wir haben viele positive Rückmeldungen zu den Aktivitäten der Jugendpfleger erhalten. Unter Anderem bemüht man sich, auch die jugendlichen Flüchtlinge in die Jugendtreff-Aktivitäten mit einzubinden. Gelegentlich gibt es von den Anwohnern Beschwerden über einen zu hohen Geräuschpegel während der Öffnungszeiten. Wenn dieser, bei allem guten Verständnis für Kinder- /Jugendlärm, über dem erträglichen Maß liegt, sollte man die Jugendpfleger darauf aufmerksam machen. Sie haben hierfür ein offenes Ohr.

 

Ruhender Verkehr

Das Amt Hohe Elbgeest hat zur Überwachung des ruhenden Verkehrs einen zivilen Ordnungsdienst eingestellt, der in den Gemeinden den ruhenden Verkehr überwachen soll. In der letzten Zeit hat es auch bei uns in Kröppelshagen unnötige Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer durch nicht korrekt geparkte Fahrzeuge gegeben. Dies hat zu regelmäßigen Beschwerden bei der Gemeinde geführt. Da die Polizei für die Parkraumüberwachung keine Kapazitäten frei hat, haben die Gemeinden das Amt gebeten, entsprechend Personal bereitzustellen.

Großer Saal

Unser Gemeindesaal erfreut sich seit der Renovierung großer Beliebtheit und wird vielfach auch für private Feiern von Bürgern der Gemeinde gebucht.
Für das nächste Jahr planen wir einen Freisitz zum Teich hin, der dann bei schönem Wetter hoffentlich einen zusätzlichen attraktiven Anlaufpunkt im Dorf bietet.
Da aus dem ‚oberen Teil‘ des Dorfes die Beschwerde kam, dass Bänke zum Verweilen vorwiegend um das Gemeindehaus herum und Richtung Sportplatz zu finden sind, wurde hier kurzfristig Abhilfe geschaffen: An der Feldweg-Verlängerung des Unstedtenweges kurz vor dem Sachsenwald steht nun eine rustikale Bank mit Blick über die Felder und auf den Wald.

 

Lindenhof

Da der Lindenhof mittlerweile voll in Betrieb ist, werden die anderen Wohnungen/Häuser, die vom Amt Hohe Elbgeest in der Gemeinde angemietet wurden, je nach Mietvertrag kurz- bzw. mittelfristig an die Eigentümer zurückgegeben.
Da bis zur Auflösung des letzten Mietverhältnisses noch etwas Zeit ins Land gehen wird, haben wir derzeit eine höhere Belegung im Ort als ursprünglich geplant und gewollt.
Das Amt Hohe Elbgeest ist nicht nur verpflichtet, Flüchtlingen, deren Verfahren noch laufen, Unterkunft bereit zu stellen, sondern auch bereits anerkannten Flüchtlingen/Asylanten, die alleine aber keine geeignete Wohnung zur Miete finden.  Somit wohnen im Lindenhof auch Flüchtlinge/Asylanten, deren Verfahren schon positiv abgeschlossen sind.
Von verschiedenen Seiten wurde mir schon berichtet, dass die Stimmung im Lindenhof sehr gut ist und jeder Besucher ausgesprochen freundlich begrüßt wird.  
Beiden Gruppen von Flüchtlingen nimmt sich der Helferkreis im Dorf mit verschiedenen unterstützenden Kreisen und großem Engagement an. Integration gerade der anerkannten Flüchtlinge/Asylanten kann nur über das Erlernen unserer Sprache und die Einbindung in das Gemeindeleben gelingen.

 

Kindergarten

Im Sommer haben wir im Kindergarten einen Teil des Fußbodens, der abgängig war und nicht mehr repariert werden konnte, erneuert. Im nächsten Jahr planen wir auch den restlichen Teil auszutauschen. Im Rahmen der neuen Hygienevorschriften stehen auch noch bauliche Veränderungen im Bereich der Lagerräume an. Die Umsetzung gestaltet sich schwierig. Notwendige Instandhaltungsmaßnahmen im Außenbereich werden wir 2018 auch noch durchführen müssen.

 

Gemeindehaushalt

Der Haushalt für das Jahr 2018 kann leider nicht wie üblich im Dezember 2017 beschlossen werden.
Die Amtsverwaltung hat es bedauerlicherweise nicht geschafft, rechtzeitig die notwendigen Zahlen zur Verfügung zu stellen. Die notwendigen Haushalts-Beratungen werden wir jetzt erst im Januar 2018 beginnen können und dann in einer Sondersitzung des Gemeinderates den Haushalt beschließen. Ohne gültigen Haushaltsplan sind wir nur begrenzt handlungsfähig.
Leider ist es jetzt schon das zweite Mal, dass der Haushalt nicht rechtzeitig durch die Verwaltung vorgelegt wird.

 

Sturm „Xavier“

Anfang Oktober hat der Sturm „Xavier“ auch in Fahrendorf gewütet und drei große Linden zerstört. Zwei Linden hat der Sturm gefällt, bei einer dritten Linde wurde das Wurzelwerk aus der Erde gehoben und der Baum musste durch unsere Feuerwehr mit Hilfe des THW aufwändig abgetragen werden. Die Aktion hat die ganze Nacht gedauert.
Neben dem Holz wurde auch das Wurzelwerk fachgerecht entsorgt. Mit Hilfe eines Gutachters werden wir die Standfestigkeit der restlichen Bäume überprüfen lassen müssen und den Empfehlungen des Experten entsprechend verfahren.
Damit der Alleecharakter der Dorfstraße erhalten bleibt, wird die Gemeinde Ersatzpflanzungen für die zerstörten Bäume vornehmen.

Sommer 2017

Routine-Besichtigungen in der Kita
Wir hatten in der Kita in den letzten Monaten Routine-Besichtigungen durch das Gesundheitsamt und den Brandschutz.
Im Rahmen der Besichtigungen wurden kleinere Mängel festgestellt. Die heutigen Anforderungen an die Hygiene und den Brandschutz sind in den letzten Jahren erhöht und der Entwicklung angepasst worden. Wir haben diese Mängel  zum größten Teil schon kurzfristig beheben können, andere Mängel befinden sich noch in der Abarbeitung.
In der Sommerpause werden wir eine teilweise Erneuerung des Fußbodens in der Kita vornehmen müssen, da hier Schäden aufgetreten sind.

Baugebiet in Escheburg
Die  Gemeinde Escheburg plant zwei neue Baugebiete in Richtung Kröppelshagen zu entwickeln. Die Gemeinde Kröppelshagen hat gegen diese Neubaugebiete Einspruch eingelegt. Der zusätzliche Verkehr und die damit einhergehende zusätzliche Lärmbelästigung kann von uns so nicht akzeptiert werden. Wir erwarten hier entsprechende Vorschläge aus Escheburg.

Lindenhof
Unser Neubau heißt jetzt „Lindenhof“. Die ersten Bewohner sind dort auch eingezogen. Es gibt aber weiterhin Klärungsbedarf mit dem Amt, wie viele Menschen bei uns insgesamt untergebracht werden sollen, da ja auch noch zusätzlich drei Mietwohnungen durch das Amt angemietet sind. Ferner sind auch immer noch Restarbeiten auf dem Gelände und in dem Gebäude zu erledigen.


Bauhof
Der Gemeinderat hat beschlossen, ein neues Fahrzeug für den Bauhof anzuschaffen. Das jetzige Fahrzeug ist sehr in die Jahre gekommen und genügt nicht mehr den Ansprüchen.

Frühjahr 2017

Haushalt
Den Verwaltungshaushalt für das Jahr 2016 konnten wir mit einem kleinen Überschuss von ca. Euro 70.000,- abschließen. Dieser Überschuss reichte aber leider nicht aus, um die notwendigen Investitionen im Vermögenshaushalt zu decken. Wir mussten zusätzliche Gelder aus der Rücklage nehmen. Der Haushalt 2017 könnte mit Entnahmen aus der Rücklage und Aufnahme langfristiger Finanzmittel im Vermögenshaushalt (Investitionen) in Deckung gebracht werden.
Die Gemeinde hat immer mehr Aufgaben zu finanzieren, bekommt dafür aber vom Land nicht die nötigen Mittel zugewiesen. Selbst sparsamste Haushaltsführung macht es uns unmöglich, unseren Haushalt ausgeglichen zu gestalten.
Es ist auch keine Lösung, immer wieder an der Schraube bei den Gemeindesteuern und Abgaben zu drehen. Zudem könnten wir die Steuern auch gar nicht derartig erhöhen, dass die steigenden Kosten für die Kita, die Schulkostenbeiträge, sowie die Amts- und Kreisumlagen erwirtschaftet werden würden.
Hier ist mehr Ehrlichkeit und Wahrheit von Seiten der Landespolitik gefordert.

Neubau Friedrichsruher Straße
Zwischen dem Amt Hohe Elbgeest und der Gemeinde gibt es Meinungsverschiedenheiten, wie hoch die Zuweisung von Asylbewerbern und Flüchtlingen nach der Inbetriebnahme vom „Lindenhof" sein soll.Neben diesem Neubau, der ca. 40 Personen Wohnraum bietet, haben wir noch drei weitere Objekte bei uns im Ort, die zur Unterbringung von der Amtsverwaltung langfristig angemietet wurden.
Unser Verständnis war, dass die anderen Objekte zeitnah aufgelöst werden, und es bei uns dann diese 40 Unterbringungsplätze gibt, aber nicht mehr.  Dieses war die Zusage der Amtsleitung in den vergangenen Jahren.
Jetzt allerdings soll nur ein Objekt mit Auslaufen des Mietvertrages im November aufgelöst werden, die anderen Objekte sollen weiterhin bestehen, da die Verträge teilweise bis 2020 laufen. Wir haben damit in der Gemeinde über 70 Plätze. Dieses entspricht zum Einen in keiner Weise dem Verteilungsschlüssel, noch ist es mit der Gemeinde abgesprochen.
Auf der letzten Amtsausschusssitzung im März habe ich dieses auch sehr deutlich gesagt. Der in der Vergangenheit vorhandene Konsens zwischen der Amtsleitung und der Gemeinde besteht so nicht mehr. Das Amt hat dieses ohne Absprache mit der Gemeinde entschieden. Nach meinem Verständnis geht so etwas überhaupt nicht!

Winterdienst
Es gab dieses Jahr diverse Beschwerden von Bürgern wegen des Winterdienstes.
Wir haben die Beschwerden geprüft und mussten feststellen, dass die Bürger ihren Pflichten laut unserer Reinigungssatzung teilweise nicht nachgekommen sind.
Meine Bitte: Sorgen Sie rechtzeitig vor, falls Sie dem Winterdienst selber nicht nachkommen können oder wollen. Ihr Verhalten gefährdet Ihre Mitbürger.