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Bürgermeisterbrief

Liebe Aumühlerinnen, liebe Aumühler,


die Gesellschaft bewegt sich immer noch im Pandemie-Modus. Geschlossene Geschäfte, Restaurants, Schulen und Kitas. Viele arbeiten von zu Hause und müssen nebenbei noch Schulunterricht mit ihren Kindern machen. Andere sehen sich in ihrer Existenz bedroht und wissen nicht wie sie über den nächsten Monat kommen. Auch wenn die Infektionszahlen weiter zurückgehen, scheint es für Lockerungen der Beschränkungen noch zu früh. Ein früher Sommer würde eine Entspannung der Lage sicherlich begünstigen.

Seit Anfang diesen Jahres arbeitet die Gemeinde an der Umsetzung des B-Plans 11b. Nach dem dieser nach 5 Jahren endlich Rechtskraft erreicht hat, kann mit dem Bau des Pfadfinderheims begonnen werden, der Spielplatz an der Schule vergrößert werden und die nötigen Parkplätze für Schule, Kitas und Turnhalle geschaffen werden. Um mit diesen Arbeiten in diesem Jahr beginnen zu können, war es unumgänglich bis März alle nötigen Baumfällungen vorzunehmen.

Als erstes wurde das Spielplatzgelände für die Erweiterung vorbereitet. Dann musste ein Teil des Schulwaldes zum Schutz des Schulgebäudes und der Sporthalle gerodet werden. Dabei hat sich leider herausgestellt, dass Bäume, welche eigentlich hätten stehenbleiben sollen, als nicht standsicher beurteilt wurden und deshalb ebenfalls gefällt wurden. Die dritte Fläche befindet sich hinter der Sporthalle am Wanderweg zum Friedhof. Hier hätte schon vor über 25 Jahren, mit dem Bau der großen Sporthalle, ein 20 Meter breiter Waldschutzstreifen entstehen müssen – zum Schutz des Waldes und der angrenzenden Gebäude (Sporthalle, Krippe, Kita). Auch für den Bau des Pfadfinderheimes musste Platz geschaffen werden.

Inwieweit über die genehmigten Baumfällungen hinaus, Bäume ohne Rechtgrundlage gefällt wurden, muss geprüft und aufgearbeitet werden.

Außer Frage steht, dass wir in den betroffenen Gebieten Nachpflanzungen vornehmen werden, welche den zukünftigen Klimaveränderungen Rechnung tragen. Für den Schulwald wird sicherlich mit den Schülerinnen und Schülern ein geeigneter Plan entwickelt, diesen für die Kinder wieder nutzbar zu gestalten.

Ich möchte noch erwähnen, dass ich auf Grund der vielen Anfragen zu diesem Thema nicht jeder Bürgerin und jedem Bürger persönlich antworten kann. Ich übe das Amt des Bürgermeisters als Ehrenamt aus, dass heißt, ich opfere hierfür meine Freizeit, ich bin nicht hauptamtlich tätig, wie nicht wenige zu glauben scheinen. Neben Familie und Beruf ist meine Zeit begrenzt, die ich in den Dienst für die Gemeinde stecken kann. Meine Arbeitsbelastungen von über 50 Stunden die Woche für ein Ehrenamt sind auf Dauer für mich nicht tragbar.

Sowie die Dinge aufgearbeitet sind, wird es zu den Baumfällungen eine gesonderte Erklärung geben.


Märztag

Wolkenschatten fliehen über Felder,
Blau umdunstet stehen ferne Wälder.

Kraniche, die hoch die Luft durchpflügen,
Kommen schreiend an in Wanderzügen.

Lerchen steigen schon in lauten Schwärmen,
Überall ein erstes Frühlingslärmen.

Lustig flattern, Mädchen, deine Bänder;
Kurzes Glück träumt durch die weiten Länder.

Kurzes Glück schwamm mit den Wolkenmassen;
Wollt es halten, musst es schwimmen lassen.

Detlev von Liliencron (1844 - 1904)



Ihr Knut Suhk

Bürgermeister


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