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Dassendorf hilft! Benötigen Sie aufgrund der Corona-Situation nachbarschaftliche Hilfeleistungen, z.B. beim Einkaufen? Wollen Sie Ihre Hilfe zur Unterstützung anbieten? Das Amt Hohe Elbgeest hat dafür folgende Rufnummer eingerichtet und leitet Ihre Meldung an örtliche Organisationen und Hilfeleistende weiter: 04104 / 990-543 (Montag-Freitag 8-16 Uhr) oder per E-Mail: ordnung@amt-hohe-elbgeest.de


Ehrenamtliche Ansprechpartnerin - im Auftrag der Gemeinde Dassendorf Susanne Nowacki, Telefon 04104 - 699 732 von 9 bis 20 Uhr oder per E-Mail an aktuell-nowacki@t-online.de

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Liebe Dassendorferinnen, liebe Dassendorfer,
liebe Besucher unserer Internetseite,


nicht nur die Gemeinden, auch der Kreis Herzogtum Lauenburg und das Land Schleswig-Holstein machen sich Gedanken über die künftigen wohnbaulichen Entwicklungen. Der Kreis hat eine Studie dazu durchführen lassen. Dassendorf im Amtsbereich Hohe Elbgeest liegt im südlichen Kreisgebiet in Randlage zu Hamburg und hat bis 2030 mit weiterem Bevölkerungszuwachs zu rechnen.

In der Altersstruktur ist (wie in allen Teilen des Kreises) mit einer weiteren anteiligen Zunahme um 20 Prozent der über 64-jährigen Einwohner*innen zu rechnen. Im gesamten Kreisgebiet wird daher empfohlen, einen Fokus auf den Bau kleinerer, seniorengerechter Wohnungen in bedarfsgerechter Qualität zu legen, was in Dassendorf insbesondere durch die Seniorenwohnanlage „Holunderhof" bereits umgesetzt wurde.

Insgesamt sollte die Entwicklung nicht nur auf Neubauten, sondern auch auf den Bestand ausgerichtet werden. Freiwerdende Einfamilienhäuser können von zuziehenden Familien genutzt werden, so dass weniger Neubauten erforderlich und Wohngebiete aus den 60er/70er-Jahren belebt werden.

Schaut man sich das Kartenwerk des neuen Landesentwicklungsplans an, so fällt auf, dass Dassendorf inmitten von wachsenden Städten und Gemeinden liegt. Die Entwicklung des Landes soll sich auf sogenannten Siedlungsachsen und Entwicklungsschwerpunkte konzentrieren. Dassendorf liegt auf keiner Entwicklungsachse und wird trotz seiner Lage und Infrastruktur, z.B. als Sitz der Amtsverwaltung von der Landesplanung auch weiterhin nicht als zentraler Ort mit überörtlichen Versorgungsfunktionen eingestuft.

Dies liegt insbesondere an seiner Nähe zu Mittel- und Unterzentren wie Schwarzenbek und Geesthacht, Wentorf und Reinbek. Dassendorf erhält somit keine besonderen Förderungen für Zentralfunktionen und wird vom Land in seiner wohnbaulichen und gewerblichen Entwicklung darauf begrenzt, im Wesentlichen den örtlichen Bedarf zu decken.

Anders als in Escheburg, Börnsen, Aumühle und Wohltorf, für die es aufgrund ihrer jeweiligen „Achsenlage" entlang von Bahnstrecken keine wohnbaulichen Beschränkungen gibt, gilt für Dassendorf als Gemeinde, die nicht auf einer Entwicklungsachse liegt, ein wohnbaulicher Entwicklungsrahmen von 15 Prozent Steigerung für die nächsten Jahre.

Auch eine Beteiligung an Stadt-Umland-Kooperationen, wie Hamwarde, Wiershop, Worth und Hohenhorn dies mit Geestacht praktizieren, wird Dassendorf in der Kreisstudie nicht nahegelegt. Wir befinden uns also mittendrin, dicht an Hamburg und doch im „geschützten", begrenzten Rahmen, den es mit den vorhandenen Mitteln auszugestalten gilt.

Das Land erwartet von uns nicht, wohnbauliche oder infrastrukturelle Herausforderungen für das Umland zu lösen und gibt uns dafür auch keine finanziellen Mittel. Damit steht Dassendorf allerdings auch nicht unter keinem starken Siedlungsdruck, dem es nachkommen müsste.

Unsere Dassendorfer Aufgaben liegen in den nächsten Jahren darin, eine maßvolle Entwicklung zu begleiten, insbesondere beim Generationswechsel bestehender Wohnbebauung, und die Infrastruktur für den örtlichen Bedarf zu erhalten und anzupassen. Die Gemeinde hat sich diesbezüglich schon auf den Weg gemacht: wir lassen derzeit sämtliche Bebauungspläne analysieren, erstellen in breit angelegter Bürger*innen- und Nutzer-Beteiligung ein Ortsentwicklungskonzept, insbesondere hinsichtlich Veranstaltungs- und Sportstätten.

Die Umsetzung der Rewe Erweiterung und die Schaffung einer Jugendfläche werden noch in diesem Jahr begonnen. Der Schulverband Dassendorf-Brunstorf-Hohenhorn plant einen weiteren Anbau an die Alfried-Otto-Schule, der in 2021 realisiert werden soll. Planungen für den Bereich einer neuen Kita an der Alten Mühle liegen dem Land vor. Wenn alles klappt, soll auch dort mit der Umsetzung in 2021 begonnen werden.

So werden wir gemeinsam dafür sorgen, dass wir uns hier in Dassendorf auch weiterhin im „Windschatten" sämtlicher Zentren und zwischen allen Achsen wohlfühlen können und den Wandel in den nächsten Jahren maßvoll und vernünftig gestalten.

Ihre

Martina Falkenberg
Bürgermeisterin

  

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Frau Martina Falkenberg »
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21521 Dassendorf
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