06.12.2022 - 7 DorfApp

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Wortprotokoll

Herr Bürgermeister Dürlich begrüßt Herrn Bober aus Dassendorf, der dort als Initiator maßgeblich an der Einführung der DassendorfApp beteiligt war.

 

Herr Bober stellt die App als Internet-Version vor und beantwortet Fragen.

Das Projekt wurde in Dassendorf durch die AktivRegion gefördert und daher umfangreicher geplant, d.h. mit mehr Modulen und mit einer Betreuung durch einen Minijob.

Die Grundversion ist für ca. 8.000 € Einmalkosten zu haben. Hinzu kommen Software-Pflegekosten von ca. 100 € monatlich.

Diese reduzierte Version ist z.B. in Börnsen im Einsatz.

Herr Bober stellt die verschiedenen Funktionen und Inhalte vor, z.B. den Veranstaltungskalender, den Mängelmelder und die Einträge von Gewerbetreibenden. Auch ein Austausch von Bürger*innen untereinander ist möglich, hierfür muss man sich registrieren.

Die App wird in der Woche von ca. 80-90 Nutzern besucht, am Wochenende sind es bis zum 180. Es ist leider nicht auslesbar, wie viele Menschen die App nutzen, es sind nur die Aufrufe messbar.

Die App ist mit dem Ansatz konzipiert, dass sich die Menschen für die Dinge vor Ort interessieren. Daher gibt es keinen gemeindeübergreifenden Ansatz.

Im Vergleich zu anderen Austausch-Plattformen wie nebenan.de, WhatsApp-Gruppen oder einer Homepage ist die DassendorfApp für ein breites Spektrum von Funktionen und Themen nutzbar, die mit anderen Formen nicht abbildbar sind.

Die Bedienung und Einrichtung ist sehr einfach, es gibt ein Grundgerüst, aber die Gestaltung, Farbgebung etc. ist frei wählbar. Es sind auch weitere Module buchbar.

Die App lebt von der Aktualität, daher ist eine ständige Pflege notwendig.

In Dassendorf wurde aufgrund der Förderung die Stelle einer Minijobberin geschaffen. Herr Bober wirkt ebenfalls bei der Pflege mit.

In Börnsen wird die App von 3-4 Ehrenamtlern außerhalb der Gemeindevertretung gepflegt.

 

Es wird anschließend über das weitere Vorgehen diskutiert.

Frau Dr. Münker berichtet über die DorffunkApp des Frauenhoferinstituts, die in Schleswig-Holstein für alle Gemeinden kostenlos zur Verfügung steht. Schwerpunkt ist die Kommunikation der Bürger*innen untereinander, z.B. Suche/Biete.

Jeder, der sich als sog. Reporter registriert, kann Inhalte einstellen.

Die Entwicklung weiterer Funktionen ist derzeit in der Schwebe.

Daher schätzt Frau Dr. Münker die Möglichkeiten einer App wie die DassendorfApp deutlich höher ein.

Herr Lentz ist der Auffassung, dass der Aufwand des Ehrenamtes nicht unterschätzt werden darf. Eine App ist abhängig davon, dass die Inhalte stets aktuell sind. Außerdem ist nicht klar, wieviele Menschen eine solche App tatsächlich nutzen. Leider ist dies für Dassendorf nicht feststellbar.

Frau Hoffmann möchte konkret wissen, wie es jetzt weitergeht. Sie verweist auf die bereits bestehende Arbeitsgruppe. Die Gemeinde muss nun entscheiden, welche Priorität eine App hat. Es muss die Frage geklärt werden, welche App es sein soll und ob sich Freiwillige für die Pflege finden.

Frau Bönicke-Rama sieht viele Überschneidungen mit den Inhalten einer Homepage. Aus ihrer Sicht ist der Markt derzeit sehr in Bewegung und es gibt viele Anbieter.

Herr Harting rückt ins Bewusstsein, dass es viele Überschneidungen mit Aumühle gibt, z.B. beim TuS.

 

Es wird vereinbart, dass die Arbeitsgruppe eine Empfehlung für eine App und für die Frage der Pflege erarbeiten soll.

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