21.03.2023 - 8 Verkehrssituation am Kirchberg nach Fertigstell...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Dürlich eröffnet das „Hauptthema“ der heutigen Sitzung beider Ausschüsse. Man hätte sich den Bau der Kita und der damit veränderten Verkehrssituation einfacher vorgestellt als es in der Realität ist. Das größte Problem ist der begrenzte Platz rund um die neue Kita, um eine sichere Verkehrsitutation und ausreichend Parkraum für die verschiedenen Verkehrsmittel (Autos, Fahrräder, Lastenräder, Trecker etc.) zu gewährleisten. Herr Dürlich hat mit Herrn Schneider vom Kreis gesprochen. Herr Schneider, zuständig für die Straßenverkehrsaufsicht, gibt die wenigen Möglichkeiten zu bedenken, die zu einer Entzerrung des zukünftigen Verkehrsaufkommens in diesem Berreich führen könnten. Der angedachte Vorschlag, den Flagredder zu einer Einbahnstraße zu machen, ist für die hiesigen Landwirte überhaupt keine Option, da sehr große Umwege gefahren werden müssten.

 

Ziel des heutigen Abends ist es, die Situation zu bewerten, mögliche Probleme zu erkennen und zu listen und gemeinsam einen Lösungsansatz zu finden.

Es werden in der neuen Kita rund 80 Kinder betreut, Hauptbringzeit ist von 8:30 Uhr – 9:00 Uhr morgens. Für 14 bis 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss ein Parkplatz gestellt werden, dazu kommen die Kurzzeitparker. Berücksichtigt werden müssen ebenfalls alle Veranstaltungen der Kirche. Das Bringen und Abholen der Kinder verschärft die Situation. Es werden Unfälle, besonders im Hinblick auf die Kinder, befürchtet. Gerade morgens gibt es zusätzlich ein erhöhtes Verkehrsaufkommen an der Dorfstraße, im Haidrath, am Kirchberg und im Flagredder, durch den Berufsverkehr.

 

Alle Mitglieder der beiden Ausschüsse sind sich einig, dass die Problematik erkannt und ausreichend diskutiert wurde, mit bisher wenigen Lösungsansätzen. Es müsse daher zügig ein Planungsbüro beauftragt werden, das eine professionelle Lösung erarbeitet.

 

Bedauert wird das Fehlen der Vertreterinnen und Vertreter des Ordnungsamtes, die für heute angekündigt waren. Die Zeit drängt und es müssen Beschlüsse gefasst werden, die möglichst schnell zu einer Lösung führen. Erfahrungsgemäß dauern die Phasen der Bauplanung sehr lange. Sollte es in Betracht genommen werden, den Flagredder zur Einbahnstraße zu erklären, muss vorher eine Anliegerversammlung einberufen werden.

 

Die Rahmenvorgaben für das Planungsbüro müssen komplett und präzise sein. Die Vorsitzenden Herr Dürlich und Herr Nickel weisen auf die Sanierung der Straße Haidrath im Herbst hin. Die Dringlichkeit ist hoch, da man sich mit dem Amt abstimmen müsse.

Folgender Beschluss wird von den Ausschussmitgliedern formuliert:

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Beschluss

Beschluss:

SSSJ- und Wegeausschuss empfehlen der Gemeindevertretung zu beschließen, ein Planungsbüro zu beauftragen, um eine Lösung der Verkehrssituation in Bezug auf die Nutzung der Einrichtungen auf dem Kirchberg, inkl. der Straßen Flagredder, Kirchberg, Zufahrt Haidrath, zu finden.

Zu berücksichtigen sind die:

- Bedürfnisse der Landwirte

- Die vermehrte und bevorzugte Fahrradnutzung (Lastenräder)

- Parkplätze mit Prüfung einer sicheren Kurzhaltezone

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Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis:

Stimmberechtigt

Ja-Stimme(n)

Nein-Stimme(n)

Enthaltung(en)

10

10

0

0

 

Es liegen keine Ausschließungsgründe nach § 22 GO vor.

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