02.08.2016 - 7 Hauskoppel Mehrkosten in unerwarteter Höhe...

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Wortprotokoll

Herrn Wende wurde das Rederecht erteilt.

 

Einleitung Herr Demme:

 

Es liegt ein Straßensanierungsprogramm „Amt Hohe Elbgeest 2015“ des Ing Büro Wende vor. Wir wollen hier nur über das Los 1A sprechen, da in diesem Los die Baumaßnahmen der Hauskoppel enthalten sind. Hier entstanden Mehrkosten von über 68 % gegenüber dem Angebot.

 

Wie kann es dazu kommen, dass ein Angebot eines Fachingenieurs, der die Planung der Sanierung der Hauskoppel übernommen hat, eine Ausschreibung mit 71 Positionen erstellt. 24 davon im Preis nicht anzieht, also sind es nur 47 Positionen und es hier zu 58 Positions-Nachträgen durch die ausführende Firma kommt.

 

Ist man hier mit nicht genügend Sachverstand oder zu wenig Sachkenntnis an die Sache gegangen oder hat man sich einfach nur überschätzt.

 

Was ist an Vorleistungen für dieses Projekt erbracht worden und was wurde wie im Vorwege überprüft, um ein fachgerechtes Angebot zu erstellen? Dieses Angebot ist aus meiner Sicht in keiner Weise fachgerecht und nach den einschlägigen Richtlinien erstellt.

 

Weitere Punkte, über die mit Herrn Wende und Herrn Rehder diskutiert wurde:

 

Herr Wende teilt mit, dass bei den Baubesprechungen im Januar 2016, an denen auch die Versorger anwesend waren, kein Mitarbeiter des Amtes oder Vertreter der Gemeinde anwesend waren.

 

Herr Wende hat keine Probebohrungen zur Zusammensetzung des Bodens durchführen lassen.

 

Zusätzliche Kosten sind entstanden:

 

  • Kabel von Dassau bis Dorfplatz (parallel laufend): 5.000,00 €
  • Bodenaustausch: 13.000,00 €
  • Zusätzliche Pumpenstunden 9.000,00 €

 

Der Bauausschuss kommt zur Erkenntnis, dass das Amt seiner Kontrollfunktion nur unzureichend nachgekommen ist und der Ingenieur Wende die drohenden Mehrkosten nicht ausreichend deutlich gemacht hat.

 

Herr Dassau betont, dass er bereits im vergangenen Jahr auf die Problematik des Wasserabflusses aufmerksam gemacht hat. Er regt an, eine weitere Leitung in die Wiesen zu den Drainagen zu legen, um die Situation des Wasserabflusses zu entspannen.

 

Der Ausschuss ist übereinstimmend der Meinung, dass dieser Vorschlag geprüft werden sollte.

 

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Beschluss

Beschluss:

Der Bauausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung den nachfolgenden Beschluss zu fassen:

 

Umgehende Zahlung der 4. Teilrechnung an die Fa. Bornbau in Höhe von 39.244,03 € abzüglich 5% Sicherheitsleistung ergibt 32.000€, die zu zahlen sind.

 

Das Amt wird aufgefordert, zu überprüfen, wie die 68 % Mehrkosten für die Sanierungsmaßnahme LOS 1A entstanden sind. Das Leistungsverzeichnis, von dem abgewichen worden ist, ist auf unvorhergesehene Maßnahmen zu überprüfen. Bei der Überprüfung und Feststellung der Rechnungen und Nachträge sind die Aufmaße, Masseermittlung, schriftliche Belege gesondert darzustellen. Bei Unklarheiten ist gegebenenfalls ein Gutachter einzuschalten. Die Gemeindevertretung erwartet eine lückenlose Dokumentation.

 

Herr Wende wird aufgefordert, die Leistungen der Fa. Bornbau, die im Zusammenhang mit den Umlegungen der Versorgungsleitungen entstanden sind, aus der Maßnahme herauszuziehen und über die hieraus entstandenen Kosten mit den Versorgern zu sprechen, dass diese Kosten von ihnen zu übernehmen sind.

Herr Wende hat zugesagt, dass dieses Gespräch nach Stellung der Schlussrechnung erfolgen wird.

 

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Abstimmungsergebnis

Abstimmungsergebnis:

Stimmberechtigt:

7

 

Ja-Stimme(n):

7

 

Nein-Stimme(n):

0

 

Enthaltung(en):

0