21.10.2017 - 6 Begehung des Golfplatzes

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Wortprotokoll

Während der Begehung berichtete Herr Meyer über verschiedene Aspekte der Nutzung des Platzes und beantwortete Fragen der Teilnehmer.

Probleme bereiten dem Club immer neue Naturschutzvorgaben. So müssen nach der notwendigen Entfernung alter, bruchgefährdender Pappeln Ersatzpflanzungen im Verhältnis 2 zu 1 mit standortgerechten Bäumen (z. B. Flatterulmen) vorgenommen werden. Zusätzlich müssen 100 Schwarzerlen gepflanzt werden.

Die im Frühjahr vorgenommene Ausbaggerung der Süsterbek wurde von der Behörde in Teilen beanstandet. Dort, wo zu breit gebaggert wurde, sind Kiesschüttungen einzubringen. Künftig sind solche Baggerungen nur von Personen, die einen entsprechenden Kurs absolviert haben, vorzunehmen. Herr Meyer wird an einen solchen Kurs teilnehmen. Wie auch der Club generell bemüht ist, die Vorgaben des Naturschutzes zu erfüllen.

Er schätzt, dass die Aufwendungen hierfür, gestreckt auf vier Jahre, bei ca. 70.000 Euro liegen werden. Davon entfallen ca. 30.000 Euro auf biologische Gutachten und Baumgutachten.

Die Probleme mit Wildschweinen halten sich, dank der Elektrozäune, in Grenzen. Allerdings ist nicht das ganze Gelände eingezäunt. Der Club will aber in den nächsten zwei Jahren eine Kompletteinzäunung mit einem Wildzaun vornehmen lassen. Die Kosten hierfür werden auf ca. 120.000 Euro geschätzt. Erforderlich wird dies nach Auffassung des Clubs, wenn der Saupark, der an den Platz angrenzt, nicht mehr eingezäunt ist (Bismarck ist wohl dazu gerichtlich verpflichtet worden) und sich die Wildpopulationen aus diesem Waldbereich dann auf das Golfgelände ausweicht.

 

 

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