24.11.2018 - 6 Auswertung Golfplatzbegehung

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Wortprotokoll

Herr Andreas Meyer, Herr Florian Peters und Herr Kabke (1.Vors. des Golfclubs) begleiten die Mitglieder und Gäste bei der Begehung.

 

Seit der letzten Begehung des Golfplatzes war an Pappeln und Eichen erheblicher Astbruch durch Trockenheit festzustellen. Der Zustand der Bäume wurde daher durch den Baumgutachter Peter Möller und den Biologen der Fa. Greuner Pönecke geprüft. 18 Pappeln wurden schon gefällt, wobei 3 Stämme mit einer Höhe von ca. 7 Meter als Habitat für Spechte und Insekten stehen gelassen wurden.

Die übrigen Pappeln (bis auf zwei) werden nach und nach innerhalb von drei Jahren gefällt. Es besteht eine Nachpflanzungspflicht. Die Naturschutzbehörde empfiehlt eine Nachpflanzung mit Flatterulmen mit einem Stammdurchmesser von 14 – 16 cm. Die Nachpflanzungen werden auf 5 Jahre verteilt. 18 Bäume werden noch in diesem Jahr gepflanzt.

Es werden häufig Kronensicherungen durchgeführt wie z.B. bei den Buchen am Parkplatz.

 

In dem Wäldchen (Biotop) werden noch 25 Fledermauskästen angebracht.

 

Für die Insekten wurde auch etwas getan. Es sind sehr schöne Wiesenblumeninseln entstanden.

 

Obwohl die Abschlagsfläche am Totenweg mit Büschen und Sträuchern abgesichert ist, werden die Abschläge an Loch 2 umgebaut und um ca. 2 Meter nach Süden versetzt.

Die Spielbahnen werden mit Kalkstickstoff gedüngt. Nebeneffekt: Das Unkraut geht zurück.

 

Für die Bewässerung der Anlagen wird das Wasser aus einem Brunnen (Teich 8) entnommen. Im Jahr 2018 wurden 33500 m³ Wasser entnommen. Im Durchschnitt der letzten 7 Jahre dürfen 30000 m³ pro Jahr entnommen werden. Diese Grenze wurde nicht überschritten.

 

Zum Schutz der Flächen wurden vier Krähen-Vergrämungsdrachen angeschafft.

 

 

Herr Meyer hat u. A. wegen der Renaturierung der Süsterbek an einem Lehrgang teil-genommen. Damit die Süsterbek nicht regelmäßig ausgebaggert werden muss und hierdurch Fauna und Flora zerstört werden, wurden Findlinge, Kies, Pflanzen und Pappelstämme eingebaut. Außerdem wurden Maßnahmen zur Beschattung des Bachbettes (optimal sind 70%) durchgeführt. Hierzu wurden Schwarzerlen gepflanzt. Bei einem Besuch des Golfplatzes war der Naturschutzbund sehr angetan von den Maßnahmen, die hier durchgeführt worden sind.