27.09.2016 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

 

  1. Herr Fey verliest einen aktuellen Zeitungsartikel aus den Lübecker Nachrichten über die Entnahme einer Wasserprobe in der Gemeinde Aumühle, in der Arzneimittelreste nachgewiesen wurden.

 

Frau Falkenberg erklärt, dass ihr dieser Vorfall bekannt ist, sie in heutiger Sitzung darüber berichten wollte und sie sich bereits in der letzten Woche mit Holstein Wasser getroffen hat.

 

Es wurden bundesweit 26 Wasserproben durch die Stiftung Warentest entnommen. Bei der Gemeinde Aumühle wurde ein Wert von 0,03 Mikrogramm Arzneimittelreste festgestellt. Der bisher festgestellte Grenzwert, der als unschädlich gilt, liegt bei 1 Mikrogramm.

 

Holstein Wasser hat daraufhin auch Proben entnommen. Bisherige gängige Laborverfahren weisen einen Wert erst ab 0,05 Mikrogramm aus. Man müsse davon ausgehen, dass auch tiefer liegende Grundwasserschichten durch Medikamenten-Entsorgung verunreinigt werden, die Auswirkungen aber erst Jahre später messbar werden.

 

Medikamente sollten generell nicht durch den Abfluss entsorgt werden. Die Apotheken nehmen alte und ungebrauchte Medikamente nicht mehr ohne weiteres entgegen, da diese unter Restmüll fallen.

 

Ein Bürger fragt nach, ob in das Wasser noch anderes Wasser zugemischt wird.

Frau Falkenberg verneint dieses, jedoch sollten die Anwohner sich sonst gerne direkt an Holstein Wasser wenden und nachfragen.


 

  1. Eine Bewohnerin aus dem Neubaugebiet beklagt, dass sich in der Straße Am Holunderbusch noch immer das Regenwasser am Gehweg bei Starkregen staut und nicht versickert.

 

Frau Falkenberg erklärt, dass die Kreissparkasse und der Techniker des Amtes sich dem Problem angenommen hatten und ihrer Meinung nach auch beseitigt haben. Sie gibt die Information noch einmal weiter.

 

  1. Die Anwohnerin fragt weiter nach, ob die Möglichkeit besteht eine sogenannte „Dogstation“ mit Müllbeutel für die Hundebesitzer aufzustellen.

 

Frau Falkenberg erläutert, dass der Umweltausschuss sich mit diesem Thema schon mehrfach beschäftigt hat und zu dem Ergebnis gelangt ist, dass diese Anschaffung zu teuer ist und erfahrungsgemäß dann die Beutel mit Inhalt in die Landschaft geworfen werden.

Sie gibt noch einmal zur Kenntnis, dass die Hundesteuer nicht zweckgebunden ist, um solche Ausgaben zu tätigen. Die Steuern fließen in den allgemeinen Haushalt mit ein und es werden z. B. auch anteilig Tierheimkosten, Kosten für Fundtiere usw. hiervon gezahlt.

 

Herr Dr. Sakmann ergänzt, dass alle Hundehalter laut Gesetz dazu verpflichtet sind, den Hundekot ihrer Hunde zu entsorgen. Sollten sie dieses nicht tun, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, die durch das Ordnungsamt geahndet werden kann.

 

  1. Frau Falkenberg fragt nach gewünschten weiteren Standorten für Mülleimer. Als solche werden die Litfaßsäule am Wendelweg sowie das Blockheizkraftwerk genannt.

 

  1. Die Anwohnerin fragt nach den Nutzungszeiten des neuen „Ausweichsportplatzes“.

Frau Falkenberg verweist auf die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am 11. Oktober 2016, da wird das Thema weiter ausgeführt.

 

  1. Ein Anlieger bemängelt, dass viele Tüten mit Hundekot einfach im Wald entsorgt werden. Er fragt die Bürgermeisterin, ob sie evtl. im Sachsenwalder über eine normale sachgemäße Entsorgung ein paar Worte schreiben könnte.

 

  1. Dieser Anlieger fragt nach den Gründen, die zu der Umbenennung des südlichen Teils des Wendelwegs geführt haben.

Frau Falkenberg erläutert, dass sie hierzu unter TOP 11 berichten wird.

 

  1. Es wird nachgefragt, ob es rund um den Kunstrasenplatz noch eine Verschönerung geben wird.

Frau Falkenberg erklärt, dass die TUS sich darum kümmern wird.

 

  1. Eine Bürgerin spricht das Thema Abladen von Gartenabfällen und ähnliches an der Wiese bzw. in der Böschung zum Grundstück Bundesstraße 20 an. Sie bittet die Bürgermeisterin dieses evtl. auch im Sachsenwalder bekannt zu machen.


 

  1. Ein Einwohner fragt nach, warum an dem Regenrückhaltebecken Alter Frachtweg/

Bargkoppel das ganze Umfeld gepflastert wird und ob dort auch wieder Bäume angepflanzt werden, da in diesem Gebiet so viele Bäume gefällt wurden.

Frau Bürgermeisterin erklärt, dass es für dieses Gebiet einen Erschließungsplan gibt, der ganz genau vorgibt, wo Anpflanzungen zu erfolgen haben.

 

  1. Ein Anwesender möchte gerne den aktuellen Sachstand zum Thema Windenergie wissen.

Frau Falkenberg erklärt, dass sich das Verfahren verschoben hat und die Gemeinden noch bis Ende des Jahres die Stellungnahme beim Land abgeben können.

 

  1. Es wird der Durchgang über das Gelände der Seniorenwohnanlage Am Holunderbusch angesprochen. Dieser wird während der Bauphase geschlossen bleiben, danach soll dieser für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Dies ist vertraglich mit dem Grundstückseigentümer geregelt.

 

 

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