Beschlussvorlage - 12/082/2022

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Wird ggf. in der Sitzung erarbeitet.

 

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Sachverhalt

Zum obigen Thema erreichte die Verwaltung folgende E-Mail:

 

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Gemeinderat von Aumühle,

 

vor einiger habe ich Otto von Bismarck in Friedrichsruh besucht. Endlich wollte ich ihn "persönlich" kennenzulernen.

Und ich wurde nicht enttäuscht von ihm. In den Ausstellungen, in seinen persönlichen Gegenständen schien er bisweilen persönlich anwesend und dies besonders deutlich und würdevoll in seinem und seiner Ehefrau Mausoleum.

 

Dieser erfreuliche und nachhaltige Eindruck wird bei mir jedoch getrübt durch eine enttäuschende Erfahrung, die ich Ihnen als Rückmeldung mitteilen möchte.

Sie resultiert aus meiner Auffassung, dass Bismarck für uns heute eine hohe Relevanz hat. (Dies würde mancher in "der Politik" bis ins hächste Staatsamt wohl nicht so sehen.) Seit über 30 Jahren feiern wir die Wiedervereinigung Deutschlands. Ohne die Verdienste Helmut Kohls zu schmälern - die Wieder-Vereinigung würde es nicht geben, wenn es die Einigung der deutschen Staaten/Dynastien zum Deutschen Reich nicht gegeben hätte. Mit diesen wenigen Worten möchte ich skizzieren, dass Bismarck nicht nur ein prägender Staatsmann des 19. Jahrhunderts war, sondern auch seiner Zukunft, bis heute ist.

 

Meine Überraschung war nun - und dies ist der eigentliche Grund meiner Zeilen -, dass davon in Friedrichsruh explizit nichts zu sehen und vor allem zu lesen ist. Schon am Bahnhof Aumühle suchte ich nach dem Weg zu ihm. Auch kein Schild, aus dem zu ersehen war, dass der Ort stolz auf seinen berühmten Einwohner ist. Der Fußweg nach Friedrichsruh entlang der Bahnlinie, den mir ein Radfahrer zeigte, ist zwar ein schöner Waldpfad, aber kein Fußweg, der die meisten Zeitgenossen anlockt.

Meine Anregung ist, dass die historische Relevanz Bismarcks auch für uns heute schon am Bahnhof Azmügle, vor allem in Friedrichsruh allen Besuchern deutlich vor Augen geführt wird. Dass er nicht nur die Einigungskriege geführt hat - die gab es auch in Italien, den USA; von Napoleons Kriegen zu schweigen -, sondern auch die hohe Kunst der Diplomatie beherrschte, an der Nachfolger gescheitert sind, wird nicht bezweifelt.

So könnte ein Besuch in Friedrichsruh auch zur Hebung des Geschichtsbewusstseins beitragen, vielleicht sogar Besucher anlocken.

Im Moment hat man den Eindruck, als sei in Aumühle "nichts los" und den verantwortlichen Politikern sei dies auch gleichgültig.“

 

Freundliche Grüße“

 

Diese E-Mail könnte zum Anlass genommen werdenn, sich die Ausschilderungssitution in Aumühle und Friedrichsruh näher anzusehen und ggf. Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

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Finanz. Auswirkung

 

 

 

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