Beschlussvorlage - 12/075/2020
Grunddaten
- Betreff:
-
Digitalisierung der Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Amt V.0 - Amt für Jugend, Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Kathrin Schneider
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Finanzausschuss der Gemeinde Aumühle
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Vorberatung
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11.08.2020
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Erledigt
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Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport der Gemeinde Aumühle
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Vorberatung
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17.08.2020
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Erledigt
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Gemeindevertretung Aumühle
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Entscheidung
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27.08.2020
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport empfiehlt der Gemeindevertretung:
Der Finanzausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung:
Die Gemeindevertretung nimmt das Medienkonzept der Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule zustimmend zur Kenntnis.
Der Bürgermeister wird beauftragt, die Anschaffungen wie im Sachverhalt dargestellt möglichst in 2020 entsprechend umzusetzen sowie entsprechende Zuschussanträge zu stellen. Die üpl. Ausgaben werden durch außerplanmäßige Einnahmen (Bundes- und Landesmittel DigitalPakt) finanziert.
Darüber hinaus wird der Bürgermeister beauftragt, ca. 18 iPads für die Schülerinnen und Schüler zur Ausleihe anzuschaffen und die entsprechenden Zuschüsse in voller Höhe abzurufen. Die üpl. Ausgaben werden durch außerplanmäßige Einnahmen (Bundes- und Landesmittel aus dem Corona-Digital-Sofortprogramm) finanziert.
Der Bürgermeister wird ebenfalls beauftragt, das sichere dSchulWLAN und dSchulLAN über Dataport im erforderlichen Umfang einrichten zu lassen mit Bestellung der Lizenzen für jeweils 10 Jahre.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Anschluss der Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule an das Glasfasernetz des Landes ist für das 1. Quartal 2021 durch Dataport in Auftrag gegeben worden.
In Vorbereitung dazu soll nun über das Medienkonzept der Schule durch den Schulträger entschieden werden.
Dem Gremium wird in der Anlage das Medienkonzept der Schule zur Verfügung gestellt.
Für die Schule sind Landesmittel aus dem DigitalPakt SH – Programm i.H.v. 61.679,92 Euro in Aussicht gestellt. Die Anträge können in Etappen gestellt werden; müssen spätestens bis 31.12.2022 gestellt sein.
Bei Zustimmung der Gemeinde werden Mittel aus dem DigitalPakt-Programm beantragt. Der Eigenanteil des Schulträgers liegt bei 15 % der förderfähigen Kosten. Förderfähig sind Kosten für Hardware, Präsentationsgeräte und Leitungen, soweit die Ertüchtigung dieser im Zusammenhang mit der Nutzung der Geräte erforderlich ist.
Für Endgeräte werden max. 20 % der Zuschüsse bereitgestellt (also max. 12.336 Euro), zzgl. 15% Eigenanteil 14.513 Euro = förderfähiger Kostenanteil für Endgeräte; alle weiteren Kosten gehen zu Lasten der Gemeinde als Schulträgerin.
Endgeräte sind vor allem Drucker, Computer und iPads für die Schüler*innen; iPads für Lehrkräfte zählen zu den Präsentationsgeräten, wenn sie grundsätzlich in der Schule verbleiben und für das Arbeiten im Zusammenhang mit den Präsentationsmedien (z.B. Beamer, interaktive Tafel) genutzt werden.
Kosten- und Finanzierungsplan:
Bezeichnung | Kostenschätzung | Anteile | Voraussichtl. Zuschussanteil |
15 iPads für Lehrende, inkl. Stift, Schutzhülle, Einrichtung der Geräte und Schulung | 10.500 Euro | 14,19 % | 8.700 Euro |
1 Klassensatz für Lernende (= 30 iPads) mit Stift, Schutzhülle | 15.000 Euro | 25,00 % | 12.300 Euro |
2 Rollkoffer für Transport, Aufbewahrung, Aufladen für jeweils 15 - 20 Geräte | 3.500 Euro | ||
9 interaktive magnetische Whiteboards mit Audio, Dokumenten-kamera und interaktiven Kurzdistanzbeamer | 45.000 Euro | 60,81 % | 37.400 Euro |
Platzhalter: WLAN / LAN-Erweiterung mit Einrichtung dSchulWLAN / dSchulLAN (Ergebnis Auftrag Dataport???)* |
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Summe | 74.000 Euro | 100,00 % | 58.400 Euro |
* Stand: 17.07.2020: Ergebnis des Auftrages (490 Euro = zuschussfähig) liegt noch nicht vor; Vorlage wird aktualisiert, sobald Zahlen bekannt sind; in der Anlage zur Vorlage findet sich ein Bestellzettel für das über das Land überwachte sichere Nutzen von LAN / WLAN
Nicht enthalten sind laufende Kosten für:
- Lizenzen
- Support/Administration (= Ausschreibung läuft; Mittel sind bislang nicht im Haushalt berücksichtigt worden)
- Umstellung Leasingvertrag für Kopierer auf LAN-fähiger Druckkopierer wird noch geprüft
Aufgrund der Corona-Pandemie haben Bund und Land weitere Mittel bereitgestellt.
Für die Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule stehen zur Anschaffung von Laptop, iPads, Tabletts und/oder Lernprogrammen Mittel i.H.v. 8.671,05 Euro zur Verfügung. Der Zuschussantrag ist bis spätestens 31.08.2020 zu stellen, die Rechnungen müssen bis 31.10.2020 vorliegen, der Verwendungsnachweis muss bis 31.12.2020 fertiggestellt sein.
Nach Abstimmung mit der Schulleitung sollen die Sofortmittel in voller Höhe für iPads genutzt werden. Diese Geräte können dann an bedürftige Schülerinnen und Schüler per Leihe für Homeschooling zur Verfügung gestellt werden oder, wenn dafür kein Bedarf besteht, im Unterricht eingesetzt werden.
Die Leihverträge zwischen Schulträger und Eltern würden vergleichbar wie die Verträge zwischen Gemeindevertreter*innen und Amt HEG für die Sitzungs-Tablets geschlossen werden.
Die Entscheidung über die Bedürftigkeit obliegt der Schulleitung.
Unter Berücksichtigung vorliegender Angebote könnten ca. 18 iPads inkl. Stift und Schutzhülle erworben werden (ca. 8.800 Euro). *
Der Auftrag wird entweder zentral über den IT-Verbund Schleswig-Holstein oder durch eingeholte Angebote vergeben, je nachdem was wirtschaftlicher ist.
Zur wirtschaftlichen Betrachtung gehört neben dem Preis, das Lieferdatum und die Schulungs- und Einrichtungsmöglichkeiten.
*Preise und Lieferzeiten können sich aufgrund der weiterhin steigenden Nachfrage noch erhöhen. Die Preise sind noch mit 19 % MwSt. gerechnet. Die Anschaffung wird zeitlich zum angekündigten gesenkten MwSt.-Satz veranlasst, sodass eine Lieferung und Rechnungsstellung noch in diesem Jahr erfolgen kann.
Finanzplanung der Haushalte ab 2021:
Jährlich sollten Mittel für mögliche Ersatzbeschaffungen sowie Ergänzung der Klassensätze iPads bereitgestellt werden.
Das Medienkonzept der Schule geht langfristig bei Vollausstattung von 8 Klassensätzen je 25 Geräte aus, insgesamt also 200 Geräte für die Lernenden. Lt. Statistik besuchen jährlich ca. 150 – 170 Lernende die Schule. Das Amt HEG rechnet bei einem Klassensatz mit 30 Geräten (max. 29 Kinder in der Klasse zzgl. 1 Reservegerät). Geht man davon aus, dass auch in Zukunft nicht in jeder Unterrichtsstunde alle Klassen zeitgleich mit iPads arbeiten (z.B. nicht beim Sport oder wenn im PC-Raum gearbeitet wird), empfiehlt das Amt HEG zwei Klassensätze je Obergeschoss in der Schule vorzuhalten, die dann an einem festen Platz verschlossen werden können: also 60 iPads je Etage, sodass ein Tragen über die Treppen vermieden werden kann.
Für die IT-Betreuung erfolgt derzeit über das Amt HEG für alle fünf Grundschulen eine Ausschreibung.
Finanz. Auswirkung
Finanzielle Auswirkungen:
im Verwaltungshaushalt: | Ja |
Im Vermögenshaushalt: | Ja |
Einnahmen: | 67.000 € | Ausgaben: | 82.800 € |
Haushaltsstelle: | 2.21100.36100 | Haushaltsstelle: | 2.21100.93500 |
voraussichtl. jährl. Folgeeinnahmen: |
| voraussichtl. jährl. Folgekosten: |
Ergänzung der Klassensätze jährlich |
Deckung / Bemerkung:
im Haushalt sind Mittel enthalten: | teilweise |
Auf der HH-Stelle 2.21100.93500 sind 20.000 Euro für Ergänzung von Mobiliar und den ersten Schritt zur Digitalisierung (18.000 Euro) eingeplant.
Bei einer (vollständigen) Umsetzung des Medienkonzeptes in diesem Jahr könnten somit die üpl. Ausgaben durch außerplanmäßige Zuschüsse finanziert werden.
Vorschlag für über- / außerplanmäßige Deckung finden Sie im Beschlussvorschlag
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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477,7 kB
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2
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(wie Dokument)
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415,9 kB
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3
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(wie Dokument)
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142,3 kB
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4
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(wie Dokument)
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940,5 kB
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5
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(wie Dokument)
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306,2 kB
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