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Blick über den Dorfteich auf das Gemeindehaus
Spielplatz Hohenhorner Weg
Blick auf den Dorfteich in Fahrendorf
Blick auf das Gerätehaus der FFW-K-F und das Gemeindehaus
Brücke am Dorfteich

Inhalt

 

Bürgermeisterbrief 2012

Wappen_Kröppelshagen

5. Bürgermeisterbrief 2012

Liebe Dorfgemeinschaft! 

 

Meine Gedanken in den letzten Tagen drehten sich nicht nur ausschließlich um die Advents-und Weihnachtszeit, sondern auch um die prallvoll mit Terminen gefüllten gemeindlichen Arbeitstage des vergangenen Jahres. Um Ihnen die Geschehnisse nun etwas persönlicher zu schildern, vermeide ich heute die gewohnte offizielle Form meines Bürgermeisterbriefes. Und auch wenn ich diesen nicht, wie es früher bei Briefen üblich war, per Hand an Sie schreibe, wähle ich dieses Mal eine „Druck“-Schrift, die der Schreibschrift ein bisschen näher kommt. Ich denke, zur Adventszeit passt das. 

 

 

Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, 


wir haben in diesem Jahr unter strenger Beachtung unserer Haushaltslage und mit einer Rücklage von 1.265.645,73 € im Rücken hohe Investitionen getätigt. Aber wir haben auch Projekte, wie zum Beispiel die Planung für ein Gewerbegebiet, erst einmal auf Eis gelegt. Warum, liegt auf der Hand, denn wir können nur Projekte planen und umsetzen, wenn die Mehrheit das denn auch möchte. 

Nach reiflicher Überlegung haben wir für die stolze Summe von 73.000 € ein neues Mannschafts-transport-Fahrzeug für die Feuerwehr bestellt. Das über 20 Jahre alte Fahrzeug wurde bereits für 3.100 € an Hohenhorn verkauft. Da wir wissen, wie effektiv und gewissenhaft unsere Freiwillige Feuerwehr arbeitet und wie wichtig dieses Fahrzeug auch gerade für unsere Jugendwehr, für ihre Freizeiten und Dienstfahrten ist, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Es muss verlässlich sein und funktionieren! 


Ähnlich verliefen auch unsere Überlegungen, als wir vor der Frage standen, ob unser Bauhof noch zeitgemäß mit den vorhandenen Gerätschaften arbeiten kann. Zwar ist unser Gemeindegebiet im-mer noch 837 ha groß, aber der Arbeitsumfang ist um ein Vielfaches gewachsen, weil unsere beiden Angestellten auch Arbeiten verrichten, die wir früher an Firmen abgegeben haben. Sie streichen Fenster, erledigen Reparaturarbeiten in den gemeindlichen Gebäuden, stellen Zäune auf, pflegen die Außenanlagen, bessern Fußwege aus, richten Gehwegplatten und vieles mehr. Also war es an der Zeit – da bekanntlich nur gute Arbeit auch mit gutem Handwerkszeug möglich ist – einen Kom-pakt-Trecker (Kosten 45.000 €) anzuschaffen. Mit diesem haben wir nun die Möglichkeit, Straßen zu kehren, Schnee zu schieben und großflächig unsere Rasenflächen zu pflegen und auch hier kom-men noch viele andere Tätigkeiten in Betracht. 


Schwindelig kann einem bei der nächsten Investition werden. Aber sie war unumgänglich. Unser Pumpenhaus in Fahrendorf musste mit einer Summe von 25.000 € generalüberholt werden. Wir benötigen diesen gemeindlichen Brunnen, weil es in Fahrendorf keine öffentliche Wasserleitung gibt und wir für das Vorhandensein von Löschwasser verantwortlich sind. Alle Haushalte werden  noch über eigene Brunnen mit Trinkwasser versorgt. Ein Anschluss von öffentlichen Anbietern war bisher nicht möglich. 


Liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen, das war aber noch nicht alles! In einer gar nicht mal so schwierigen Diskussion haben wir uns dazu durchgerungen, den Zustand und die Tragfähigkeit un-serer 32 Dorfstraßen (Länge 14,4 km) mittels eines Straßenkatasters (Kosten ca. 16.000 €) zu er-mitteln. Per Probebohrungen wurden Schichten aus den Straßen entfernt, die zur Zeit noch unter-sucht und beurteilt werden. Mit dem Ergebnis erhalten wir Hinweise über den derzeitigen Zustand und werden anschließend ein kurzfristiges und langfristiges Sanierungskonzept auflegen. Der Fachmann rechnet heute schon mit einer Gesamtsumme von 310.000 €. Die ewige Flickerei ist hof-fentlich dann vorbei. 


Ich denke, wir sollten, bevor Sie weiterlesen und ich weiter schreibe, erst einmal Durchschnaufen und Luft holen. So, nun zum nächsten Projekt, das kurz vor der Vollendung steht. Es dreht sich um ein Oberflächenwasserkataster, welches von Jahr zu Jahr immer wichtiger wurde. Lange haben wir uns gewehrt, aber auf Druck des Landes und des Kreises wurde die Erhebung unserer Verroh-rungen und Gräben immer wichtiger. Der Bestand wurde bereits letztes Jahr für 25.000 € ermittelt. Derzeit werden die Rohrleitungen gefilmt, gereinigt und anschließend ausgewertet. Ein Sanierungs-konzept wird uns vorgeschlagen und wir müssen dann die Prioritäten für Reparaturen festlegen. Nur für diese Maßnahmen werden noch einmal ca. 70.000 € fällig. Schon jetzt steht fest, dass durch illegal angeschlossene, nicht fachmännisch verlegte Rohrleitungen auf Privatgrundstücken, die öf-fentlichen Leitungen stark beschädigt wurden. 


Liebe Eltern, dass unsere Infrastruktur in unserem beschaulichen Dorf nicht die beste ist, ist kein Geheimnis. Was wir aber aus eigener Kraft machen können, ist die Betreuung für unsere jüngsten Kinder zu verbessern. Vom Kreis haben wir die Zusage erhalten, ein Gebäude für 10 Krippenplätze an die bereits vorhandene Kita anzubauen. Die Kosten für den Erweiterungsbau belaufen sich auf 290.000 €, abzüglich der Zuschüsse von 164.500 € verbleibt ein Eigenanteil für die Gemeinde in Höhe von 125.500 €. Wenn es die Witterung zulässt - und das hoffen wir - wird noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen. Abgeschlossen soll er im Mai 2013 sein. Vorausgesetzt, alles verläuft so, wie wir uns das vorstellen. 


Natürlich, liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, werden wir nicht mehr 1,3 Mio. wie es Ende 2011 war, als Rücklage haben. Heute rechnen wir mit einer Summe von ca. 715.000 € für Ende 2012. Da wir aber, wie jedes Jahr, mit Haushaltsüberschüssen rechnen, können wir - und das Land hat auch bereits positivere Summen für Zahlungen und Zuweisungen auf viele wichtige Haushaltstitel den Gemeinden in Aussicht gestellt - eventuell auch eine höhere Rücklage erwarten. Hoffentlich sind das dann auch gesicherte Zahlungen für unser Dorf. So ganz traue ich dem finanziellen Frieden noch nicht. 


Nicht vergessen möchte ich, dass wir dieses Jahr die Erfahrung machen mussten, dass das Unglück nicht schläft. Am 5. September wurde bei Bauarbeiten im alten Dorf eine Gashochdruckleitung so schwer beschädigt, dass ca. 100 Personen aus dem Dorfgebiet in Windeseile und ohne Vorwarnung evakuiert werden mussten. Da ich in meinem Bürgermeisterbrief vom 14. September bereits aus-führlich darüber berichtet habe, gehe ich heute nicht näher darauf ein. Ich möchte aber dennoch noch einmal wiederholen, dass unser großer und vom Herzen kommender Dank den vielen Einsatz-kräften gilt. Unser Wehrführer Florian Brombach hat als Einsatzleiter mit seinen Leuten uns das Gefühl der Sicherheit gegeben, die wir an diesem Tage dringend benötigten. Danke! 


Zum Schluss verbleibt mir nur noch der Hinweis auf unsere Städtebauliche Entwicklungsplanung (Kosten 25.000 €). Alle Bürgerinnen und Bürger bitte ich, bei diesem für uns so wichtigen Projekt mitzumachen. Näheres erfuhren Sie bereits in der Einwohnerversammlung am 29. November im Gemeindehaus. Wer an diesem Tag zeitlich verhindert war, kann sich die notwendigen Informatio-nen auch nachträglich holen, Sie sind herzlich willkommen. Melden Sie sich einfach bei mir. 


Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, mit neuem Schwung und anderem Schriftbild wollte ich mich nicht nur in ihre Herzen schreiben, sondern wollte Ihnen so einfach wie möglich über unsere Ent-scheidungen und unsere Arbeit berichten. Ich hoffe, dass Ihnen die Zahlen nicht zu viel wurden, aber Sie sollen schon wissen, was wir mit Ihren Steuergeldern machen. Für uns ist Transparenz ei-ne vordringliche Aufgabe. Viele Themen habe ich angerissen, vergessen hätte ich beinahe die Neu-erscheinung unserer Dorfchronik, die Sie für 10 € im Gemeindebüro oder der Gemeindebücherei, dienstags von 15 Uhr bis 18 Uhr erwerben können. 


Einladen möchte ich Sie heute schon zu meinem/unserem Neujahrsempfang am 27. Januar 2013, um 11 Uhr im Gemeindehaus. Ich freue mich, Sie an diesem Vormittag zu begrüßen! 

Alles erdenklich Gute, Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013. 

Ihr 

Volker Merkel

 

4. Bürgermeisterbrief 2012

 

Gemeindevertretung beschließt eine Städtebauliche Entwicklungsplanung – Dorfentwicklung zum Mitmachen.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kröppelshagen-Fahrendorf!
Als ich im Mai 2012 das Thema „Dorfentwicklung“ im Bauamt des Amtes Hohe Elbgeest gemeinsam mit der Bauamtsleiterin Frau Wladow diskutierte, bat ich wegen der wahr-scheinlich anfallenden hohen Kosten erst einmal um einen Beratungstermin mit einem fachlich orientierten Planungsbüro. Das Gespräch mit Herrn Kühl vom Planungsbüro BSK Mölln und Frau Wladow, Leiterin Bauamt, am 12.07.2012 machte mir deutlich, dass das von Herrn Kühl erläuterte Konzept zur richtigen Zeit kommen könnte und für unser Dorf geeignet ist.
Für mich war nach der detaillierten Erläuterung klar, dass es sich nicht nur um eine einfache Dorfentwicklung für die nächsten Jahre handeln wird, sondern um eine Städtebauliche Entwicklungsplanung, ausgerichtet zum Beispiel auf die nächsten 25 Jahre! 
Weiter wurde deutlich, dass die Menschen im Dorf mit ihren Bedürfnissen und Wünschen dabei im Vordergrund stehen müssen und wir nur mit ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern unseres Dorfes unabhängig von Parteiinteressen so einen Plan erstellen können.
Denn diese sind in unserem Dorf sozusagen Spezialisten in eigener Sache und damit die eigentlichen Akteure. 
In der Gemeindevertretersitzung am 30.08.2012 wurde vom Planungsbüro BSK Mölln, Herrn Kühl, das Konzept grob vorgestellt und anfallende Fragen zur Zufriedenheit aller beantwortet. Die Gemeindevertretung beschloss danach einstimmig, das Planungsbüro zu beauftragen mit uns gemeinsam eine Städtebauliche Entwicklungsplanung durchzuführen. Die Kosten für dieses interessante und für unser Dorf zukunftsorientierte Projekt werden sich auf ca. 25.000 € belaufen!
Wie geht es nun weiter? Wir werden in gemischten Arbeitsgruppen (Bürger, Gewerbe, Jugend, Politik und Leitungen von Institutionen) arbeiten und Ziele definieren, die später zusammengetragen werden. Das Planungsbüro wird uns in dieser Zeit (Dauer etwa 1 Jahr!) begleiten und die Ergebnisse zusammen mit uns allen auswerten, realistische Ziele benennen, Prioritäten festlegen, Maßnahmenpakete schnüren und Umsetzungsschritte festlegen.
Folgende Fachgebiete werden wir zu berücksichtigen haben:
Städtebau und Denkmalpflege, Wohnen, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Verkehr und technische Infrastruktur, Umwelt, Kultur und Sport, Bildung und Erziehung, Soziales und Finanzen. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich heute nicht detaillierter darüber berichte, vieles mehr ist gefordert.In der Einwohnerversammlung am 29. November 2012 ab 20 Uhr im Gemeindehaus werden Sie Näheres über unsere „Dorfentwicklung“, die die Zukunftsfähigkeit des Lebensraumes Dorf zum Ziel hat, erfahren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihr reges Interesse! Bitte mischen Sie sich ein!  Machen Sie doch einfach mit!

BSK Dorfentwicklung


Baumkataster

 

Das ist ein interessantes und wichtiges Thema, das wir vor Jahren überhaupt nicht kannten. Nun müssen wir uns nicht nur um ein Oberflächenentwässerungs- und Straßenkataster kümmern, sondern auch ein Baumkataster in Auftrag geben. 
Wie Sie merken, beginnen wir das Dorf weiter zu ordnen, zu strukturieren. Gerade das wollten wir auch für die hiesigen Gewerbebetriebe erarbeiten. Da aber die vorhandene Grundfläche in Teilen der Öffentlichkeit auf heftigen Widerstand traf, stoppte die Gemeindevertretung dieses Vorhaben. Warum nun die Meinungen in der Gemeindevertretung bei diesem Thema auseinander gehen – aus verkehrsrechtlicher Sicht ist die Sicherheit bei Straßenbäumen durch die Gemeinde zu gewährleisten – entzieht sich meiner Kenntnis. Die pflegerische Verantwortung obliegt nun einmal der Gemeinde und wir sind verpflichtet, Schäden durch Bäume an Personen und Sachen zu verhindern. Die Verkehrssicherheit soll durch regelmäßige Kontrollen und fachgerechte Pflege von uns gewährleistet werden. Voraussetzung für die Baumkontrolle ist, dass die Gemeinde alle öffentlichen Bäume erfasst und ein Baumkataster anlegt. Die Bäume werden durchnummeriert, klassifiziert und dokumentiert.  
Und wenn wir alles Vorgegebene beachten, sollten wir auf der sicheren Seite sein.


Straßenkataster auf den Weg gebracht!

In seiner jüngsten Sitzung hat der Bauausschuss die Erarbeitung eines Straßenkatasters für unsere Dorfstraßen (fast) einstimmig beschlossen. Zuvor hatte unser Ingenieur Herr Weis über die Hintergründe und über die notwendig gewordene Maßnahme referiert. Die Gemeinde muss aufgrund verschiedener Einwirkungen auf unsere Straßenbaukörper einen sinnvollen Managementplan für den baulichen Erhalt der im Dorf existierenden 32 Dorfstraßen erstellen. Um nun kurz-, mittel- und langfristig Planungen zu ermöglichen, wird der heutige Bestand der kommunalen Straßen untersucht und bewertet. Wir werden für die Zukunft ein jährliches Sanierungsprogramm erarbeiten und eine Prioritätenliste erstellen. Um nun die Struktur und die Tragfähigkeit der Straßendecke fachgerecht untersuchen zu können, wird ein Bautrupp demnächst für die Probenentnahmen kreisrunde Löcher in die Dorfstraßen fräsen müssen. Anhand dieser entnommen Pflöcke wird dann für uns ein Sanierungsprogramm vorgeschlagen. Die ausgefrästen Löcher werden umgehend wieder verfüllt.


Verkehrskreisel kann Chaos an unserer Kreuzung lösen!

 

Im Ausland ist vieles anders und manchmal auch viel einfacher. Das beweist ein Bild von einem Kreisel aus Spanien. Leider für uns nicht übertragbar, aber schon interessant.
Nach diesem humorvollen Einstieg nun zu den Fakten. Die Gemeindevertretung bemüht sich schon seit langer Zeit um eine praktikable Lösung des Problems L208/B207. Eigentlich ist das nicht unsere Sache, da es sich ja um eine Bundes- und Landesstraße handelt. Doch diese zuständigen Behörden haben kein Geld, wohl aber fertige Pläne für eine „normale“ Kreuzung in der Schublade. Erste Kontaktaufnahmen von uns waren durchaus positiv. Wenn wir ca. 260.000 € in die Hand nehmen würden, könnten sie sich schon vorstellen, dass sie einem Verkehrskreisel bei uns zustimmen würden, eben auch, weil er sinnvoll wäre.
Nun konnte ich es tatsächlich erreichen, dass die Gemeindevertretung nicht nur darüber redet, sondern dass sie einen Beschluss für eine Machbarkeitsstudie gefasst hat. So haben wir nun wenigstens die Möglichkeit, feststellen zu lassen, ob ein Verkehrskreisel an dieser Stelle von den Ausmaßen her überhaupt eine Chance haben könnte. Unser Ingenieur war so freundlich und hat uns einen groben Planungsentwurf erarbeitet. Und siehe da, es wäre wahrscheinlich realisierbar. Da das ganze Projekt auch der Region zu Gute kommt, kann ich mir schon vorstellen, dass wir durchaus aus bestimmten öffentlichen Töpfen Zuschüsse erhalten könnten, auch müssen der Bund und das Land mit ins Boot genommen werden. Ein anderer durchaus begehbarer Weg wäre, einen Antrag an die Aktiv-Region zu stellen, um an EU-Gelder zu gelangen. Von dieser Stelle war zu hören, dass solch ein Projekt sogar ein Leuchtturmprojekt (dann gibt es höhere Zuschüsse) werden könnte.
Liebe Leserinnen und Leser, aber auch liebe Durchreisende, die diese Zeilen lesen, dieses Projekt könnte ihre Fahrzeiten entscheidend verkürzen und wir Kröppelshagener würden von dem zunehmenden Straßenverkehr entlastet. Derzeit ist die Kreuzung gefährlich und unübersichtlich für alle Verkehrsteilnehmer. Wir möchten schon schnell eine Lösung, wenn nur das liebe Geld nicht wäre. Die spanische Lösung wäre also schon interessant!


Geschwindigkeitsinformationssystem 

 

Was für ein langes Wort, aber hoffentlich mit großer Wirkung!
Seit Jahren haben wir die Anschaffung für solch ein aufblitzendes Gerät vor uns hergeschoben, nun haben wir uns einen Ruck gegeben und für ca. 2.700 € den Kauf getätigt. Allerdings war ich nie ganz überzeugt, ob die Wirkung auf die Verkehrsteilnehmer tatsächlich so groß ist, wie wir hoffen. Auch habe ich gehört, dass diese Geräte gerne mal von Fremden abmontiert werden, um dann woanders zu hängen. Egal! Unsere Gemeindeangestellten werden das Gerät aufhängen und an strategisch wichtigen Stellen/Straßen Daten sammeln lassen. Als Ergebnis erhalten wir dann die Anzahl des Verkehrsaufkommens und die Zahl der Verkehrsübertretungen.
Mehr aber eben auch nicht!


Krippenanbau durch den Kreis nun doch genehmigt!

So oder ähnlich habe ich in der letzten Ausgabe unserer Dorfzeitung über die „verschlungenen“ Wege der Gemeinden und Behörden schon einmal berichtet. Ob wir das Projekt umsetzen, haben wir jetzt selbst in der Hand. Der Krippenanbau bietet uns auf jeden Fall eine einmalige Chance und eine Gelegenheit, unser Dorf für Familien noch attraktiver zu gestalten. „Jedes Dorf braucht einen Mittelpunkt“, sagte zu unserem 10-jährigen Jubiläum unserer Kita vor über 7 Jahren eine Vertreterin aus der Jugendbehörde in ihrer Ansprache. Ja, sie hob diesen Satz aus ihrer Rede sogar besonders heraus! Es wäre schön, wenn auch der letzte politische Skeptiker in der Gemeindevertretung davon überzeugt werden könnte, dass wir nur so auch unsere Kita in unserem Dorf halten können. Familien mit Kindern sind die Grundlage für eine langfristige, stabile, wirtschaftliche und soziale Entwicklung unserer Gesellschaft. Denn sind wir klein und unscheinbar, könnte es passieren, dass wir unsere Eigenständigkeit irgendwann mal aufgeben müssten. (In einem der nächsten Artikel gehe ich etwas näher darauf ein.) Nun sind wir in der Pflicht! Wenn wir unsere Glaubwürdigkeit bei den Behörden verlieren, nur weil wir Angst vor den Folgekosten haben, hätten wir vor Monaten gar nicht erst einen Antrag für die Aufnahme in den Bedarfsplan (Bau von Krippenplätzen) des Kreises formulieren dürfen. So aber ist es noch immer eine politische Hängepartie mit hoffentlich gutem Ausgang.


Gründung eines „Lenkungsausschusses“ für den Krippenbau

 

Hat eine Gemeinde ein besonders wichtiges und großes Projekt und will sie die ständigen Anfragen bei den unterschiedlichen Ausschüssen vermeiden, dann wird ein Lenkungsausschuss für nur dieses Thema gegründet. Die Effektivität ist dann erstaunlich groß, zumal jeder an den öffentlichen Sitzungen teilnehmen kann. Die Gründung dieses nicht ständigen Fachausschusses wurde in der letzten öffentlichen Gemeindevertretersitzung, leider ohne die hiesige SPD, beschlossen.
Der Ausschuss hat die Aufgabe, alle im Zusammenhang mit der Baumaßnahme und Ausstattung der Krippe erforderlichen Entscheidungen mit einem Wert bis zu 10.000 € im Rahmen der für die Gemeinde bereitgestellten Haushaltsmittel zu treffen, sofern die Entscheidung einstimmig getroffen wird. Andernfalls entscheidet die Gemeindevertretung. Die Gemeindevertretung behält sich vor, die Entscheidungsbefugnis jederzeit an sich zu ziehen. Der Ausschuss besteht aus dem Bürgermeister und 7 weiteren Mitgliedern“, so lautete der Beschlussvorschlag der mit 9 von 11 Stimmen am 21.06.2012 angenommen wurde.
Seit diesem Datum hat der Ausschuss bereits viermal getagt und konnte den Krippenanbau hoffentlich in die Wege leiten. Der endgültige Beschluss für dieses für uns so wichtige Projekt steht bei Redaktionsschluss noch aus. Er wird in der Gemeindevertretersitzung am 30.08.2012 zu beraten und zu beschließen sein.


Breitbandausbau hat begonnen!

Die Verlegung des Breitbandausbaus nimmt Formen an. Im Neubaugebiet wurden in den letzten Wochen bereits die Glasfaserkabel durch die vorhandenen Leerrohre verlegt. Diese Bauphase ist abgeschlossen. Bald wird es im Dorfgebiet weiter gehen. Gefährdet war diese Maßnahme kurzfristig, weil eine leidige Diskussion über den Standort des Verteilerkastens entbrannte. Keiner wollte den großen Kasten (ähnlich einer Fertiggarage) vor seinem Grundstück haben. Dankenswerter Weise bekamen wir Hilfe von der Familie Pietruck, die uns dafür ein Plätzchen angeboten hat. Übrigens auch der Standort für den E-Kasten (auch nicht klein) für das Neubaugebiet ist auf ihrem Grundstück, gleich am Anfang der Försterkoppel zu bewundern. Vielen Dank für die spontane Hilfe!


Baurecht reicht bis in den Garten!

Wenn im Sommer das Leben meist im Garten stattfindet, wird vielerorts dort auch fleißig gebaut. Die Laube bekommt eine überdachte Terrasse und für die Geräte oder die Kinder werden Holzhäuschen aufgestellt. Bei alldem setzt aber das öffentliche Baurecht auch Grenzen. Denn der Mindestabstand von 3 Metern zum Nachbargrundstück ist einzuhalten. Von Vorteil ist, rechtzeitig den Nachbarn über den geplanten Bau zu informieren. Ich habe schon viele Anfragen zu diesem nicht immer einfachen Thema erhalten und immer konnte ich die Unsicherheit des Bauherrn verstehen und auch die Verhältnisse klären. Denn auch ein baugenehmigungsfreier Schuppen muss mit dem öffentlichen Baurecht vereinbar sein. Da das Baurecht in den Bundesländern unterschiedlich ist, möchte ich wenigstens unser Recht kurz erläutern. In Schleswig Holstein ist die Aufstellung eines Gartenhauses bis zu einem Volumen von 30 Kubikmetern baugenehmigungsfrei, für alle anderen Größen muss ein Bauantrag gestellt werden. Weiter eingeschränkt wird diese Bestimmung in der Bauordnung dadurch, dass nur Gebäude ohne Aufenthaltsräume, Toiletten oder Feuerstätten genehmigungsfrei sind. Viel Spaß beim Bauen und denken Sie bitte an die magische Zahl 30.


Sind wir für das Land als Gemeinde zu klein und zu reich?

Das hört sich erst einmal eigenartig an, hat aber nach der Landtagswahl an Gewicht zugenommen. Das Gespräch über Großgemeinden ist dabei allerdings nicht neu. Seit Jahren diskutieren die politischen Parteien darüber, konnten aber keine Mehrheiten damit erreichen. Im Koalitionsvertrag ist Folgendes zu lesen und das ist durchaus auch ernst zu nehmen: Es heißt dort unter anderem: Schleswig-Holstein sei „überverwaltet und zu kleinteilig“, weiter heißt es dort: „Wir streben dabei Gemeindegrößen von mindestens 8.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an….Um Gemeinden den Weg hin zu einer überschaubaren gemeindlichen Struktur zu ebnen, werden wir das Finanzausgleichsgesetz ändern“. Das, liebe Leserinnen und Leser, ist so zu verstehen, dass durch Kürzung von Mitteln finanzieller Druck auf die Gemeinden ausgeübt werden soll. Die tatsächliche Verfolgung dieses Leitbildes würde dadurch einen radikalen Umbruch der kommunalpolitischen Landschaft bedeuten. Rund 1.000 der 1.116 Kommunen würden von der Landkarte verschwinden und aus den Ämtern würden Gemeinden mit ca. 15.000 bis 20.000 Einwohnern mit Teils riesigen Flächen und sehr langen Behördenwegen. Es ist für mich verständlich, wenn bereits heute Unzufriedenheit und Verunsicherung in den Gemeinden und Ämtern vorherrschen. 90 % aller Kommunen würden dadurch ihre Existenzberechtigung verlieren, das dürfen wir dabei nicht vergessen! Herausgehoben wird, dass all diese Maßnahmen nur auf freiwilliger Basis zu erfolgen haben. Aber was sollen wir machen, wenn uns Gemeinden Zuschüsse verwehrt werden und dadurch finanzielle Mittel, die uns bisher zustanden, gekürzt werden? Gerade ein gerechter Finanzausgleich muss auch die Aufgaben der Kommunen berücksichtigen, die sind eh enorm angestiegen (Mitfinanzierung des Schulbusses, Breitbandausbau, Energiewende, Betreuung der unter dreijährigen Kinder und vieles mehr). Ich denke - und deswegen habe ich das Thema im Bürgermeisterbrief angesprochen - dass wir alle davon betroffen werden könnten. Und deswegen geht uns das alle an! Ich denke aber, dass bei diesem Thema noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Und deswegen bin ich zuversichtlich, dass unsere Gemeinde in der jetzigen Form noch lange existieren wird.


Dorfentwicklung kann Dorfgemeinschaften festigen!

 

Bitte erlauben Sie mir als Einleitung die Erläuterung einiger wichtiger Grundvoraussetzungen, die für dieses Thema unabdingbar sind. Eine Dorfentwicklung hat die Zukunftsfähigkeit des Lebensraumes Dorf zum Ziel. Dabei hat jedes Dorf seine individuelle Eigenart und Besonderheit mit Blick auf die Dorfgeschichte, Zusammensetzung der Bevölkerung, sozialen Beziehungen und Traditionen, Wirtschaftsfaktor, Baustruktur und Kultur und Dorflandschaft. Vor allem aber geht es um die Menschen im Dorf, ihre Bedürfnisse und Wünsche. Es sollen Bürger, Kommune, Planer und andere Partner gemeinsam eine Strategie erarbeiten und konkrete Projekte auch umsetzen.
Die Ideen, die aus dem Dorf selbst kommen, sind die Grundlage für eine von der Dorfgemeinschaft getragenen nachhaltigen Entwicklung.
Seit geraumer Zeit kreisen meine Gedanken um das Wort „Dorfentwicklung“. Das ist nicht neu, weil gerade auch auf Amtsebene immer darüber gesprochen wurde, aber eben nur gesprochen. Bis auf Börnsen, die haben das klammheimlich für viel Geld gemacht. So ist das halt. Schade - wir hätten mit einsteigen können. Nun denn, es ist noch nicht zu spät. Und da der allgemeine Ruf unserer Dorfgemeinschaft unüberhörbar wurde, komme ich dem auch gerne nach. Eine Über- oder Neuplanung des Flächennutzungsplanes würde dies in keiner Weise regeln können, hier ist mehr gefragt. In der am 30.08.2012 stattfindenden Gemeindevertretersitzung wird ein Fachplaner die Erarbeitung einer Dorfentwicklung vorstellen. Anschließend wird die Gemeindevertretung gefragt, ob sie bereit ist, dies durch Beschluss zu bestätigen. So ganz billig wird es allerdings nicht! Natürlich - und das ist Voraussetzung - muss die Dorfgemeinschaft auch ernsthaft mitarbeiten. 
Sollte ich Sie nun neugierig gemacht haben, ist das durchaus gewollt. Packen wir die Planung doch einfach an, dieser Weg ist ein guter und sinnvoller Weg!


Begrüßung!

Auch in dieser Ausgabe möchte ich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, die neu in unser Dorf gezogen sind, ganz herzlich, auch im Namen der Gemeinde, begrüßen. Wir möchten, dass Sie sich in Ihrer neuen Heimat wohlfühlen und sich schnell integrieren können. Nutzen Sie ganz einfach unsere Dorfgemeinschaft, besuchen Sie unsere vielfältigen Aktivitäten im Dorf und besuchen Sie doch einfach mal eine Gemeindevertretungssitzung. Sie erhalten Informationen und lernen nette Menschen kennen. Erste Infos haben Sie bestimmt schon unseren Dorfzeitungen entnehmen können, aber vor Ort erfährt man bekanntlich noch viel mehr. Wir freuen uns, Sie bald begrüßen zu dürfen. Eine Sache ist für Sie noch wichtig, denn eine Besonderheit hebt uns im Amtsgebiet besonders heraus: Wir haben zwei Ortsteile, die gemeinsam verwaltet werden: Kröppelshagen mit 1.126 Einwohnern, ohne eine Gastwirtschaft, und Fahrendorf mit 64 Einwohnern, mit einer Gastwirtschaft! Auch unsere neue Chronik, die Sie erwerben können, wird Ihnen helfen, uns näher kennen zu lernen. Schön, dass Sie da sind!
Liebe Leserinnen, liebe Leser, verzeihen Sie mir bitte die Überlänge meines Bürgermeisterbriefes, aber mal ehrlich: Nach einem Sommerloch sieht die Vielzahl der Themen/Artikel doch nun wirklich nicht aus.

 

Ihr

Bürgermeister

Volker Merkel



3. Bürgermeisterbrief 2012


Investition oder Stillstand, was wollen wir – was können wir?

Unschwer werden Sie auf den nächsten Seiten erkennen, dass ich diesmal die Themen: „Investition und allgemeine Dorfentwicklung“ in den Fokus gestellt habe. In dieser Ausgabe der Dorfzeitung soll das Thema „Investition und allgemeine Dorfentwicklung“ im Mittelpunkt stehen. Auch in unserer Kommune steht das Wort „sparen“ ganz oben auf  unserer Agenda. Kaum ein Kommunalpolitiker kann sich heute diesem Thema noch entziehen. Zu prekär ist die allgemeine Finanzlage. Doch wo sollen wir sparen, ohne zu stagnieren? Antworten auf diese Frage sind  politisch  motiviert und zu diskutieren. Eine Schuldenbremse, wie sie bereits in vielen Gemeinden üblich ist, brauchen wir nicht zu positionieren. Doch auch dieses Thema müssen wir, obwohl wir Ende 2011 noch auf eine Rücklage von 1.265.645,73 Euro in unserem Haushalt zurückblicken konnten, für die nächsten Jahre  im Blick haben. Um Ihnen nun unsere finanzielle Lage verständlicher zu machen, möchte ich an Hand von einigen Beispielen versuchen zu erklären, inwieweit ein begrenzter Haushalt die Arbeit unserer Gemeindevertretung massiv beeinflussen kann. Es gibt im Haushalt die sogenannten Pflichtausgaben, wie zum Beispiel die Kreis- und Amtsumlage, Ausgleichszahlungen für auswärtige Kita-, Krippen- und Schulbesuche, wie auch für interne Einrichtungen für unsere Kinder (die Gesamtsummen bei diesen Posten betragen ca. 800.000 Euro!). Bitte bedenken Sie aber, dass das nur einige Beispiele sind. Weiter  gibt es freiwillige Ausgaben, wie zum Beispiel die Unterhaltung unserer Freiwilligen Feuerwehr, Bewirtschaftungskosten für die Kita und das Gemeindehaus, den Bauhof, Wege- und Straßensanierungen, Zuschüsse für die Seniorenarbeit, die gemeindliche Bücherei und vieles mehr! Alle Haushaltsstellen müssen wir berücksichtigen und als Planung für das jeweilige Haushaltsjahr, unter Berücksichtigung der Bedarfe, einordnen und abdecken. Da die Höhe der freiwilligen finanziellen Ausgaben von uns ermittelt wird, ist ein Vergleich mit den Pflichtausgaben nicht möglich. Die Gemeindevertretung berücksichtigt verantwortungsvoll unseren „Kontostand“ und beschließt in mühevoller Kleinarbeit letztendlich unseren Haushalt. Eine vollständige Darstellung der Kosten würde an dieser Stelle verständlicherweise den Rahmen sprengen, daher verzichte ich darauf. Der Haushaltsplan ist öffentlich und kann jederzeit von Ihnen eingesehen werden. Natürlich bekommen wir für unseren Haushalt auch Steuerumlagen und Finanzzuweisungen nach einem bestimmten Berechnungsschlüssel zugeteilt. Die Höhe liegt bei ca. 890.000 Euro. Auch hier sind andere Einnahmen aus Beitragszahlungen nicht berücksichtigt.  Was aber erkennbar ist, ist die Tatsache, dass wir ohne Rücklage („Sparbuch“) fast keinen finanziellen Spielraum mehr hätten. Dennoch müssen wir investieren, um einem möglichen Zerfall unserer Gemeinde vorzubeugen. Denn die großen Gemeinden möchten die kleinen Gemeinden nur allzu gern „schlucken“. Andere Einnahmequellen, ohne die Bürger unnötig zu belasten, müssen also schleunigst gefunden werden. Das wird uns in den nächsten Jahren beschäftigen.

 

Gewerbepark – kommt er oder können wir verzichten?

 Eine Möglichkeit der Einkommensverbesserung ohne Beteiligung der Bürger ist die Gewerbesteuer. Selbstverständlich müssen dabei auch die Interessen betroffener Anwohner berücksichtigt werden. Wir müssen versuchen, die Gewerbebetriebe aus den Wohngebieten herauszuhalten, um sie in einer Einheit zusammen- fassen zu können und ihnen neue strukturelle Perspektiven eröffnen, damit unsere Gemeinde für sie wirtschaftlich attraktiv bleibt. Ich habe darüber schon viel geschrieben und mit vielen Bürgern gesprochen. Die Resonanz für ein Gewerbegebiet an dieser im Flächennutzungsplan geplanten Fläche ist positiv und größer als die Zahl der strikten Gegner. Obwohl die Diskussion darüber merklich ruhiger geworden ist, kann das Thema  nicht vom Tisch sein, wenn wir uns für die Wirtschaft interessieren und sie stützen wollen.Warum, liegt auf der Hand. Wir, die gewählten Gemeindevertreter aus den Fraktionen, sind verantwortlich für den Standort Kröppelshagen-Fahrendorf  mit all seinen Facetten und Schwierigkeiten. Wir wollen nicht, dass uns irgendwann einmal große Gemeinden „schlucken“, nur weil wir die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben. Und die Gefahr besteht durchaus. Es geht immer um das gesamte Dorf, Eigeninteressen müssen dabei manchmal zurückstehen. Chaotische Zustände im Wohngebiet durch störendes Gewerbe sind permanent Themen, die uns beschäftigen. Zugeparkte Dorfstraßen mit beschrifteten Firmenautos vor den Privatgrundstücken sind dabei nur ein Aspekt. Wenn wir hier nicht regulierend eingreifen, sind unschöne nachbarschaftliche Streitigkeiten nicht auszuschließen. Es wird vorgeschlagen, dass ein Gutachter das Dorf und dessen Flächen begutachten soll, um eine neue Fläche für ein Gewerbegebiet zu finden. Nur, liebe Mitbürger, auch dort wird es  Anwohner geben, die gerade diese Fläche für nicht geeignet halten. Mit der Einstellung: „Bitte nicht vor meiner Tür“ kommen wir nicht weiter! Unsere Gewerbetreibenden möchten Sicherheit und eventuell auch expandieren. Sie können dies aber wegen fehlenden Platzes und aus bereits genannten Gründen auf ihren Privatgrundstücken nicht realisieren. Das Ergebnis ist, dass sie schließlich abwandern. In den letzten Monaten haben sich bereits drei Betriebe nach Börnsen und Dassendorf hin verabschiedet. Manchmal fehlt uns Gemeindevertretern der nötige Mut, unsere parlamentarische, repräsentative Demokratie auch gegen Emotionen von Betroffenen standhaft zu vertreten. Wie bereits erwähnt: In einer Demokratie zählt nicht nur das Interesse einiger Engagierter oder Motivierter, sondern auch das Gesetz der großen Zahl. „Denn regiert erst einmal nur die Emotion, bleibt (zumeist) kaum Raum für reflektiertes Handeln und Überlegungen“, (Zitat aus der Zeitung „Der Inselbote“ vom 31.03.12 in einem Artikel zu Bürgerinitiativen). Es kann uns nun wirklich keiner nachsagen, dass wir in den letzten Jahren verantwortungslos gehandelt haben. Wir werden natürlich weiter transparent arbeiten und Sie in alle Planungen rechtzeitig mit einbeziehen. Wir möchten, dass Sie mit uns auf Augenhöhe sind. Denn wir arbeiten für Sie und unser Dorf! Nur, und da bitte ich um Ihr Verständnis, müssen Sie uns auch immer Zeit einräumen, damit wir anschließend gut vorbereitet und mit fundiertem Wissen informieren können. Das hat  nichts mit  der Arbeit hinter verschlossenen Türen zu tun, sondern mit einer vernünftigen Vorbereitung.

 

Notwendige Investition oder Luxus?

 „Für die Freiwillige Feuerwehr ist die Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges erforderlich, da das vorhandene Fahrzeug abgeschrieben ist und umfangreiche Reparaturen anstehen, die als nicht mehr wirtschaftlich anzuse-hen sind“. So stand es in einer Beschlussvorlage für den Fachausschuss. In umfangreichen Verhandlungen mit unserer Wehr wurden Anschaffungskosten gesenkt und Kompromisse hinsichtlich des Einbaus von Gerätschaften dafür festgelegt. Die Anschaffungskosten belaufen sich nun auf 73.000 Euro, sie konnten um  10.000 Euro gesenkt werden.  Der Ausschuss empfahl der Gemeindevertretung einstimmig, den Kauf in die Wege zu leiten. In der Sitzung am 24.04.12 wurde die Empfehlung von der Gemeindevertretung bestätigt. Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, zur besseren Erläuterung und als Argumentationsansatz für den Kauf des Fahrzeuges, möchte ich Ihnen einige Zahlen nennen: Schleswig-Holstein hat eine Fläche von 15.799,38 qkm mit 2,84 Mio. Einwohnern. Es gibt 1.397 Freiwillige Feuerwehren mit 416 Jugendwehren, denen 60.644 Mitglieder angehören.  Wir sollten uns froh und glücklich schätzen, dass wir noch  eine einsatzfähige 31 Mann und eine Frau starke Mannschaft unser eigen nennen können. Es gibt bereits Gemeinden, die massive Schwierigkeiten haben, im Ernstfall überhaupt einsatzfähig zu sein. Auch unsere Jugendwehr mit ihren 15 Mitgliedern ist ein Garant für Nachwuchs für unsere aktive Wehr. Ich denke, dass diese Zahlen für sich sprechen und für die unabdingbare Notwendigkeit eines neuen Fahrzeuges. Ihre Arbeit verdient höchste Achtung und Anerkennung, gerade weil alle Mitglieder unserer tollen Feuerwehr ihre Arbeit in ihrer Freizeit immer für uns ganz selbstverständlich verrichten. Ein reibungsloser Ablauf unseres „Feuerwehrbetriebes“ setzt intakte Fahrzeuge voraus.

Allzeit gute Fahrt!

 

Kauf eines Kompakt-Treckers erhitzt die Gemüter

Seit  Jahren arbeiten in der Gemeinde zwei Gemeindeangestellte, die für die Sicherheit und Ordnung in unseren gemeindlichen Gebäuden und im Dorfgebiet verantwortlich sind. Im vergangenen Jahr haben beide einen Bauhof errichtet, der sich sehen lassen kann und der hervorragende Arbeit zu jeder Jahreszeit garantiert. Häufig allerdings stoßen sie an Grenzen, die nicht in fehlendem handwerklichem Geschick begründet sind, sondern vielmehr in unzureichenden Gerätschaften.

Bisher, das muss ich zugeben, haben wir den Bauhof immer stiefmütterlich behandelt, haben aber andererseits umfangreiche und gute Arbeit verlangt. Es fehlte an vielem! Ohne Murren wurden Maschinen und Werkzeuge von zu Hause mitgebracht. Der jetzige Rasenmäher lief ständig überdurchschnittlich viel und jeweils im äußersten Bereich seiner Möglichkeiten. Diverse Reparaturen waren an der Tagesordnung. Es durfte alles kein Geld kosten, obwohl wir merkten, dass unser Dorf durch Herrn Klobe und Herrn Lüdemann immer perfekter und ansehnlicher wurde. Unsere Bedürfnisse wurden dadurch immer größer und sie erledigten Arbeiten, für die wir früher Firmen beauftragten. Dass die Arbeit beiden Mitarbeitern Spaß macht und sie Verantwortung zu übernehmen bereit sind, zeigt sich bei Wind und Wetter, im Frühjahr bis in den tiefsten Winter. Um diese Arbeiten auch weiter reibungslos erledigen zu können, benötigen wir auch professionelle Gerätschaften – eben einen Kompakt-Trecker, der allerdings auch ca. 45.000 Euro kostet.

Warum sich nun bei einigen wenigen Gemeindevertretern die Gemüter erhitzten, liegt nicht daran, dass sie die Notwendigkeit für einen Kauf anzweifeln, sondern an der Höhe des Preises. Im Haushaltsplan 2012 hatten wir dafür 20.000 Euro vorgesehen. Als wir merkten, dass der Markt dafür keinen leistungsstarken und vielfältig einsetzbaren Traktor anbietet, mussten wir umdenken. Dass nun gerade der Finanzausschussvorsitzende Bedenken anmeldete, ist verständlich. Aber vielleicht können wir ihn nun mit effektiverer Arbeit überzeugen. Der Kauf wurde in der Gemeindevertretersitzung am 24.04.2012 mehrheitlich beschlossen. Der Kompakt-Traktor ist bald auf unseren Straßen zu bewundern!  

  

 

Unsere Kreativabteilung

Besonders im Winter sind unsere Gemeindeangestellten damit beschäftigt, die Gerätschaften, die Rasenmäher und die Fahrzeuge zu warten. Außerdem fallen immer kleine, aber auch größere Reparaturen an den Spielgeräten, Bänken und in unseren gemeindlichen Gebäuden an und natürlich viele anderen Dinge. In unseren täglichen Arbeitsbesprechungen erwähnte ich mal so ganz nebenbei, dass ich auf anderen Dorfteichen häufig kleine Entenhäuser schwimmen sah. Das beflügelte unsere beiden Gemeindearbeiter so stark, dass Herr Klobe aus dem Internet eine Bauanleitung herunterlud und beide stiegen in die Planung fachgerecht ein.  Das  Holz brachten sie von zu Hause mit und schon begann der Bau des nun bereits schwimmenden Entenhauses. Danke, das war eine tolle Idee von Euch! „Durchradelnde“ Besucher und wir sind nun ganz gespannt, wann denn nun endlich dort auch eine kleine Entenfamilie einzieht.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie man auch investieren kann. Alle erfreut es, obwohl wir diesmal tatsächlich auf die Beteiligung der Öffentlichkeit verzichtet haben. 

 

Zur richtigen Zeit am richtigen Platz!

 Sie, liebe Grundstücksbesitzer, die bei RIO.tainment einen Vertrag für einen Anschluss des noch zu verlegenden Breitbandkabels unterzeichnet haben, haben der Gemeinde einen großen Dienst erwiesen. Sie haben der Gemeinde nicht nur 80.000 Euro Ausgaben erspart, die zusammen mit Landeszuschüssen für einen Ausbau bereit gestellt wurden - die finanzielle Lage hatte sich im Land zugespitzt und die Förderung war in weite, weite Ferne gerückt -, sondern Sie haben auch insgesamt unseren Standort als Gemeinde für Familien und Gewerbe attraktiv gemacht und gefestigt. Und so ganz nebenbei haben Sie Ihre Immobilie durch Ihre Bereitschaft auch noch aufgewertet. Vielen Dank für Ihre Interesse und Ihre Unterschriften!  Wie kamen wir nun überhaupt dazu und wie wurde das bisher Unmögliche möglich? Das ist schnell erklärt, wie es die Überschrift bereits aussagt. Mehr durch Zufall erfuhr ich  in einer Besprechung in Hohenhorn von dem Anliegen der Geesthachter Stadtwerke. Ich bekundete, nach Rücksprache mit meiner Gemeindevertretung, unseren Willen bei diesem Pilotprojekt teilnehmen zu dürfen. Dassendorf und Hohenhorn waren bereits Partner und nach schneller Überprüfung durch die Stadtwerke wurden wir mit aufgenommen. Was dann geschah war unbeschreiblich: Die intensive Werbeaktion der Geesthachter Stadtwerke war freundlich, informativ, kurz und erfolgreich, wir alle haben die Vorbereitungsphase mitbekommen. So, wie es halt für jeden einzelnen möglich war, haben wir unseren Beitrag für ein positives Ende geleistet. Bei natürlich auch großem Verständnis für die Grundstücksbesitzer, die sich bisher noch zurückhielten. Wir haben es nun gemeinsam geschafft! Einer Verlegung des Breitbandkabels auch in unserem Dorf steht nichts mehr im Wege. Die Zeit der Warterei vor dem PC, um schnell im Internet zu surfen, gehört bald der Vergangenheit an. Noch ist auch für Grundstücksbesitzer, die sich dazu noch nicht durchringen konnten, ein kostengünstiger Anschluss an die digitale Welt möglich. Ende gut, alles gut?

 

 

Fußboden im Gemeindesaal - Investition für den KSV?

Was der Fußboden im Gemeindesaal mit dem Kröppelshagener Sport Verein gemeinsam hat, ist die Benutzung. Seit  nun über 30 Jahren gibt es den Gemeindesaal mit ein und demselben Fußbodenbelag. Kein Wunder, dass er nun Verschleißerscheinungen  aufweist. Ein neuer Fußbodenbelag soll verlegt werden. Ein schwieriges Unterfangen, weil der Gemeindesaal zum einen eine „Sporthalle“ ist und zum anderen ein Saal für Veranstaltungen und Feierlichkeiten. Dadurch, dass wir nun dafür im Haushaltsjahr keine finanziellen Mittel bereit gestellt hatten, wird der Fall nicht einfacher. Dennoch planen und suchen wir weiter nach einem geeigneten Bodenbelag, der allem gerecht wird. Erste Planungen deuteten auf eine Summe von 15.000 Euro bis 20.000 Euro hin. Ich denke, wenn wir den Sparten in unserem Sportverein einen neuen Fußboden bieten könnten, wäre der Sport im Saal noch attraktiver und der Mitgliederzuwachs wäre nur eine Frage der Zeit. Aber ein neuer Fußboden nützt nicht nur dem KSV, sondern allen, die in der Gemeinde den Saal nutzen. Unsere Planung läuft intensiv weiter!

 

 

Ein Brunnen ohne Boden!

Ein weiterer schwieriger Fall ist unser Pumpenhaus mit Brunnen in Fahrendorf. Zur Erläuterung, wichtig auch für unsere Neubürger: In unserem Ortsteil gibt es keine öffentliche Wasserversorgung, alle Grundstücksbesitzer besitzen einen eigenen Brunnen, so auch die Gemeinde. Wir sind verpflichtet, eine ausreichende Löschwasserversorgung in brenzligen Situationen zu garantieren. Seit Monaten „basteln“ Firmen an unserer Anlage, die letztes Jahr den Geist aufgegeben hat. Was war geschehen? Als kaum noch Wasser gefördert werden konnte, mussten wir eine Komplettsanierung durchführen. Der Kessel wurde erneuert, elektrische Anlagen wurden saniert und die alte Pumpe aus einer Tiefe von 70 Metern gezogen. Sie war kaputt. Bevor nun aber die neue Pumpe eingebaut werden konnte, mussten wir der Ursache buchstäblich auf den Grund gehen. Der Brunnenschacht wurde gefilmt und heraus kam, dass die vorherige alte Pumpe samt Verkabelung offensichtlich im Schacht in einer Tiefe von 90 Metern damals „vergessen“ wurde. Sie musste aufwendig geborgen werden. Unterdessen belaufen sich die Kosten auf über 20.000 Euro! Die Arbeiten stehen nun kurz vor der Vollendung. In der Tat ist das ein notwendiger Brunnen, der gehörig unseren Haushalt belastet. So viel zum Thema „Investition“. 


Unvorhersehbares und deren Wirkung! Krippenbau Ja oder Nein?

Wie wir bereits berichtet haben, wurde seitens des Kreises unser Antrag für den Anbau von zehn Krippenplätzen nicht genehmigt. Wir wurden nicht in den Bedarfsplan, der Zuschüsse garantiert, aufgenommen. Somit war das Thema für uns abgeschlossen, obwohl wir die zehn Plätze mit Unterstützung der Nachbargemeinden dringend bräuchten. Aus Gründen, die ich hier nicht darlegen darf, hat nun die Amtsgemeinde Wohltorf - sie hat bereits die Genehmigung für einen Krippenbau erhalten -  auf ihren Anspruch verzichtet und möchte ihn an uns abtreten. Umfangreiche gemeinsame Gespräche mit dem Träger und der Gemeinde führten zu einer Einigung, mit der Option für Wohltorf, dass wir Krippenplätze für sie bereit halten. Ein neuer Antrag von uns wurde gestellt. Der Jugendhilfeausschuss tagt nun am 23.05.2012, also nach Redaktionsschluss. Aber bereits heute schon wird in unseren Fraktionen eifrig darüber diskutiert, ob das denn nun auch wirtschaftlich ist. Ich meine, dass ein Anbau von zehn Krippenplätzen für unsere Kita durchaus von großem Nutzen ist! Der Nutzen kommt uns natürlich erst viel später zu Gute, dann nämlich, wenn unsere Kinder eine optimale Ausbildung genossen haben. Eine Investition ist nach meiner Ansicht durchaus gerechtfertigt. Auf die Entscheidung unserer Gemeindevertreter bin ich gespannt. Ich informiere weiter, würde mich aber auch über Ihre Meinung freuen.


Wir haben eine neue Spielstraße!

Dass wir unsere kleinen Straßen Försterkoppel und Holzweg zu einer Spielstraße umgewidmet haben, ist unschwer an der neuen Beschilderung zu erkennen. Wir haben mit geringen  Mitteln zweifelsfrei damit für unsere Kinder in diesen Straßen eine große Wirkung erzielt. Die Aufmerksamkeit für spielende Kinder auf den Straßen stieg. Mir ist schon bekannt, dass nur wenige Kinder an den Straßen wohnen. Aber wer einmal erlebt hat, wie unbekümmert - besonders im Sommer - die Kinder auf diesen Straßen sich bewegen und herumtollen, der kann meine Fürsorge für die Kleinsten unserer Gesellschaft sicher mit mir teilen. Leider ist damit auch das Parken an den Straßenrändern verboten. Aber wem sage ich das?


Schulkinder und ihre Sorgen!

Es ist noch gar nicht lange her, da haben die Gemeinden Börnsen, Escheburg und wir unter großem Aufwand  mit dem Kreis und der Straßenverkehrsaufsicht eine Busringlinie in diesen drei Gemeinden ins Leben gerufen. Hintergrund damals war die erkannte Schwierigkeit, die Schulkinder auch angemessen in die Schulen befördern zu können. Das ist uns gelungen. Neue Haltestellen wurden errichtet, auch bei uns in der Dorfstraße, direkt auf dem schmalen Fußweg. Was offensichtlich keiner in die Planung einfließen ließ, war die Überlegung und Einschätzung, wie viele Kinder an dieser Haltestelle in Zukunft herumtollen würden. Es sind tatsächlich in den Mittagsstunden bis zu 15 Kinder, die bei Wind und Wetter im Freien auf ihren Bus warten müssen. Das Ordnungsamt hat sich bereits auf unser Drängen hin mit dem Kreis in Verbindung gesetzt. Ein gefahrloserer Standort ist hier von Nöten. Geändert hat sich  bisher leider noch nichts. Wir bleiben weiter am Ball. Die nächste Sorge: Da viele Schulkinder aus dem Dorfgebiet mit ihrem Fahrrad zur Bushaltestelle fahren, haben wir vor Jahren dort einen tollen überdachten Fahrradständer aufbauen lassen. Das Fahrrad-Häuschen fügt sich gut in die Umgebung ein, aber leider ist es völlig unpraktisch, für die Schulkinder wenigstens. Sie können nur mit großer Mühe diese senkrecht angebrachten Ständer mit ihrem Rad bestücken. Auch das können wir selbstverständlich nachvollziehen und werden aus diesem Grund überlegen, wie wir hier schnell Abhilfe schaffen können.

 

 

Straßenreinigungssatzung – Dorfreinigung mal anders!

Wie in jedem Jahr haben wir im März auch diesmal zur allgemeinen Dorfreinigung aufgerufen. Die Beteiligung war überwältigend! An die 60 Bürgerinnen und Bürger, Groß und Klein, waren pünktlich in angemessener Arbeitsbekleidung am Gemeindehaus. Frau Behnecke und Frau Aderhold aus unserer Kita umrundeten mit ihrer kleinen „Abteilung“ den Krummen Redder und sammelten, was das Zeug hergab. Die Freiwillige Feuerwehr sicherte mit ihren Fahrzeugen die Müll sammelnden anderen kleinen Gruppen an den Hauptstraßen. Die Arbeit begann und es war festzustellen, dass gar nicht so viel Müll wie in den Jahren zuvor gefunden wurde. Nach getaner Arbeit, die allen viel Spaß machte, saßen wir dann noch eine ganze Zeit bei Erbsensuppe und kühlen Getränken gemeinsam fröhlich im Gemeindesaal zusammen. Alle waren von der Erbsensuppe, die Herr Krause und Frau Bütow aus der „Terrine“ ausschenkten, begeistert. Parallel zu uns in Kröppelshagen sammelten ca. 25 Einwohner in Fahrendorf, Junge und Ältere, unter der Leitung der Familien Dreves und Borchers, die ihre Fahrzeuge dafür zur Verfügung stellten, den achtlos weggeworfenen Müll von durchreisenden Fremden. Anschließend wurde  auch dort in gemütlicher Runde der Erfolg gefeiert.

Dem Vorsitzenden des Umweltausschusses Herrn Krause, der Feuerwehr unter der Leitung des Wehrführer Herrn Brombach und allen Beteiligten danke ich in besonders herzlicher Weise. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!

In diesem Zusammenhang möchte ich, ohne näher darauf einzugehen, noch einmal auf unsere Straßenreinigungssatzung hinweisen. Sie ist für jeden entweder bei mir im Büro oder im Internet einsehbar. Danke für Ihr Verständnis!  


Begrüßung der neuen Bürgerinnen und Bürger in unserem Dorf!

 Zusammen mit allen Bürgerinnen und Bürgern unserer schönen Gemeinde möchte ich Sie, liebe neuen Kröppelshagen-Fahrendorfer, ganz herzlich willkommen heißen. In besonderem Maße ist es uns ein Anliegen, dass Sie sich schnell bei uns wohlen fühlen. Das ist nun Ihr neues Zuhause! Vielleicht haben Sie beim Lesen der ersten Artikel einen kleinen Schreck bekommen, aber bitte bedenken Sie, dass wir hier im Dorf das Leben mit vielen Themen füllen aber es auch miteinander genießen. Unsere Diskussionsfreudigkeit soll Sie aber nicht abschrecken, sondern Sie zum Mitmachen animieren. Auf vielen großen und kleinen Dorffesten sollten Sie uns kennen lernen. Unsere kleine Dorfgemeinschaft wartet nun gerade auf Sie. Unsere Türen stehen für Sie weit offen! Schön, dass Sie uns als Ihre neue Heimat gewählt haben, Sie werden es nicht bereuen – hoffe ich jedenfalls.

Ihr

Bürgermeister

Volker Merkel

 

 
 
 
 

2. Bürgermeisterbrief im März 2012

 
Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer!

 Achtung!

Der Aktionszeitraum „Breitband-Ausbau - schnellere Internetverbindungg durch die Stadtwerke Geesthacht GmbH endet am 30. März 2012!

Nur, wenn 50 % der Haushalte, also auch Sie, bis zum 30.03.2012 einen Antrag zur Herstellung eines Glasfaseranschlusses bis ins Haus gestellt haben, werden die Stadtwerke Geesthacht GmbH die Gemeinde versorgen!

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass andere für Sie die spätere Versorgungsstruktur schaffen werden. Tragen Sie dazu bei, dass das Projekt gelingt. Selbst, wenn Sie gegenwärtig keinen Bedarf sehen, sollten Sie die Möglichkeiten für die Zukunft sichern!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir alle haben uns in den letzten Wochen mit diesem so wichtigen Thema für Sie und unser Dorf, aber auch mit persönlichen Problematiken, auf Info-Veranstaltungen informiert und beschäftigt. Bitte entscheiden Sie sich jetzt, ob Sie einen Vertrag abschließen möchten!

Es stellt sich nämlich jetzt die Frage:
Schaffen wir die 50-prozentige Anschlussquote für den bevorstehenden Breitbandausbau – Glasfaserverlegung bis in unsere Häuser?

Bitte bedenken Sie:
Nur gemeinsam können wir heute Ihre Häuser und unsere Gemeinde für die Zukunft mit dieser weitreichenden und modernen Technik versorgen. 
Die Quote ist aber leider bei weitem noch nicht erreicht!
Vielleicht konnten Sie ja an den bisherigen RiO.tainment Info-Veranstaltungen der Stadtwerke Geesthacht GmbH nicht teilnehmen, möchten sich aber noch schnell informieren.
Das ist kein Problem!
Deshalb meine dringliche Bitte an alle die noch zögern:
Melden Sie sich unter den Tel. Nummern: 04152-929-300 oder 01708526336.
Registrieren können Sie sich aber auch unter  www.riotainment.de .

Der Aktionszeitraum endet am 30.03.2012! Helfen Sie mit, dass die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde über eine zukunftsfähige Infrastruktur verfügen können, selbst, wenn Sie die neue Technik gegenwärtig noch nicht nutzen möchten, und erhöhen Sie den Wohnwert Ihrer Immobilie!
Erreichen wir die Anschlussquote nicht, wird das Projekt aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisiert!

Mit freundlichem Gruß
Ihr

Volker Merkel
Bürgermeister

 





 Bürgermeisterbrief im März 2012

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Grundeigentümer!

Seit Jahren versucht die Gemeindevertretung für unsere Haushalte eine zeitgemäße schnellere Internetverbindung, qualitativ besseres Fernsehen und Telefonie zu organisieren. Alle bisherigen Verhandlungen mit Firmen sind bisher gescheitert - es war für sie nicht wirtschaftlich, unsere kleine Gemeinde mit moderner Technik zu versorgen. Durch aufwändige Erdarbeiten müssen Kabel in jedes Haus verlegt werden. Vor ca. zwei Jahren hat das Land Schleswig-Holstein ein Programm gestartet mit dem Ziel, die Breitbandversorgung zu verbessern. Alle Amtsgemeinden haben daraufhin versucht, dieses Angebot zu nutzen. Umfangreiche Planungen begannen! Ende 2011 kam dann die bittere Nachricht: Das Land kann nicht mehr 75 % der nicht gedeckten Kosten übernehmen - es sind nun nur noch 50 %. Für uns würden dann, wenn sich denn überhaupt ein Investor fände, Kosten von ca. 80.000 € anfallen. Die bisherige Solidargemeinschaft der Gemeinden begann sodann zu bröckeln. In dieser Phase erhielten die Gemeinden Dassendorf, Hohenhorn und wir das Angebot der Stadtwerke Geesthacht für einen Glasfaseranschluss aller Haushalte. Dabei sind die Stadtwerke natürlich daran interessiert, in neue Geschäftsfelder einzusteigen. Voraussetzung für den Start dieses Projektes der Stadtwerke Geesthacht ist es, eine Anschlussquote von 50 % der Haushalte in diesen drei Gemeinden zu erreichen! Das heißt, mindestens 850 Haushalte müssten einen Vertrag abschließen, damit unser Dorf/unsere Region auch in Zukunft ein attraktiver Standort für Familien und Gewerbe bleibt. Zukunftsweisende Kommunikationstechnologie, davon könnten wir nun profitieren! Wir drei Bürgermeister/in, Frau Falkenberg, Herr Meinert und ich, sind uns einig, dass sich eine große Chance bietet, die im Interesse der Einwohner und der Gemeinden unbedingt genutzt werden sollte. Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger haben jetzt die Gelegenheit zu entscheiden!  Nur gemeinsam lässt sich der Wohnwert in unserer Gemeinde verbessern und attraktiv gestalten. Deshalb meine Bitte: Machen Sie mit! Informieren Sie sich unter anderem auf dem anstehenden Termin am 08. März 2012 von 18 bis 20 Uhr im Gemeindehaus, im Internet            www.riotainment.de              oder unter der Tel.-Nr.: 04152-929300. Der Aktionszeitraum für Ihren kostenlosen Hausanschluss endet am 30.03.2012! Sollte die Anschlussquote nicht erreicht werden, wird das Projekt aus wirtschaftlichen Gründen nicht zustande kommen.

Mit freundlichem Gruß
Ihr

Volker Merkel
Bürgermeister

 

 

 

 

 

Bürgermeisterbrief  im Januar 2012

Dorfspaziergang Fahrendorf