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Blick über den Dorfteich auf das Gemeindehaus
Spielplatz Hohenhorner Weg
Blick auf den Dorfteich in Fahrendorf
Blick auf das Gerätehaus der FFW-K-F und das Gemeindehaus
Brücke am Dorfteich

Inhalt

 

Bürgermeisterbrief 2013

 

Wappen Kröppelshagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeisterbrief

Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer!

Auch wenn die Tage im Dezember bei einigen wehmütige Erinnerungen an den viel zu kurzen wunderschönen Sommer wecken, so ist die Dominanz der vorweihnachtlichen Stimmung doch bei den meisten Menschen heute vorherrschend. 

Weihnachten, das Fest der Liebe und Vergebung!? Fest der Ruhe und inneren Einkehr? 

Ich weiß nicht so recht! Wenn ich mir das hektische Treiben der Menschen, die Geschenke aussuchen, in den Einkaufspassagen anschaue, dann kommen mir berechtigte Zweifel, ob das denn schon immer so gewollt war.

Doch wie auch immer, am Weihnachtsabend sieht dann alles viel, viel schöner aus. Oder?

Da ja nun das Jahr 2013 auch nicht viel ruhiger war als die vorweihnachtliche Zeit möchte ich nun auf die wesentlichen Vorgänge oder besser Ereignisse in unserem Dorf, in der Gemeindevertretung, zu sprechen kommen.

Dass das Wahljahr 2013 nicht so wird wie die vergangenen Jahre, war klar. Dass aber das kommunalpolitische Wahljahr bei uns, uns wieder in die siebziger und achtziger Jahre der harten politischen Auseinandersetzungen zurückgeworfen hat, konnte ich nicht ahnen. Hat mich einfach überrascht. Das auch noch mein persönliches Befinden besonders nach der Wahl unschön in Verhandlungen um „Posten“ mit einbezogen wurde, verschlug mir fast die Sprache, bekräftigte aber meinen Willen, mit noch mehr Engagement für Sie da zu sein. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich heute auf Einzelheiten noch nicht näher darauf eingehen möchte. Zum einen ist meine Enttäuschung zu einzelnen politischen Personen noch zu frisch und zum anderen ist es auch nicht der richtige Zeitpunkt, so kurz vor Weihnachten. 

Angefangen ist das Jahr mit der großen Bürgerversammlung zum vorherrschenden Thema „Dorfentwicklung“. Kein leichtes Thema für unser Planungsbüro! Das stellte sich nach anfänglicher lebhafter Diskussion schnell heraus. Danach wurde es still. Nicht nur weil mein gesundheitlicher Zustand mir eine Auszeit verordnete, nein auch weil eben die Kommunalwahl bereits ihre Schatten über die Gemeindearbeit zu legen begann. An dieser Stelle möchte ich meine Stellvertretern Herrn Erhard Bütow und Frau Margret Steinberg für die überaus schwierige Stellvertretung danken! Bemerkungen von einigen wenigen Mitmenschen, „sie hätten das Thema „Dorfentwicklung“ verschleppt, weise ich hiermit entschieden zurück! Ja, dann kam die Wahl, die Wahlwerbung und das unschöne „Nachbeben“ für so manche Bewerbungshoffnung. Mir hat mal ein langjährig tätiger Berufspolitiker gesagt, das ist auch Demokratie. 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, dass wir die Wahl dennoch gut überstanden haben, beweisen auch die jüngsten Beschlüsse und Ergebnisse in unseren Vertretungen. Der Anbau von 10 Kinderkrippenplätzen ist fertig und der Betrieb mit nun sechs Kindern läuft optimal, das Thema „Dorfentwicklung“ wurde angenommen und ideenreiche, fleißige Arbeitsgruppen versuchen unserem Dorf ein „neues Gesicht“ zu geben. Kurz um, der Alltag hat uns, mit seinen vielfältigen und höchst unterschiedlichen Themen, wieder fest in der Hand.

 

Ich wünsche allen Kröppelshagen-Fahrendorfern ein friedvolles, gesegnetes, frohes und gesundes Weihnachtsfest. Möge dies ein besonders schönes Fest für Sie werden!

Für das neue Jahr 2014 wünsche ich Ihnen Gesundheit, alles erdenklich Gute und dass es so verläuft, wie Sie es sich vorstellen. 

 

Mit vorweihnachtlichen freundlichen Grüßen

 

Ihr

Volker Merkel
Bürgermeister  

Bürgermeisterbrief    November 2013

Wo können im Dorf Asylbewerber untergebracht werden?

 

Diese Frage müssen wir uns derzeit ernsthaft aus folgenden Gründen stellen:

Die Bundesrepublik muss hilfesuchende Menschen aus Krisengebieten laut Grundgesetz aufnehmen und verteilt sie nach einem Schlüssel auf die Länder. Die Länder verteilen weiter auf die Kreise und diese wiederum auf die Städte und Kommunen. Das haben wir vor Jahren erlebt. Die größeren Gemeinden im Amtsgebiet aber auch Worth haben Asylbewerber, Flüchtlinge oder Obdachlose teilweise in Wohncontainern unterbringen können. Auch in gemeindeeigenen Wohnungen oder bei privaten Vermietern wurde dies möglich. Damals wurde zwischen den 10 Bürgermeistern und dem Amt festgelegt, dass, wenn wir noch einmal aufgefordert werden Unterbringungsmöglichkeiten für die Hilfesuchenden bereit zu stellen, dann auch die Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf in die Verantwortung mit einbezogen wird. Das war ein solidarisch einstimmiger Beschluss. Wie Sie aus der Presse sicherlich erfahren haben, ist die Anzahl der Hilfesuchenden in Deutschland stark angestiegen, und auch Schleswig-Holstein ist jetzt in der besonderen der Pflicht zu helfen. Es geht also nicht um die Frage, ob wir Menschen aufnehmen, sondern es geht um die Frage, wo können sie bei uns untergebracht werden und wie können wir sie am besten betreuen!  

Haben Sie eine Idee?

Das Amt Hohe Elbgeest möchte schnellstens eine geeignete Fläche in unserem Dorf kaufen oder pachten, um ein Wohnhaus für mindestens vier Familien zu bauen. 

 

Der Hünenweg und seine Tücken!

 

Als wir das Neubaugebiet planten, war uns eine noch mehr abgestufte Verkehrsberuhigung auf dem Hünenweg im ersten Bereich von der Bundesstraße kommend sehr wichtig. Die Benutzung dieses sogenannten Schleichweges, um schneller nach Aumühle zu kommen, wollten wir verhindern. Nun ist daraus eine Spielstraße geworden, auf der man nur 7,5 km/h fahren darf und nicht 30 km/h, was viele verwechseln! Ich bitte die Verkehrsteilnehmer auch darauf zu achten, dass an dieser kleinen Kreuzung die Vorfahrtsregel rechts vor links Gültigkeit hat. Vielen Dank!  

 

Gemeindeeigene Geschwindigkeitsmess-und Verkehrszählanlage.

 

Seit Jahren besitzen wir eine Geschwindigkeitsmess-und Verkehrszählanlage, die an strategisch wichtigen Stellen im Dorf immer wieder abwechselnd aufgestellt wird. Manchmal ist dies schwierig, weil uns die passende Aufhängmöglichkeit fehlt und manchmal muss sie natürlich auch gewartet werden. Dass die Anlage in der 30 km Zone und in den Spielstraßen, wo eh kaum ein Dorffremdling hinkommt, aufgehängt werden muss, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Obwohl, wenn ich mir manche Eltern anschaue, mit welcher rasanten Geschwindigkeit ihr Auto durch den Schlehenweg fährt, damit das Kind noch rechtzeitig in die Kita kommt, dann kann einem schon ganz bange werden. Bitte halten Sie sich auch hier an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, die Anwohner und wir danken es Ihnen!

Dass wir nun aber auch auf der B207 und L208 entsprechende Verkehrsberuhigung bekommen ist schwierig. Wir müssten eine andere Lösung finden! Fakt ist, dass 50 km/h dort erlaubt ist, damit eben der Verkehr auch zügig durch das Dorf geführt werden kann. Eventuell wäre aber eine andere Lösung möglich. Es gibt sogenannte „Gemeindetore“ die zur Geschwindigkeitsdrosselung der Verkehrsteilnehmer an den Ortseingängen aufgebaut werden könnten. Solche Tore sind zum Beispiel in Hohenhorn zu bewundern und natürlich auch in Dänemark. Allerdings sind das bei uns Bauwerke die beantragt werden müssten. Wenn wir nun alle vier Dorfeingänge abdecken würden, müssten wir ca. 70.000 € aufbringen. 

Der Bauausschuss wird sich damit befassen!

 

Städtebauliche Entwicklungsplanung

 

Da wir ja bekanntlich keine Stadt werden möchten, ist eigentlich und verständlicherweise die Dorfentwicklung damit gemeint. 

Was wollen die Bürgerinnen und Bürger und wie möchten sie Veränderungen herbeiführen? Was ist machbar und was kosten neue kleine und große Vorhaben? Will die Dorfgemeinschaft überhaupt Veränderungen und was ist ihr überhaupt am Dorf wichtig? Gibt es neue Ideen an die wir noch gar nicht gedacht haben?  

Meine Damen und Herren, liebe Jugendliche und Kinder, das ist Ihre/eure Heimat, die Sie und ihr mit überplanen können! Eine einmalige Gelegenheit für gerade Sie und euch! All das sind Fragen, die nicht nur mich bewegen, denn wir meinen damit alle Bürgerinnen und Bürger! 

In der letzten Gemeindevertretung habe ich einen längeren Zwischenbericht von den Ergebnissen der Arbeitsgruppen gegeben. Doch für mich war das bisherige Ergebnis nicht zufrieden stellend, denn wo, wie und wann wir uns überhaupt entwickeln können ist seit Jahren bekannt und basiert natürlich auf der Möglichkeit, was unser Flächennutzungsplan und die Landesplanung hergeben. Dennoch aber sollen Sie alle bitte offen und ehrlich Ihre Wünsche und auch Ihre Meinung sagen, nur so kommen wir auch zum Ziel. Was dann tatsächlich machbar ist, werden wir gemeinsam mit Ihnen und euch besprechen. Das garantiere ich!

 

Wird unsere Kita etwa schon alt?

 

Kaum ist die neue Kinderkrippe fertig und bezogen, zeigen sich leider plötzlich und unerwartet unvorhersehbare erste Mängel in der Kita. Ein Wasserschaden in der Küche verdarb uns die vorweihnachtliche Stimmung. Wasser war in die Wände und in den Fußboden eingedrungen. Die Küchenschränke und die E-Geräte wurden ausgebaut. Wände mussten teilweise heraus gerissen werden und das Gebläse einer Trockenanlage schnaufte wochenlang vor sich hin und machte die Luft in den Räumen stickig. Den Mitarbeitern der Kita und unseres Bauhofes möchte ich ganz besonders danken für ihren unermüdlichen Einsatz. Dank ihrer Mitarbeit, die weit über die normale Dienstzeit hinaus ging, konnten wir das Schlimmste, eine Schließung der Kita, verhindern. An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.

Danke auch an die Eltern! Dass sie so viel Verständnis für die Entbehrung unserer Küche und dem ganzen Durcheinander aufgebracht haben, ist nicht selbstverständlich. Danke!

Für die Kinder allerdings war dies eine spannende Zeit und eine lehrreiche zugleich.

 

Neue Klimaschutzregion.

 

Zusammen mit allen 10 Amtsgemeinden haben wir uns darum bemüht, eine Klimaschutzregion zu werden. Unter Zuhilfenahme von Zuschüssen von der EU und vom Land haben wir ein Planungsbüro beauftragt in das schwierige Thema einzusteigen und die Vorgaben mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern abzuarbeiten und zu dokumentieren. Das verlief in vorbildlicher Weise und in verhältnismäßig kurzer Zeit. Das Ziel war unter anderem den Co² Ausstoß reduzieren zu wollen. Insbesondere auch in den Gemeindegebäuden und an den Lichtpunkten unserer Straßenlaternen wie auch im privaten Bereich, in den Haushalten. Für die Umsetzung von geeigneten Maßnahmen, wird das Amt für die Beratung einen Klimaschutzmanager einstellen müssen. Wie das Ganze dann abläuft, bleibt noch abzuwarten. 

Was geht uns denn die Geesthachter Umgehungsstraße an?

 

Die Frage scheint für Kröppelshagener Einwohner erst einmal als berechtigt gestellt, denn wir wohnen doch eigentlich weit genug von der geplanten Straßentrasse weg. Betrachten wir aber nur die Entfernung, ist das zwar richtig, aber von den Auswirkungen die der Straßenverkehr auf die B207 haben könnte (eventuell weniger Verkehrsaufkommen!) haben wir dann doch wieder damit zu tun. Vor allem aber hat die Gemeinde auch die Verantwortung für alle Fahrendorfer Bürgerinnen und Bürger! Leidtragende sind hier nicht nur die Anwohner, die ca. 70 m von der Trasse weg wohnen würden, sondern besonders auch die Landwirte, deren Felder von der neuen Autobahn durchschnitten würden. Welche wirtschaftlichen Folgen damit einhergehen, wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt. Leider haben unsere gemeindlichen Stellungsnahmen in der langen Vorbereitungszeit der Planung - die Trasse so weit wie möglich an den Elbhang und über Geesthachter Gebiet verlaufen zu lassen - nichts gebracht. Die Straße wurde immer weiter nach Norden vor das Geesthachter Gewerbegebiet und hin nach Fahrendorf verschoben. 

Derzeit befinden sich die Planungsunterlagen für den ersten Bauabschnitt (Von der A25 kommend bis zur B404, kurz vor Hohenhorn) im Berliner Verkehrsministerium. Sobald von dort die Kostenübernahme zugesichert wird und die Finanzierungssicherheit gegeben ist, beginnt vom Land Schleswig Holstein die Bemühung in das Planfeststellungsverfahren einzusteigen. Eventuell beginnen die Bauarbeiten dann schon im Jahr 2016! 

Sobald wir neue Sachverhalte erfahren, wird die Gemeinde weiter informieren!

 

Alle Jahre wieder: Heute der Haushalt 2014.

 

Die fast tägliche Mitteilung aus dem Finanzministerium in Berlin, dass Steuereinnahmen nur so sprudeln und den Ländern neue hohe Summen (Finanzausgleich) zugesagt wurden, möchte ich heute nicht kommentieren, zu unsicher sind die Zahlen die uns vage mitgeteilt werden. Wo bleiben denn die Ausgleichszahlungen für die Städte und Kommunen? 

Schauen wir uns allerdings unsere Haushaltszahlen (Haushalte bestehen aus vorhersehbaren Zahlungen die zu unserer Pflicht gehören: Zum Beispiel Kreis-Amtsumlage, wie auch Kita-und Schulkosten und errechneten aber dennoch geschätzten Haushaltsplanungszahlen die freiwillig geleistet werden wie zum Beispiel Zuschüsse für den Sportverein aber auch Straßensanierungskosten) an, dann können wir konkrete eventuelle Zahlen für den Haushalt 2014 benennen. Alles unterliegt aber gewissen Schwankungen und Veränderungen, zum Beispiel aus wirtschaftlicher Sicht, aus der Sicht dass etwas nicht vorhersehbar war und so weiter und so weiter. 

Unser derzeitiger Verwaltungshaushalt beziffert sich in den Einnahmen auf € 1,7 Mio., ausgeben wollen wir aber € 1,9 Mio., Defizit also ca. € 200.000!

Unser derzeitiger Vermögenshaushalt beziffert sich in den Einnahmen auf € 9.200, ausgeben möchten wir hier aber € 265.300, Defizit ca. € 256.000! (Unter anderem ist ein möglicher Grundstückskauf vorgesehen, ansonsten wirds billiger).

Wenn wir nun von ca. € 1 Mio. Rücklage ausgehen, dann verbleiben uns für das Jahr 2015 noch ca. € 500.000. 

Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, wie bereits erwähnt, alle Zahlen im Haushalt sind äußerst unsicher, leider auch immer wieder die Pflichtzahlungen. 

Vielleicht sind nun zum besseren Verständnis unseres derzeit defizitären Haushaltes noch folgende Zahlen für Sie interessant. An deren Höhe ist leicht festzustellen, warum wir keinen ausgeglichenen Haushalt vorweisen können. Unsere Einnahmen decken ja kaum noch unsere Pflichtausgaben! Ich kann sie aber beruhigen. Über die Jahre konnten wir unseren Haushalt immer so sparsam abarbeiten, um am Ende noch genug finanziellen Spielraum zu haben. 

Nun zu einigen Zahlen:

Die Kreisumlage beträgt in diesem Jahr ca. € 400.000, ca. € 50.000 mehr.

Die Amtsumlage beträgt in diesem Jahr ca. € 200.000, ca. € 10.000 mehr.

Die Schulkostenbeiträge pro Schüler wurden erhöht und belaufen sich im nächsten Jahr auf ca. € 230.000, das sind gegenüber dem Vorjahr ca. € 65.000 an Mehrausgaben. 

In der Kita belaufen sich die Kosten für die Gemeinde durch die neue Krippe auf ca. € 200.000, dies sind Mehrkosten von ca. € 40.000. Abgefedert werden diese aber durch fest zugesagte Zuschüsse vom Bund, Land und dem Kreis. Die aber wiederum vom Angebot vor Ort abhängig sind. Wird mehr angeboten (Zum Beispiel Anzahl der Kita-Plätze erhöht, Öffnungszeiten ausgeweitet, ein zusätzlichen Angebot wie Wald-Kita usw. geschaffen), gibt es höhere Zuschüsse. In diesem Ranking liegen wir leider nicht so günstig!

Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, alleine schon an diesen Zahlen können Sie sicher ermessen, wie eng und verantwortlich wir rechnen müssen, um sparsam auch die nächsten Jahre überstehen zu können. Einen Einblick in unseren Haushalt erhalten Sie wie immer im Internet oder direkt dienstags im Gemeindebüro von 15 bis 18 Uhr. Vielen Dank! 

 

Frohe Weihnachten sowie ein gesundes und zufriedenes neues Jahr wünscht Ihnen

 

Ihr

Volker Merkel
Bürgermeister

Bürgermeisterbrief Mai 2013

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Mit meinem Bürgermeisterbrief möchte ich Ihnen heute wieder einen vertiefenden Einblick in das Dorfgeschehen verschaffen und Sie in gewohnt offener Form über aktuell diskutierte Themen informieren.


Finanzausgleich: Städte und große Gemeinden profitieren 

Einfach und simpel ausgedrückt wird die Landesregierung den Finanzausgleich für die Städte und Gemeinden neu ordnen. Die sogenannten „kleinen und reichen Gemeinden", die ordentlich und verantwortungsvoll mit ihrem Haushalt umgegangen sind, sollen den großen Gemeinden und Städten, die immense Schulden vor sich herschieben, einen Teil ihres „Gesparten" abgeben. Interessant ist dabei, dass die Landesregierung dies mit dem Begriff „Solidargemeinschaft" abtut! Nun denn, wir sind gespannt, was noch alles unternommen wird, um Großgemeinden zu gründen. 
Was also hat die jetzige Gemeindevertretung getan? Wir haben investiert! Nun ist zwar unsere Rücklage gesunken, aber wir haben Werte und Anschaffungen für unser Dorf und für die Zukunft erstanden. 


Kurzer Rückblick
 
Meine sehr verehrten Damen und Herren, unter meinem Vorsitz und in den zurückliegenden drei Wahlperioden wurden z. B.

  • das Gemeindehaus mit der Bücherei ohne jegliche Zuschüsse gebaut, 
  • der Mehrzwecksaal und die Feuerwehrgarage nach den neuesten Gesichtspunkten modernisiert und umgebaut,
  • ein großes Löschfahrzeug und ein Mannschaftstransport- bzw. Leitfahrzeug angeschafft,
  • ein Anbau an unsere KiTa mit 10 Krippenplätzen auf den Weg gebracht, hier allerdings mit Finanzmitteln vom Bund und vom Kreis,
  • ein moderner Bauhof mit zwei Angestellten aufgebaut,
  • und, und, und.

Wenn ich zurückblicke, so kämpfe ich bereits seit 15 Jahren für die Gründung eines Jugendbeirates. Seit vergangenem Jahr haben wir nun endlich einen Jugendbeirat in Kröppelshagen-Fahrendorf. Prima! Die Gründung eines Seniorenbeirates ist nun unser nächstes Ziel. 

 
Verkehrsberuhigung auf der B207 und L208 – eine endlose Geschichte 

So lange ich in Kröppelshagen wohne, also seit 1985, kämpft die jeweilige Gemeindevertretung für Verkehrsberuhigung insbesondere auf der B207 und der L208 sowie auch im Kreuzungsbereich. Im Ministerium gibt es seit Jahrzehnten Pläne und dicke Ordner mit der Dokumentation von Ortsterminen und umfangreichem Schriftverkehr. Außer großem Verständnis für unsere missliche Lage seitens der Fachleute kam nichts! Vor meiner Amtszeit, also vor 1998, hätten wir beinahe den Beginn einer Verkehrsberuhigung mit einer Übergangshilfe auf der L208 vom Gemeindehaus hinüber auf die andere Seite erreicht. Doch einer Bürgerinitiative war das damals nicht genug. Die Planung, auch für einen Rad-/Fußweg nach Escheburg, „verschwand" in ein anderes Dorf. Später klappte es dann zum Glück doch noch mit dem Fahrradweg nach Escheburg! 

 
Dorfentwicklung – alles braucht seine Zeit! 

Ruhe, Gelassenheit und Weitsicht gepaart mit hochqualifizierter fachlicher Beratung lassen im Zusammenhang mit der Dorfentwicklung auf ein sorgfältiges Ergebnis hoffen. Mit gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten zukunftsweisenden und umsetzbaren Themen hoffen wir, gemeinsam unser Dorf erfolgreich zu entwickeln. Die gesamte Maßnahme wird in einem Zeitfenster von ca. einem Jahr abgeschlossen sein. Bitte haben Sie Geduld. 

 
Adé und DANKE!

Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, meine dritte Wahlperiode neigt sich dem Ende zu. Es ist mir sehr wichtig, an dieser Stelle allen im Dorf für ihr Verständnis, wenn es einmal nicht so klappte wie erhofft, vor allen Dingen aber für Ihre freundliche Unterstützung in all den Jahren zu danken! Für mich war es nicht nur eine Aufgabe, für mich war es immer ein besonderes Bedürfnis, mich für alle einzusetzen – mit Herz, Verstand und Begeisterung zum Wohle für unser Dorf! 
Danke sagen möchte ich auch allen Kommunalpolitikern und Weggefährten für den fairen und freundlichen Umgang miteinander. Meinungsverschiedenheiten und heiße Diskussionen gehören dazu, sie sind „das Salz in der Suppe". 
Auch allen Angehörigen danke ich sehr herzlich für die Geduld und das Verständnis, wenn sie abends auf ihre Partnerinnen und Partner warten mussten, weil sie sich bei Feuerwehrübungen oder Feuerwehreinsätzen, Lehrgängen, Mitgliederversammlungen, Ausschuss- oder Gemeindevertretersitzungen befanden. 
Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, Ihr Bürgermeister zu sein, hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und das soll auch so bleiben! Als Bürgermeister verabschiede ich mich nun erst einmal von Ihnen, in Ihrer Hand liegt die Zukunft! Danke! 

Weiterhin alles erdenklich Gute für Sie! 

Herzliche Grüße! 

Ihr 

Volker Merkel 
Bürgermeister

Bürgermeisterbrief im April 2013

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! 
„Gut, ein neuer Bürgermeisterbrief“, werden Sie jetzt hoffentlich denken und zu Recht erwarten, Bürgermeisterbrief 2013 VMdass Sie nun, wie Sie das auch in der Vergangenheit entweder über die Bürgermeisterbriefe in der Dorfzeitung oder auch in dieser Form gewohnt waren, aktuell und hintergründig über das Geschehen in unserem Dorf informiert werden. Dies soll selbstverständlich auch gleich der Fall sein, doch gestatten Sie mir zu Beginn meines Bürgermeisterbriefes heute bitte einige persönliche Worte, die mir sehr am Herzen liegen. 
Ein Krankenhausaufenthalt bringt das Leben unweigerlich durcheinander, in den vergangenen 6 Wochen mein Leben und das meiner Familie. Mein Krankenhausaufenthalt bedeutete für uns zahlreiche Eindrücke, die verarbeitet werden mussten. Vieles war ungewohnt und bedurfte neuer Orientierung. Fragen, die im normalen Alltag keinen Raum finden, machten plötzlich nachdenklich. 
Ihr und Sie haben mir sehr geholfen, diese Zeit zu bewältigen. Heute möchte ich „Danke!“ sagen für so viele Dinge in den vergangenen Wochen, die ich kaum benennen kann. Ich bedanke mich ganz herzlich für… - wenn ich heute sage „für alles!“, dann meine ich das genau so. Danke dafür, dass Ihr und Sie bei mir wart und waren – persönlich, am Telefon, in Gedanken, mit lieben Karten und aufmunternden Briefen. Eure und Ihre zahlreichen Genesungswünsche gaben mir viel Kraft und erleichterten den Krankenhausaufenthalt. 
Liebe Freunde, es tut gut wenn man krank ist und von netten Menschen Trost und gute Wünsche zur Genesung bekommt. Euer und Ihr Mitgefühl und die herzliche Anteilnahme machten mir Mut, sie waren für mich die beste Medizin! 
Endlich bin ich wieder zu Hause und auch, wenn ich meinem Körper noch Zeit und Geduld gegeben muss, um sich zu erholen, geht es nun jeden Tag ein bisschen besser. Dafür bin ich sehr dankbar! 
Die mit dem Bürgermeisteramt verbundene Arbeit wird für einige Zeit weiterhin in den Händen meiner Stellvertreter, Herrn Erhard Bütow und Frau Margret Steinberg, liegen. 
Seit meinem letzten Bürgermeisterbrief in der Weihnachtsausgabe der Dorfzeitung und dem Neujahrsempfang im Januar hat sich eine Menge getan und wir sind in wichtigen Themen wieder ein gutes Stück voran gekommen. 


Städtebauliche Entwicklungsplanung 
Eine der großen Zukunftsaufgaben ist selbstverständlich die städtebauliche Entwicklungsplanung, die wir mit unserer Dorfgemeinschaft erarbeiten möchten, um unserem Dorf die notwendigen Impulse für die Zukunft zu geben. 
Dorfentwicklung ist keine Sache von heute auf morgen, sie braucht Zeit, zunächst Zeit für gemeinsames Planen, denn es sollen alle Faktoren berücksichtigt werden, die Ihnen wichtig sind und die den dörflichen Lebensraum bestimmen. Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, stehen im Mittelpunkt unserer Dorfentwicklung, als Betroffene und vor allem als Akteure. 
Die Einladung zur Auftaktveranstaltung brachte eine überwältigende Resonanz. Bürgerinnen und Bürger kamen am 2. Februar 2013 ins Gemeindehaus, um ihre Meinungen und Wünsche einzubringen, gemeinsam über die Zukunft unseres Dorfes nachzudenken und die dafür erforderlichen Ziele zu formulieren. 
Die Ergebnisse dieser Veranstaltung werden nun gerade von dem von unserer Gemeinde beauftragten Planungsbüro ausgewertet. In einem nächsten Schritt sollen Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, in verschiedenen, sich daraus ergebenden Arbeitskreisen möglichst genau so zahlreich mit planen, mitarbeiten und somit auch mitbestimmen. Die Weichen für eine umfassende Dorfentwicklung sind gestellt. Nun erwarten wir mit Spannung die ersten Auswertungen. Wir sind auf einem guten Weg! 


Schaffung von 10 Krippenplätzen 
Auch bei unserem großen Zukunftsprojekt „Ausbau und Erweiterung der KiTa Sonnenblume um 10 Krippenplätze“ geht es in großen Schritten voran, seitdem die Kindergartenkinder Anfang Januar mit großem „Hallo!“ den ersten Bagger auf der Baustelle begrüßten. Trotz witterungsbedingter Zwangspausen auf der Baustelle wächst unser neues Haus für 10 kleine Krippenkinder plangemäß. 
Auch hinter den Kulissen wird fleißig geplant und organisiert. In seiner Sitzung am 19. März 2013 beschloss die Gemeindevertretung die Öffnungszeiten der neuen, erweiterten KiTa ab 1. August 2013 (Elementargruppe 1: 7 bis 13 Uhr, Elementargruppe 2: 7 bis 16 Uhr, Kinderkrippe: 7 bis 16 Uhr). 
Am 21. März 2013 waren die Eltern dann zu einer ersten Informationsveranstaltung „Neue Kinderkrippe in Kröppelshagen“ eingeladen. Mehr als 20 Eltern kamen in unsere KiTa in den Schlehenweg und konnten schon einmal einen Blick auf den Anbau werfen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte die Leiterin des Kindergartenausschusses das Bauvorhaben kurz vor und informierte über die zukünftigen Betreuungszeiten. Die Eltern erhielten außerdem einen Überblick über das organisatorische Konzept und die pädagogische Arbeit. Die Leiterin des Kindergartens erläuterte die Gestaltung der Eingewöhnungsphase und den Ablauf eines Krippentages. 
Augenblicklich geht es nun um die Erarbeitung der Benutzungs- und Gebührensatzung, d. h. um die Festsetzung der Benutzungsgebühren und um so wichtige Fragen wie beispielsweise die Gestaltung des Aufnahmeverfahrens und die Vergabe freier Plätze. Dazu formierte sich ein ausschussübergreifender Arbeitskreis aus Mitgliedern des Kindergarten- und des Finanzausschusses. 
Andere wichtige Baumaßnahmen, liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, wie z. B. der Endausbau des neuen Baugebietes, die Fertigstellung durch Riotainment für einen schnelleren Internetzugang und der Bau des seit Jahren geplanten Funkmastes an der L208 in Richtung Escheburg fielen leider den winterlichen Witterungsverhältnissen zum Opfer. Die Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen mittels „Fracking“-Verfahren werden wir weiterhin – die Gemeindevertretung hat frühzeitig gegenüber den zuständigen Behörden Stellung bezogen – zu verhindern suchen, wohl wissend, dass eine Einflussnahme von Gemeinden auf das bundesgesetzliche Genehmigungsverfahren nicht vorgesehen ist. Nehmen auch Sie Einfluss und wenden sich an die von Ihnen gewählten Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene! Sie sehen, es gibt in den nächsten Monaten viel zu tun. 
Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit und die kommenden Aufgaben, die wir – auch durch Ihr Vertrauen – gemeinsam lösen werden. Bis bald! Hoffentlich dann bei frühlingshaften, schönen, warmen Temperaturen. Danke für alles. 

Herzliche Grüße! 

Ihr 

Volker Merkel 
Bürgermeister