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Blick über den Dorfteich auf das Gemeindehaus
Spielplatz Hohenhorner Weg
Blick auf den Dorfteich in Fahrendorf
Blick auf das Gerätehaus der FFW-K-F und das Gemeindehaus
Brücke am Dorfteich

Inhalt

 

Bürgermeisterbrief 2014

 

Wappen Kröppelshagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeisterbrief

Winter  2014

Bushaltestelle Friedrichsruher Straße  

Die Bushaltestelle an der Friedrichsruher Straße in Richtung Aumühle macht uns schon seit Längerem große Sorgen. Der Schulbus nimmt hier viele Grundschüler auf, die nicht nur brav stehen und warten, sondern eben  auch mal ganz selbstverständlich rumtoben.  Da nun unsere Kinder bestimmt im Hünenweg sicherer aufgehoben wären als an der vielbefahrenen Landesstraße, wäre das Warten dort vielleicht besser. Der Weg in den Schulbus würde, wenn die Grundschülerinnen und Grundschüler sich dort sammeln, maximal zehn Meter betragen.  Zurzeit wird geprüft, ob wir im Hünenweg einen Unterstand in unmittelbarer Nähe zur Bushaltestelle aufstellen können. Weiter wird geprüft, ob ein Sicherungsbügel an der L 208 aufgestellt werden kann. Die Prüfung, ob in diesem Bereich eine 30 km/h-Zone eingerichtet werden kann, fiel negativ aus. Desweiteren hoffe ich aber, dass bereits heute eine Solar-Straßenlaterne morgens ein angenehmes Licht auf unsere Schulkinder wirft. Sollte sich dies weiter verzögern, dann wenigstens eine Notbeleuchtung. 

 

Holzpoller an der B 207 

Die Holzpoller an der B 207, Höhe Haus 26 und 28 gaben besonders in den letzten Gemeindevertretersitzungen Anlass noch einmal darüber zu diskutieren. Da die Anwohner rechtzeitig über diese Maßnahme schriftlich informiert wurden und keine Einwände gegen den Bau bei uns eintrafen, haben wir gehandelt. Die Straßenmeisterei hat das Aufstellen von Holzpollern aus Sicherheitsgründen besonders für Anwohner, Fußgänger und Radfahrer genehmigt.  

 

Straßensanierungsprogramm  

In unserem diesjährigen Straßensanierungsprogramm haben wir in der Straße „Auf dem Schlinken“ die gesamte Asphaltdecke erneuert. Nach den Fräsarbeiten stellte sich heraus, dass die Straße „damals“ nicht fachgerecht hergestellt wurde. Es fehlten schlicht einige Aufbauschichten. Da diese Baumaßnahme nun um ca. 20.000 € teurer wurde, mussten wir angedachte Maßnahmen in der Freiweide auf nächstes Jahr verschieben. Für das Jahr 2015 werden nun Planungen für den Umbau oder nur für die Sanierung des Hünenweges in Angriff genommen. Hierfür ist es aber notwendig, vor der Planung die Anwohner einzuladen, damit wir mit ihnen abklären, was mit dieser Straße passieren soll. Da es eine Dorfstraße ist, haben wir viele Möglichkeiten zur Umgestaltung. Zum Beispiel für eine Einbahnstraße, eine Spielstraße oder einer Verschwenkung im Kreuzungsbereich Unstedtenweg/Hünenweg. Auch andere verkehrsberuhigende Maßnahmen sollten wir gemeinsam diskutieren. Die Einladungen für die betroffenen Anwohner haben wir für Anfang 2015 vorgesehen.     

 

Haushalt 2015 

Unseren Haushalt für nächstes Jahr kann ich in dieser Ausgabe leider wegen fehlender verlässlicher Zahlen (Zuschüsse, Abgaben usw.) detailliert nicht darlegen. Schleswig-Holstein hat das Finanzausgleichgesetz zu Gunsten der Kommunen geändert, die viele soziale Leistungen händeln müssen, Schulen, Kita, Harz IV und so weiter (das ist natürlich von mir sehr simpel ausgedrückt, die Berechnungen und Schlüsselzahlen sind natürlich viel komplizierter). Wir werden mit weniger Einnahmen rechnen müssen. Wie sich das dann bei uns auswirkt, bleibt erst einmal abzuwarten. Auf die Zahlen vom Land, die noch ausstehen, warten wir nun äußerst angespannt.  

 

Bau von Schlichtwohnungen  

Die Bauvoranfrage vom Amt zum Bau von Schlichtwohnungen auf dem ehemaligen Dazza- Gelände an der Friedrichruher Straße 2 wurde nun auch vom Kreis (zuvor erfolgte die einstimmige Genehmigung vom Bauausschuss unserer Gemeinde) bereits im Oktober genehmigt. Ende November wurden wir darüber in Kenntnis gesetzt. Bereits auch im November wurde im Amt von den Amtsleitern der Architekt für die Planung und Erstellung eines Bauantrages benannt. Kurz darauf fand ein Gespräch bei uns in der Gemeinde statt. Die Gemeindevertreter zusammen mit dem Bauausschuss haben erste Gespräche mit ihm aufgenommen. In diesem Gespräch ging es in erster Linie um unsere Anregungen und Wünsche für den Innenausbau von Schlichtwohnungen und dem Gebäude im Allgemeinen. Danach werden wir genügend Zeit haben, um die Ansicht des Baukörpers und des Außengeländes mit dem Architekten zu besprechen und abzustimmen. Nach erfolgter Erstellung auch dieser Planungsunterlagen werden erneute zielorientierte Gespräche mit dem Architekten folgen und der Bauantrag wird dann der Gemeinde bzw. dem Bauausschuss zwecks Beurteilung vorgelegt.   

Der Bau wird ca. ein Jahr in Anspruch nehmen.  Aber auch wenn wir meinen, dass die Zeit bis zur 

Fertigstellung des Hauses noch lange hin ist, sollten wir sie zur Vorbereitung für „Runde Tische“ und auch für die Findung von Ehrenamtlichen, die sich dann später mit der Betreuung der Flüchtlinge befassen, nutzen. Die Termine entnehmen Sie bitte den Aushängen oder dem Internet. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit! 

 

Ihr 

Volker Merkel
Bürgermeister

Sommer 2014

Was war und ist nur in Kröppelshagen-Fahrendorf los? 

 Derzeit befindet sich die Gemeinde in einer Planungsphase, liebe Bürgerinnen und Bürger, die wir in dieser Vielzahl in unserer Gemeinde so noch nie hatten. Wir arbeiten an der Dorfentwicklung, am Bau einer Betriebsstätte für den Abwasserverband, an einer eventuellen Seniorenwohnanlage, an einer Lösung, wie wir unsere Kreuzung verkehrsrechtlich entschärfen können,  am Umbau unseres Mehrzwecksaales im Gemeindehaus, an Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge und vieles mehr, wie zum Beispiel der Straßensanierung. Bei meiner Überlegung nun, was ich denn in den heutigen Bürgermeisterbrief schreiben sollte, kam mir der Gedanke, dass wir uns mal mit den Konfliktthemen der letzten Jahrzehnte befassen. Das passt in die heutige Zeit und kann gleichzeitig auch einmal mögliche Strategien einzelner Interessengruppen, die laut: „Halt“! rufen, beleuchten. Interessant erscheint nämlich, dass es immer Projekte/Veränderungen im Dorf gab, die Bedürfnisse Einzelner besonders hart zu berühren schienen. Mal unmittelbar und mal mittelbar. Ob es dann der zu erwartende Verkehrslärm, der störte, war, oder ob es die nun eingeschränkten Sichtverhältnisse durch eine Bebauung waren, immer gab es natürlich triftige Gründe, geschickte Formulierungen und passende Argumente. Also die typischen Merkmale einer Bürgerbewegung. Bei meinen Überlegungen, wann sich die Bürger gegen Projekte der Gemeinde formierten, stieß ich auf eine interessante Tatsache. Mir ist nämlich im Dorf kein Fall bekannt, wann denn einmal Bürger auf die Straßen gingen um gegen ein Wohnbaugebiet zu protestieren! Einige Bewohner waren manchmal nicht ganz so glücklich über bestimmte Bauweisen, aber nach der Fertigstellung hat sich der anfangs zaghafte Widerstand (wenn es denn einer war) auch schnell gelegt.  

 

Die Konfliktprojekte 

Wenn ich nun an die Konfliktprojekte denke, fällt mir eine Planung ein, die ich selbst nicht mitgemacht habe, aber bei der Widersprüche deutlich wurden.  Außerhalb unserer Dorfbebauung, an der B 207, sollte aus einer Kies- und Sandkuhle Selbiges vermarktet werden, also abgebaut werden. Auf Grund des zu erwartenden erhöhten LKW-Verkehrs und des damit verbundenen Lärms und Drecks, bauten Dorfbewohner einen öffentlichen Druck auf, der schließlich dazu führte, dass Nein zu diesem Projekt gesagt wurde. Die Planung verschwand in einer Schublade.  

 

Und nun der Widerspruch:  

In unser Wohnbaugebiet mit 46 Grundstücken zogen ca. 100 Neubürger ein und ca. 95 zusätzliche Kraftfahrzeuge befahren unsere Dorfstraßen. Also fällt nun auch erheblich viel mehr Lärm als vor der Bebauung an und es werden mehr Bewegungen durch unsere Straßen registriert. Kein einziger Bürger hat sich bisher beschwert! Was war also der Hintergrund der damaligen Proteste? Die LKWs hätten sich auf der B 207 bewegt!  Ein Bürgerbegehren, bitte verstehen sie mich nicht falsch, begrüße ich, da dies ein Mittel ist, sich demokratisch in die Belange der Politiker einzumischen und mit zu machen!  

 

Ein Beispiel aus früherer Zeit  

Ein Beispiel aus früherer Zeit, dass Proteste von Bürgern auch gut gemeinte Projekte verhindern können, ist die Planung des Fuß- und Radweges nach Escheburg. Die damalig angebotene Verkehrsberuhigung gegenüber dem Gemeindehaus zur Überquerung der L 208 erschien den Protestlern nicht ausreichend und die Verhandlungen zogen sich in die Länge. Da die Forderungen immer größer wurden und eine endlose Diskussion entstand, flossen die damaligen Zuschüsse letzt- endlich in ein anderes Dorf. Der Weg nach Escheburg wurde erst Jahre später dann doch noch gebaut. Als die Gemeinde im Jahr 2006/2007 einen neuen Flächennutzungsplan aufstellen musste, waren nicht nur die Gemeindevertreter mit dieser Planung beschäftigt, sondern auch Planungsbüros, das Land Schleswig Holstein und natürlich auch unsere Bürger. Man könnte nun denken, dass alle Widersprüche, alle Anregungen und alle Bedenken in diesen Plan eingeflossen sind. Natürlich immer auf der rechtlichen Grundlage solcher Planungen. Es wurde unter anderem vorausschauend, weil es immer wieder zu Beschwerden über Gewerbe in Wohngebieten kam, ein kleines Gewerbegebiet in diesen Plan eingearbeitet.  Ziel war, Gewerbe an einem zentralen Ort zusammenzuführen, um die Wohngebiete zu schützen. Als diese Planung nun tatsächlich der Öffentlichkeit vorgelegt wurde, sahen sich einige Bürger dermaßen in ihren Rechten eingeschränkt, dass es zu der Gründung einer BI kam. Das ist natürlich gültiges Recht und wird von der Gemeinde sehr ernst genommen. Dass es dann in den Diskussionen immer zu den gleichen Argumenten kam: „Wir möchten den freien Blick in  die grüne Landschaft behalten und keinen Lärm von Betrieben oder gar Fabriken!“ hat uns zwar  nicht überzeugt, aber doch so nachdenklich gemacht, dass die Gemeinde die Pläne einmottete. Fabriken und Gewerbe, die zusätzlich wegen Lärm und Schmutz stören könnten, hätten wir sowieso nicht einziehen lassen. So etwas kann vertraglich geregelt werden! Deswegen, so ganz vom Tisch ist diese im F-Plan ausgewiesene Fläche für ein kleines dem Dorf angepassten Gewerbegebiet noch nicht. Übrigens war dies nach meinen Kenntnissen die einzige BI die keine Kompromisse zuließ und scheinbar nur dieses eine Themenfeld für ihre Bedürfnisse beackerte. Auf jeden Fall fielen sie später bei anderen Themen gar nicht mehr auf oder nur sehr sporadisch. 

 

Eine große Hilfe für unsere Dorfentwicklungsplanung  

Eine große Hilfe waren und sind unsere Bürgerinnen und Bürger, die die Entwicklung unsere Zukunftsplanung mit erarbeitet haben. Ihre Meinung und tatkräftige Hilfe haben uns sehr geholfen und dem Dorf einen entscheidenden auch öffentlichen Planungsschub gegeben. Vielen Dank!  Themen, wie neue Gewerbegebiete, neue Wohngebiete oder andere Veränderungen haben wir gemeinsam mit ihnen in die Dorfentwicklungsplanung eingebracht. Die Ergebnisse sind in hervorragender Weise von uns und dem Planungsbüro aufgearbeitet, verständlich und eindrucksvoll dokumentiert und schließlich planbar durchstrukturiert worden. Ende des Jahres können wir das Ergebnis der Öffentlichkeit präsentieren und erläutern. Später müssen dann auch die Gemeindevertreter realistisch und mit Blick auf unseren Haushalt eventuelle Umsetzungen angehen und entsprechende Beschlüsse fassen. Ob nun das besagte Gewerbegebiet geplant werden soll, konnte leider nicht geklärt werden. Hier wurde immer nach Fahrendorf und auf weiter entfernt liegende Flächen geschaut. Ob nun allerdings auch eventuell Flüchtlingsunterkünfte auf Gewerbegebieten gebaut werden können, diese Diskussion kam im Dorf und im Fachgremium kurz auf, steht noch nicht fest. In Hamburg wird dies bereits durchgeführt. Schleswig-Holstein prüft derzeit, weil der Druck, Flüchtlinge aufnehmen zu müssen, immer größer wird. Sollten Problemthemen einmal hektisch durch das Dorf laufen und erlangen diese dann eine gewisse ungewollte Eigendynamik, in welche Richtung auch immer, könnten sie natürlich zu Missverständnissen führen. Unverantwortlich wäre es gegenüber den Bürgern, wenn ihnen durch ihre Unterschrift Sicherheit für eine Veränderung der ursprünglichen Sachlage von Seiten der Skeptiker suggeriert würde. Veränderungen verursachen bei vielen Mitmenschen Ängste. Diese Ängste zu nehmen, ist die Aufgabe von uns allen. Falsche Informationen schaden nicht nur dem Bürger, sondern insbesondere auch denen, die sie verbreiten. 

 

Ein weiterer Leuchtturm  

Ein weiterer Leuchtturm bei unseren Konfliktthemen war die Planung des Abwasserverbandes für eine Betriebsstätte am Hohenhorner Weg im letzten Jahr. Der Abwasserverband, dem auch wir zusammen mit Wentorf, Börnsen, Escheburg, Aumühle, Wohltorf etc. angehören, hatte die Ausgliederung des Bauhofes und der Verwaltung aus Wentorf beschlossen. Nach langen Verhandlungen haben wir uns für den neuen Standort in Kröppelshagen entschieden. Bauangelegenheiten waren bisher regelmäßig im nichtöffentlichen Teil der Bauausschusssitzung behandelt worden, deshalb nahmen wir diesen bisher rechtlich einwandfreien Weg der Planung und der ortsüblichen Veröffentlichung. Da nun aber der Bau auch für ein rechtliches öffentliches Interesse sprach, überschnitten sich diese beiden Vorgänge. Letztendlich, so hatte ich das Gefühl, waren die unterschiedlichen Interessengruppen sich darin einig, dass in Zukunft sehr genau darauf geachtet werden soll, was „Öffentlich“ und was „Nichtöffentlich“ zu behandeln ist. Manchmal wird dies ein sehr schmaler Grat für die Entscheidungsfindung sein, denn besonders gilt hier der Schutz des Antragstellers mit all seinen Belangen. Der Bau der Betriebstätte sollte nun in diesem Jahr erfolgen. Da bei der Ausschreibung aber nur ein Angebot einging und dieses dann auch noch den finanziellen Rahmen mit mehreren 100.000 €  sprengte, haben wir in der letzten  Abwasserverbandssitzung beschlossen, den Bau auf das nächste Jahr zu verschieben. Die notwendigen Planungsschritte sind bereits eingeleitet. 

 

Was im Gedächtnis bleibt 

Liebe Bürgerinnen und Bürger! Wie sie unschwer aus den bisherigen Zeilen herauslesen konnten, handelte es sich immer um Konfliktfelder, die ausgelöst wurden von Antragstellern und der Gemeindevertretung.  Natürlich gab es nicht nur Konflikte, sondern überwiegend auch tolle einvernehmliche Beschlusslagen, die aber mit der Zeit verblassen und als gegeben hingenommen werden (zum Beispiel der Bau der Kita, des Gemeindehauses und unseres Bauhofes). Was aber im Gedächtnis bleibt, sind die Erlebnisse, die große unterschiedliche Betrachtungsweisen zwischen Gemeinde und Bürgern offenbaren und an denen man sich aufreiben kann. Ob man da als Bürger im Recht ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle, denn da geht es in erster Linie um das ungute Empfinden bei dem Gedanken, es könnte sich was zu „meinem“ Nachteil verändern.  

 

Unterbringung von Asylbewerbern  

Betrachten wir uns nun also gemeinsam mein letztes großes Thema: Unterbringung von Asylbewerbern in unserem Dorf. Vorweg genommen sei gesagt, dass die Hilfe für die Flüchtlinge eine staatspolitische Pflicht ist, mit der sich die Kommunen auseinandersetzen müssen. Wer soll es auch sonst machen? Unsere Gemeinde diskutiert die Frage der Unterbringung auf geeigneten Flächen sehr intensiv seit ca. 2 Jahren. Damit wir uns richtig verstehen, vorher natürlich auch schon, aber eben nicht so druckvoll. In den letzten Jahren haben unsere Nachbargemeinden diese Frage gelöst, aber immer mit der Bitte an 

uns in Zukunft auch eine Lösung zu präsentieren. Nicht nur moralisch sind wir hier in der Pflicht, sondern wir sind gefordert unseren bescheidenen Anteil an der Lösung des Riesenproblems als Gemeinde dem Staat, dem Land gegenüber zu liefern. Es geht nicht darum, ob wir Flüchtlinge aufnehmen wollen, sondern es geht einzig und alleine darum, wann und wie wir in der Lage sind mit zu helfen. Und gerade an diesem Punkt sind wir jetzt! Ich hänge mich auch nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass die gesamte Gemeindevertretung hinter dem Beschluss des Bauausschusses steht. Dieser besagt, dass der Antragstellung des Amtes Hohe Elbgeest, ein zweigeschossiges 35 Meter langes Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Grundstück der ehemaligen Gaststätte Dazza widersprochen wird. Diese Form der Bebauung lehnen wir ab!  Aber gleichzeitig haben wir beschlossen, dass grundsätzlich auf diesem Grundstück Unterbringungsmöglichkeiten gebaut werden können. Allerdings soll sich die Bauweise dem allgemeinen Dorfcharakter angleichen und wir als Gemeinde verlangen, rechtzeitig in die Planungen eingebunden zu werden. Desweiteren gibt es von uns weitere Forderungen, auf die ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht öffentlich eingehen möchte, denn es wäre fatal, wenn ich Ihnen hier an dieser Stelle etwas verspreche, was ich anschließend nicht halten kann. Ohne nun besonders auf unsere augenblickliche aufgeregte Lage einzugehen und ohne auf die berechtigten Zweifel und unterschiedlichsten Interessen eines jeden Bürgers zu blicken, möchte ich Ihnen klar und deutlich sagen, dass wir Ihre Meinung sehr, sehr ernst nehmen und auch verstehen. Wir können hier nur gemeinsam dieses Thema besprechen und im Sinne der Gemeinde, der Bürgerinnen und Bürger und der Flüchtlinge lösen. Mein Vorschlag und das habe ich mit der Gemeindevertretung abgestimmt, ist die zeitnahe Gründung eines „Runden Tisches“ unter der Mo­deration unseres Pastors Dr. Meyer-Hansen. An diesem Tisch werden wir alle Bedenken, Meinungen und Probleme mit Ihnen gemeinsam zu ordnen und zu lösen haben. Sie werden sehen, dass, wenn man nur will und wenn gemeinsam ruhig, sachlich und besonnen gesprochen und diskutiert wird, vieles was man vorher nicht für möglich gehalten hat, plötzlich möglich wird. Es wäre toll, wenn dann das eigene Problem am Ende auch viel kleiner geworden ist. Bitte haben Sie Vertrauen und Verständnis für unsere augenblicklich schwierige Lage. Gemeinsam können wir das aber schaffen! Ich danke Ihnen!  

 

Wie erreichen wir jeden Bürger? 

Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, bei all diesen beschriebenen Konflikten, stellt sich natürlich die Frage: Gehen wir mit unseren Themen immer rechtzeitig an die Öffentlichkeit und erreichen wir mit den uns gegebenen Möglichkeiten auch jeden Bürger, ob Klein oder Groß? Ich denke nicht. Warum kann ich nur vermuten, denn wenn es nicht unmittelbar mich betrifft und das Wohl des Dorfes nicht auf dem Spiel steht, ist das Interesse eher verhalten.  Auch aus diesem Grund, aber nicht nur, haben wir einen Kinder-und Jugendbeirat mit fünf Jugendlichen gegründet. Sie sollten die Interessen und Belange der Jugend vertreten und gegenüber der Gemeinde Änderungsanträge für deren Belange erarbeiten, stellen und auch die Umsetzung fordern. Bis auf deren Beschluss, den Jugendraum in der Gemeinde aufzugeben, hat sich in den letzten beiden Jahren nichts getan. Das ist traurig, aber auch erschreckend! Einer Wiederwahl haben sie sich nicht gestellt, ja sie haben sich nicht einmal verabschiedet. Nun ruht der ganze Vorgang! Diese Altersgruppe konnten wir leider nicht erreichen. Um nun die Belange, Sorgen, Interessen und Ängste unserer Senioren zu vertreten, so haben wir uns gedacht, wollen wir einen Seniorenbeirat mit Interessierten gründen. Nach einem Aufruf in der letzten Dorfzeitung hat sich ein Interessent gemeldet. Also auch ein schwieriges Thema bei dieser Altersgruppe? Leider konnten wir als Gemeinde auch hier nicht punkten.  Schade!  

 

An alle Grundstücksbesitzer 

Am Schluss meines etwas anderen Bürgermeisterbriefes möchte ich noch kurz auf ein immer wiederkehrendes Thema zu sprechen kommen sowie auch auf eine Angelegenheit, die mir sehr am Herzen liegt und die sie vielleicht schmunzeln lässt.  Da alle Grundstückbesitzer jedes Jahr wieder ihrer Verkehrssicherungspflicht an ihren Hecken und Bäumen stets nachkommen und rechtzeitig nicht nur in der Breite sondern auch in der Höhe diesen Bewuchs beschneiden, möchte ich darauf vertrauen, dass dieses auch weiterhin geschieht. Die Straßenreinigungssatzung gibt dazu wichtige Hinweise. Zu finden auf der Internetseite der Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf.  

Vielen Dank! 

 

Unsere Gemeindefahne 

Auf Grund von Missverständnissen zwischen Gemeinde und Land sind die Farben in unserer Gemeindefahne jahrelang falsch in den Wind gehängt worden. Das haben wir nun gemeinsam korrigieren können. War nicht so einfach! Mein Aufruf gilt nun denjenigen, die bei uns bereits eine „alte“ Fahne erworben haben: Bitte kommen Sie mit der „alten“ Fahne zu uns in das Büro, wir  erstatten selbstverständlich kostenfrei in Form einer neuen Gemeindefahne den Irrtum. Ich bitte um Verzeihung!  

Für alle diejenigen, die eine neue Fahne kaufen möchten beträgt der Preis 25 €.  

Vielen Dank für Ihr Verständnis! 

 

Rücktritt 

Mit sofortiger Wirkung hat die Gemeindevertreterin Frau Katja Wulf (CDU) am 21.08.2014 aus gesundheitlichen Gründen ihr Mandat niedergelegt. Wir bedauern diesen schweren Schritt sehr! Frau Katja Wulf war sechs Jahre äußerst engagiert und hoch motiviert für alle Belange in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen tätig.  Nicht nur ihre sach- und fachdienlichen Beiträge werden uns fehlen, sondern besonders auch ihre freundliche, offene und menschliche Persönlichkeit. Die Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf möchte sich an dieser Stelle auch für die vielen geleisteten ehrenamtlichen schönen, aber eben auch manchmal schwierigen und nervigen Stunden ganz, ganz herzlich bedanken! Danke, dass Du mitgemacht hast! Wir wünschen Frau Katja Wulf und ihrer Familie alles erdenklich Gute und vor allem eine stabile Gesundheit.  

Tschüss, wir sehen uns! 

 

Nachrücker 

Infolge des Rücktritts der Gemeindevertreterin Frau Katja Wulf (CDU) sowie des Nachrückens von Herrn Michael von Brauchitsch (CDU) am 02.09.2014 in die Gemeindevertretung, mussten auch Wahlstellen in den Ausschüssen an diesem Tag neu besetzt werden. Die neuen vollständigen Ausschussbesetzungen teile ich Ihnen in der nächsten Ausgabe ausführlich mit. Die Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf begrüßt Herrn Michael von Brauchtisch ganz, ganz herzlich in ihren Reihen. Auf gute Zusammenarbeit! 

 

Ihr 

Volker Merkel
Bürgermeister

Frühjahr 2014

Halbzeit bei der Dorfentwicklungsplanung 

Bei diesem schwierigen Thema und der damit verbundenen Erarbeitung eines dazu passenden Konzeptes, umsetzbare und finanziell machbare Dorfentwicklungsstrategien für die nächsten 25 Jahre zu erarbeiten, sind wir mit interessierten Bürgern, die sich diesem Thema verschrieben haben, ein gehöriges Stück vorangekommen. 

All denen, die mit am Erreichen dieses großen Zieles bisher mitgearbeitet haben, gilt unser aller Dank. Es ist toll, wie Sie sich für unser Dorf in Ihrer Freizeit engagieren. Wie Sie zum Beispiel unseren Entwicklungs- und Gestaltungsspielraum in den nächsten Jahren sehen, zeigt, dass Kröppelshagen-Fahrendorf eben nicht nur ein sogenanntes reines Schlafdorf ist, sondern ein Dorf, in dem die Bürger sich für Neuerungen interessieren und bereit sind, an aktuellen Themen mitzuarbeiten. Danke! 

Da sich nun aber auch noch Bürger interessieren, die bisher nicht mitarbeiten konnten, erneuere ich gerne meinen Aufruf zur zweiten Halbzeit: Bitte kommen Sie und helfen Sie uns! 

Damit Sie wissen, was auf Sie zukommen kann, benenne ich nun den Maßnahmenkatalog mit den sogenannten fünf Handlungsfeldern wie: Verkehr, Wohnen und Leben, Wirtschaft und Arbeit, Soziales Leben sowie Gemeinde und Natur. Wir freuen uns auf Sie! 

Haben Sie eine Idee?

Das Amt Hohe Elbgeest möchte schnellstens eine geeignete Fläche in unserem Dorf kaufen oder pachten, um ein Wohnhaus für mindestens vier Familien zu bauen. 

Wenn Sie möchten, können Sie sich bis zu den neuen Terminen, also bis zum Beginn der zweiten Halbzeit, in diese Themen aus den vergangenen Arbeitsgruppen bereits einlesen. Sie finden die Themen auf unserer Internetseite unter www.kroeppelshagen-fahrendorf.de. Viel Spaß! 

Die nächsten Termine werden rechtzeitig in den Aushängen und im Internet bekannt gegeben. 

 

Verkehrsschau 

Da wir uns bekanntlich schon seit Längerem mit den Verkehrsproblemen bei uns vor Ort intensiv befassen, war uns dieses Treffen wohl vorbestimmt. Oder war unser Bestreben, unser Dorf geordnet zu entwickeln, schon bis zu den Landesbetrieben Straßenbau- und Verkehr Schleswig-Holstein in Kiel und zu anderen zuständigen Behörden durchgedrungen? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall kam der Termin für eine Verkehrsschau im Amtsgebiet, also auch in unserem Dorf, wie gerufen. Die Gemeinde erstellte sodann einen Plan mit verkehrsrechtlicher Relevanz. Was sind besonders schwierige Verkehrswege für Fuß-, Rad- und Autofahrer, wie können wir Kinder und Jugendliche auf den Straßen besser schützen, welche Verkehrsberuhigungen wünschen, ja fordern wir und vieles andere mehr. 

Zwei wesentliche Punkte haben uns in der Besprechung auf den Boden der Tatsache zurückgeholt. Für uns negativ ist folgendes Ergebnis: Zebrastreifen mit oder ohne Ampelanlage an der L208 werden nicht genehmigt. Voraussetzungen hierfür wären in Verkehrsspitzenzeiten ein Fußgänger-Querverkehr von mindestens 50 Personen in der Stunde. Die Zahl der Kraftfahrzeuge von 200 könnten wir wahrscheinlich locker erreichen. Leider genügt das aber nicht.Einen positiveren Verlauf nahm das Thema „Kreuzung B207/L208“. Hier ist ein kleines Lichtchen für eine Lösung zu erkennen. Aber nur dann, wenn die Gemeinde die Kosten übernimmt. 

Es könnte folgendermaßen aussehen: An der Kreuzung würde wahrscheinlich eine computergesteuerte Ampelanlage genehmigt. Der Straßenverkehr auf der B207 würde immer fließen und würde aber je nach Aufkommen des Querverkehrs auf der L208 gestoppt werden. Einzel-heiten hierfür müssten noch erarbeitet werden. Ebenso muss die Höhe der Kosten, die sich für die Ampelanlage auf ca. 100.000 € beziffern könnte, plus regelmäßige Wartungskosten (Höhe?) auf den Prüfstand. 

Liebe Kröppelshagen-Fahrendorfer, nun müssen wir nur noch wissen, ob wir das auch finanzieren können. Die Folgekosten und eventuelle negative Auswirkungen auf die Anwohner dürfen wir bei aller Freude darüber natürlich nicht vergessen. Ich werde dieses Thema aber auf jeden Fall in die Fachgremien der Gemeinde einbringen. Liebe Bürgerinnen und Bürger, bitte sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir freuen uns auf Ihre Antworten. 

Danke! 

 

Aufnahme von Flüchtlingen: Das Amt sucht händeringend Unterbrin-gungsmöglichkeiten für Flüchtlinge! 

Die Amtsgemeinden Escheburg, Börnsen, Dassendorf, Wohltorf und Aumühle haben bis heute Grundstücksflächen für die Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung gestellt. Das reicht aber nicht mehr aus. Diesmal ist es insbesondere auch unsere Pflicht, geeigneten Wohnraum für Flüchtlinge bereit zu stellen, eventuell auch Flächen zum Bau zu erwerben. Wie wir wissen, haben wir uns dazu offen bekannt und wollen dies auch umsetzen. Nur, wir haben keine gemeindlichen Grundstücke! Also sind wir darauf angewiesen, dass uns Grundstücksbesitzer geeignete Flächen zur Verpachtung oder zum Ankauf anbieten. 

Da auch die lange und intensive Suche und Benennung von geeigneten Flächen in den Gremien keinen Erfolg hatte, hat sich nun der Kreis Herzogtum Lauenburg mit der Auswahl beschäftigt. Ich betone immer wieder „geeignete Flächen“. Denn wir sollten schon darauf achten, dass wir uns nicht mit unseren eigenen Vorschlägen blockieren. Das heißt, dass wir über Flächen, die aus planungsrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig wären, keine endlosen und schließlich fruchtlosen Debatten führen müssen. Nach einer Sondierung durch den Kreis, der uns Alternativflächen nannte, nahmen wir/ich Verhandlungsgespräche mit Grundstücksbesitzern auf und es wurde klar, dass für den Bau für Wohnraum derzeit nur eine Fläche zur Verfügung stehen wird: ein Grundstück am Wohltorfer Weg. 

Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung soll nun die planungsrechtliche Zulässigkeit vom Kreisbauamt geprüft werden. Die Verhandlungen mit dem Grundstücksbesitzer dauern an. Es wurde uns signalisiert, dass einem Verkauf unter bestimmten Voraussetzungen zugestimmt werden könnte. Da das Amt Hohe Elbgeest die Kosten dafür übernehmen muss - von dort wer-den die Flüchtlinge auf die Gemeinden verteilt – wird in dieser Angelegenheit ein Kooperationsvertrag von Nöten sein. Wir wollen ja nicht alleine auf den Kosten sitzen bleiben, hier ist dann die Solidargemeinschaft (alle Amtsgemeinden) gefragt. Sie sehen, liebe Leser dieser Zeilen, wie schwierig es ist, gemeindliche Pflichten zu realisieren. 

 

Wohnprojekt für Senioren kann wahrscheinlich werden 

Seit Jahren diskutieren wir Grundvoraussetzun-gen für ein selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter und die Bereitstellung von ausreichend altersgerechtem und bezahlbarem Wohnraum. Wir wissen, dass Pflege und Assistenz vor Ort wichtig und gestaltbar sein müssen. Wir wissen, dass die Gestaltungskompetenz der Kommunen gestärkt werden muss, damit die Pflege vor Ort geschehen kann. Die Voraussetzungen hierfür sind zum Greifen nahe, wenn hier ein Netzwerk der unterschiedlichen Akteure geknüpft werden kann. Wir müssen nur wollen! Dass dies nicht ohne eine für alle gerechte Problembewältigung gehen kann, liegt auf der Hand. Und nun zur möglichen Umsetzung eines geeigneten Projektes. Die Vorwerker Diakonie gemeinnützige GmbH mit Sitz in Lübeck betreibt in Kröppelshagen-Fahrendorf eine Diakonie-Station. Den Standort möchten sie nicht aufgeben, aber um ihn zu erhalten, benötigen sie zusätzliche Grundstücksflächen vor Ort. Die Vorwerker Diakonie möchte sich erweitern und wird wahrscheinlich die Kapelle erwerben. Das ist aber nicht genug. Sie möchten auf der bisherigen Spielplatzfläche am Schlehenweg ein Wohnprojekt für Senioren und pflegebedürftige Menschen mit 7 - 8 Wohneinheiten in Anbindung an die Sozialstation errichten. Dafür allerdings muss die Gemeinde den Spielplatz an dieser Stelle aufgeben und das Grundstück veräußern. Ein toller Plan. Unsere kleinen Spielplatzbenutzer und die Anwohner müssen dabei aber unbedingt mit in die Planungen einbezogen werden. In der Gemeindevertretersitzung am 13.05.14 wurde das Projekt vom Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie, Herrn Fred Mente anschaulich dargestellt. Die Fachausschüsse werden sich damit beschäftigen müssen. 

 

Erfreulicher Jahresabschluss 

Mit einem zufriedenen Lächeln können wir uns die Jahresabschlüsse der letzten Jahrzehnte anschauen. Wir werden verblüfft sein, denn die Summen der Abschlüsse sind immer fast identisch hoch. „Das ist ein Phänomen und typisch für Kröppelshagen-Fahrendorf“, wie unser Kämmerer zu sagen pflegt. 

Schaut man sich aber den Haushalt an, der nicht ausgeglichen ist und dann auch noch zum Beispiel die Summe der Entnahme aus der Rücklage 2013 von 456.000,00 €, damit er eben ausgeglichen ist, dann kann einem schon schwindelig werden. Woran liegt das aber nun? Sehr vage ausgedrückt liegt es an jahresbedingt unterschiedlichen Steuereinnahmen, wie zum Beispiel an den Schlüsselzuweisungen vom Land, am Finanzausgleich, Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und vielem mehr. Und es liegt und das ist das Phänomen, an unseren „überhöhten“ Haushaltsansätzen, die kaum ausgeschöpft werden. Und das machen wir ganz bewusst. Die Haushaltsreste fließen dann wieder in den neuen Haushalt usw. ein. 

Sollten Sie Fragen zum Haushalt haben, dann melden Sie sich im Büro der Gemeinde oder nehmen Sie Kontakt zu den Mitgliedern im Finanzausschuss auf. Da wird Ihnen gern geholfen. 

Der Bestand der allgemeinen Rücklage am 31.12.2013 betrug 1.135.663,49 €. 

 

Investitionen 2014 

Liest man den vorherigen Artikel, könnten wir alle mit unserem Haushalt zufrieden sein. Wäre da nicht die Tatsache, dass wir mit den Einnahmen bald nicht mehr die ständig steigenden Pflichtausgaben wie Schulgebühren, gemeindliche Kita, Ausgaben (intern und extern), Amtsumlage, Kreisumlage etc. decken können. Hier muss dann immer der Ausgleich von der Rücklage erfolgen. 

Aber wie lange funktioniert das noch? Dennoch müssen wir investieren, damit wir in der Zukunft auch weiter wettbewerbsfähig bleiben (zum Beispiel Kita). 

Der Haushalt 2014 sieht vor, Grundstücke für ca. 150.000 € zu erwerben, der Fußboden im Mehrzwecksaal des Gemeindehauses ist mürbe und muss saniert werden (20.000 €), der Dachboden im Gemeindehaus müsste wärmedämmend saniert werden (10.000 €), die Dorfstraßen müssen saniert werden (70.000 €), für unsere Oberflächenwasserkanalisation liegt ein Sanierungskonzept für dieses Jahr vor (30.000 €) und so weiter. Insgesamt müssen wir bei dieser Maßnahme der Oberflächenwasserentsorgung über die Jahre mit Kosten von ca. 305.000 € rechnen. Na denn! 

Erfreulich ist, dass unser Darlehen für unseren Kita-Bau im Jahr 1995 über 320.000 DM, das heißt 163.613,40 €, mit einer jährlichen Tilgungsrate von ca. 10.000 € in 2 Jahren abgezahlt sein wird. Übrigens die Ampelanlage für unsere „grausame“ Kreuzung mit ca. 100.000 € plus Wartungskosten ist noch gar nicht berücksichtigt. 

Bitte besuchen Sie unsere öffentlichen Ausschusssitzungen. Sie sind herzlich willkommen! 

 

Gründung eines Seniorenbeirates 

Einen Gemeindevertreterbeschluss gibt es schon seit Monaten. Umgesetzt werden konnte er mangels an Bewerbern leider noch nicht. Aber vielleicht lag es auch nur daran, dass wir uns bisher nur im Seniorenkreis der Gemeinde um-gehört hatten. 

Deswegen nun dieser Aufruf: 

Wer hat Interesse an der Gründung eines Senio-renbeirates? 

Wir suchen mindestens 5 ehrenamtlich tätige Mitglieder im Alter über 60 Jahre. 

Ist die Wahrnehmung der Interessen für Senio-ren für Sie wichtig? 

Sind Sie unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden? 

Dann könnte das für Sie eine interessante Aufgabe werden. 

Nicht wählbar allerdings sind: 

Mitglieder der Gemeindevertretung 

Mitarbeiter der Amtsverwaltung 

Vorstandsmitglieder der Wohlfahrtsverbände 

Vorstandsmitglieder der Parteien 

Bürgerliche Mitglieder der Ausschüsse 

Zu den Aufgaben des Seniorenbeirates gehören insbesondere beratende Stellungnahmen, Empfehlungen für die Gemeindevertretung und deren Ausschüsse in allen Angelegenheiten, die ältere Bürgerinnen und Bürger betreffen. Insbesondere ist der Seniorenbeirat über Entscheidungen zu unterrichten, die Verkehrsplanungen und Infrastrukturplanung betreffen, über Sozialplanungen (Sozialstationen, Altenwohnungen, generationsübergreifende Begegnungsstätten usw.), Gewalt gegen alte Menschen, Kultur, Bildungsangebote und natürlich Öffentlichkeitsarbeit in allen sozialen Fragen. Die Wahlzeit beträgt 4 Jahre. 

Bei Interesse melden Sie sich bitte im Gemein-debüro, dienstags ab 15 Uhr bis 18 Uhr, bei mir unter der Tel. Nr. 04104/6518 oder beim Vorsitzenden des Fachausschusses, Herrn Heinrich Nietzschmann: Tel. Nr. 04104/4937 

Vielen Dank! 

 

Ich wünsche Ihnen stressfreie Tage, wo immer Sie auch sind und alles erdenklich Gute! 

Ihr

Volker Merkel
Bürgermeister