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  • Gemeinde Aumühle Gemeinde Aumühle © Markus Faust
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Bürgermeisterbrief

Auszug aus der Zeitschrift “Der Sachsenwalder“:

Liebe Aumühlerinnen, liebe Aumühler,

das Coronavirus breitet sich weiterhin aus. In der Stunde, in der ich diesen Text schreibe (15. April), haben sich in Deutschland über 130.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 3500 Todesfälle sind mittlerweile zu beklagen. Wir haben ein Osterfest erleben müssen ohne Gottesdienste, ohne Besuche von Freunden und Familien, ohne Urlaubsreisen oder Wochenendausflügen; ohne Osterfeuer ... „Bleiben Sie bitte zu Hause!" – so die Devise.

Die Schulen und Kitas sind weiterhin geschlossen. Ab Anfang Mai sollen dann die ersten Schritte unternommen werden, u.a. den Schulbetrieb wieder aufzunehmen. Was bis zum Erscheinen dieses Heftes wieder geöffnet sein wird, ist noch nicht klar entschieden. Wann Restaurants, Cafés und Museen wieder besucht werden können, steht auch noch in den Sternen. Weiterhin finden keine Kulturveranstaltungen statt. Täglich hagelt es Absagen von geplanten Veranstaltungen.

Das öffentliche Leben scheint überall zum Stillstand gekommen zu sein. In dieser schwierigen Zeit gibt es aber auch immer wieder Aktionen, die zeigen, wie gut private Netzwerke in unserer Gemeinde funktionieren. Wie selbstverständlich werden für ältere Nachbarn Besorgungen erledigt, das Mittagessen gebracht oder ein selbst genähter Mundschutz verteilt.

Aus Gründen des Gesundheitsschutzen muss ich, wie auch in den letzten Wochen, derzeit leider auf persönliche Besuche bei Jubilar*innen verzichten.

Wer schulpflichtige Kinder im Haus hat, weiß was es heißt, seine Kinder zu Hause zu unterrichten und welche Konflikte es mit sich bringt. Allen Eltern wünsche ich dabei starke Nerven! Mit der Hoffnung auf bessere künftige Tage, wünsche ich Allen gut und gesund durch diese schwierige Zeit zu kommen. 

Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel
von bessern künftigen Tagen;
nach einem glücklichen, goldenen Ziel
sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
doch der Mensch hofft immer Verbesserung.Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
sie umflattert den fröhlichen Knaben,
den Jüngling locket ihr Zauberschein,
sie wird mit dem Greis nicht begraben;
denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,
erzeugt im Gehirne des Toren,
im Herzen kündet es laut sich an:
zu was Besserm sind wir geboren.
Und was die innere Stimme spricht,
das täuscht die hoffende Seele nicht.

(Friedrich Schiller, 1759-1805)


Ihr

Knut Suhk
Bürgermeister

Wichtiger Hinweis zu Ihrem Besuch im Amt Hohe Elbgeest

Aufgrund der aktuellen Situation im Hinblick auf die Ausbreitung des Coronavirus bietet die Amtsverwaltung Hohe Elbgeest bis auf Weiteres keine öffentlichen Sprechzeiten mehr an.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Anliegen telefonisch unter 04104-990-0, per Post oder E-mail poststelle@amt-hohe-elbgeest.de vorzutragen. Grundsätzlich sind die Mitarbeiter per Email oder telefonisch auch direkt erreichbar. Für zwingend notwendige persönliche Angelegenheiten können dann von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Termine vergeben werden.