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  • Gemeinde Aumühle Gemeinde Aumühle © Markus Faust
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Bürgermeisterbrief

Auszug aus der Zeitschrift “Der Sachsenwalder“:

Liebe Aumühlerinnen, liebe Aumühler,

was für ein turbulenter Jahresanfang... . Stürme, Starkregen, Parkplatzmangel und besorgte Bürger*innen. – So hatte ich meinen Text in der Märzausgabe begonnen. Leider bleibt es unruhig! Das Coronavirus hat Deutschland erreicht. In der Stunde in der ich diesen Text schreibe (15. März) haben sich in Deutschland bereits über 5.500 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 12 Todesfälle sind zu beklagen. Wie viele es sind, wenn Sie diese Ausgabe in den Händen halten, kann ich nur raten. Die Schulen und Kitas sind geschlossen. Berufstätige Eltern wissen nicht, wer ihre Kinder betreuen soll. Sportvereine stoppen ihren Betrieb. Veranstaltungen aller Art werden abgesagt. Die Verwaltungen beschränken ihren Publikumsverkehr. Auch die Gemeindebücherei lässt die Türen zu. Die Gemeindvertretung sagt alle Sitzungen, die nicht zur Schadensabwehr oder Fristenwahrung nötig sind, ab.

Auch international sind die Maßnahmen beispiellos. Grenzen werden geschlossen. Restaurants, Cafés und Museen sind geschlossen. Das öffentliche Leben scheint überall zum Stillstand zu kommen. Ich wünsche allen gut und gesund durch diese schwierige Zeit zu kommen.

Entspannung für Pendler*innen

Die HANSA-HEEMANN AG ist bereit, der Gemeinde einen Teil ihres Betriebsparkplatzes zur Verfügung zu stellen. Zum 16. März wurde ein solcher Vertrag von beiden Seiten unterschrieben.  Rund 80 Parkplätze könnten wir den Pendler*innen so anbieten. Auch wenn diese Lösung für die Autofahrer*innen einen Fußmarsch von einigen Minuten bedeutet, war es die am schnellsten zu realisierende Variante, die wir anbieten können.

Respekt vor dem Ehrenamt

Einen kleinen aber deutlichen Hinweis zum persönlichen Umgang miteinander muss ich noch los werden. Wir Gemeindeverteter*innen sind alle ehrenamtlich tätig und setzen uns nach bestem (Ge-)Wissen für unsere Gemeinde ein. Wie leider fast überall, ist auch hier der Ton rauer und persönlich attackierend geworden.
Wir können alle gerne unterschiedlicher Meinung sein, aber bitte, lassen Sie uns darüber engagiert, aber sachlich diskutieren. Wie mir bekannt wurde, sind leider auch schon einige Hass-Mails und beleidigende Schreiben an Gemeindeverteter*innen verschickt worden. Da hört es doch wirklich auf! Wer sich ehrenamtlich engagiert, seine Freizeit der Gemeinschaft opfert, darf dafür nicht beleidigt und beschimpft werden, sondern verdient Wertschätzung und Dank. Ansonsten wird es für die Zukunft immer schwieriger werden, Bürger*innen für diese wichtige Arbeit zu finden.

Aus einem April

Wieder duftet der Wald.
Es heben die schwebenden Lerchen
mit sich den Himmel empor, der unseren Schultern schwer war;
zwar sah man noch durch die Äste den Tag, wie er leer war, –
aber nach langen, regnenden Nachmittagen
kommen die goldübersonnten
neueren Stunden,
vor denen flüchtend an fernen Häuserfronten
alle die wunden
Fenster furchtsam mit Flügeln schlagen.

Dann wird es still. Sogar der Regen geht leiser
über der Steine ruhig dunkelnden Glanz.
Alle Geräusche ducken sich ganz
in die glänzenden Knospen der Reiser.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926)


Ihr

Knut Suhk
Bürgermeister

Wichtiger Hinweis zu Ihrem Besuch im Amt Hohe Elbgeest

Aufgrund der aktuellen Situation im Hinblick auf die Ausbreitung des Coronavirus bietet die Amtsverwaltung Hohe Elbgeest bis auf Weiteres keine öffentlichen Sprechzeiten mehr an.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Anliegen telefonisch unter 04104-990-0, per Post oder E-mail poststelle@amt-hohe-elbgeest.de vorzutragen. Grundsätzlich sind die Mitarbeiter per Email oder telefonisch auch direkt erreichbar. Für zwingend notwendige persönliche Angelegenheiten können dann von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Termine vergeben werden.