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Hohenhorn und die Deutsche Mark

Die Lage ist hoch – wie der Name Hohenhorn besagt. Der nahe gelegene Steinberg ist 80 m hoch und von dort aus hat man einen schönen Blick auf die Geesthöhen und die umliegenden Dörfer. Diese exponierte Stelle führte im 19. Jahrhundert dazu, dass Hohenhorn von dem Göttinger Mathematiker Carl Friedrich Gauß zum östlichen Fixpunkt in seinem Vermessungsnetz bestimmt wurde.

Ab 1816 war Gauß mit Gradmessungen und der Vermessung des Königreiches Hannover beauftragt. Er entwickelte dabei die Methoden der Geodäsie, erfand zur Verbesserung der Messungen das Heliotrop und veröffentlichte Arbeiten über Kartenprojektion. Bei seinen Feldarbeiten legte er als Fixpunkte im von ihm entwickelten Koordinatensystem für das östliche Hannover Hohenhorn, Hamburg und Wilsede fest. An dem Hohenhorner Kirchturm kann man noch heute den gusseisernen Messpunkt sehen.

Carl Friedrich Gauß ziert den ehemaligen 10 DM Schein auf der Vorderseite, auf der hier abgebildeten Rückseite befindet sich sein Koordinatensystem mit dem Ortsnamen „Hohenhorn".

Wir Hohenhorner waren besonders erfreut, dass Hohenhorn genau so groß dargestellt war wie das benachbarte Hamburg. Leider hat die Einführung des Euro uns aus den deutschen Brieftaschen 2002 auch wieder verschwinden lassen.

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