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Juni 2018: Schulverband Dassendorf-Hohenhorn-Brunstorf plant Digitalisierung der Grundschule

Nachdem sich in Dassendorf, Hohenhorn und Brunstorf die Gemeindevertretung konstituiert haben, trat am 26. Juni 2018 erstmals der Schulverband Dassendorf – Hohenhorn – Brunstorf zusammen. Die amtierende Schulverbandsvorsteherin Martina Falkenberg eröffnete die Sitzung und begrüßte die künftigen Schulverbandsmitglieder. Dassendorf stellt sieben der 13 Mitglieder, Hohenhorn und Brunstorf jeweils drei.

In offener Abstimmung wählte die Versammlung einstimmig Dassendorfs Bürgermeisterin Martina Falkenberg erneut zur Schulverbandsvorsteherin. Ihre 1. Stellvertreterin ist künftig Hohenhorns Bürgermeisterin Hanna Putfarken, 2. Stellvertreter ist Brunstorfs Bürgermeister Claus Nesemann. Beide wurden ebenfalls einstimmig in ihre Posten gewählt. Olav Aldag aus Brunstorf wird den siebenköpfigen Finanzausschuss leiten, sein Stellvertreter ist Enno Wiarda aus Hohenhorn.

„Der Schulverband ist eins meiner Lieblingsgremien“, verriet Martina Falkenberg, die seit zehn Jahren den Schulverband leitet. Dabei schätzt sie vor allem die gute Zusammenarbeit mit Margrit Biesenack und Elisabeth Schwarz, der Schulleiterinnen der Alfried-Otto-Grundschule Dassendorf. „Schule und Kinder sind ein schönes Gebiet, in dem wir gemeinsam in vertrauensvoller und kooperativer Zusammenarbeit vieles geschafft haben.“

Nach der Sanierung des Außengeländes und der energetischen Ertüchtigung des Schulgebäudes stand in den vergangenen Jahren vor allem die Schaffung der Offenen Ganztagsschule im Mittelpunkt der Schulverbandsaufgaben. Erstmals hat der Schulverband der drei Gemeinden gemeinsam ein Gebäude erbaut auf dem Grundstück der Gemeinde Dassendorf. Das Schulgebäude und die Turnhalle befinden sich im Eigentum der Gemeinde Dassendorf. Sie werden zur schulischen Nutzung dem Schulverband überlassen.

„Wir haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es nur im respektvollen Miteinander und gegenseitigem Vertrauen gelingt, solche Projekte wie die Offene Ganztagsschule zu schaffen“, betonte Martina Falkenberg.

Welche Projekte stehen in den kommenden fünf Jahren an? „Wir werden uns um die Digitalisierung der Schule kümmern, denn die Grundschulkinder sollen gut vorbereitet auf die weiterführenden Schulen wechseln können.“ Dafür soll ein Klassensatz Tablets bereitgestellt werden sowie WLAN in den Klassenräumen verfügbar sein. Erste Gespräche zur Umsetzung der Digitalisierung in der Grundschule haben bereits stattgefunden.

Die laufende Instandhaltung der Schule wird fortgesetzt. Als nächstes sollen in den kommenden Sommerferien energiesparende LED-Lampen in einigen Räumen installiert werden. Auch die Oberflächenentwässerung sowie die Pausenhofgestaltung werden den Schulverband in den kommenden Monaten beschäftigen. 215 Schüler und Schülerinnen besuchen derzeit die Grundschule. Außerdem nutzen die 92 Kinder der Offenen Ganztagsschule am Nachmittag das Schulgelände, das für diese hohe Belastung entsprechend ausgestattet werden soll.

In wenigen Jahren wird die Schulleiterin Margrit Biesenack in Rente gehen. „Wir werden als Schulverband in dem Schulleiterwahlausschuss vertreten sein und müssen uns dann mit der Nachfolge beschäftigen“, erläuterte die Schulverbandsvorsteherin das nötige Procedere. Viele der Schulverbandsmitglieder gehören zum ersten Mal diesem Gremium an.

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