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Kleine Wappenkunde

Auf einem erhöhten grünen Berg befindet sich ein schwarzer, von schwarzen Feldsteinmauern flankierter Gedenkstein. Darüber finden sich zwei aufrechte, auswärts geneigte grüneLindenblätter.

Die Gemeinde Hohenhorn besteht aus dem ursprünglichen Kirchdorf Hohenhorn und dem vormaligen Wohnplatz und heutigen Ortsteil Drumshorn. Auf diese Ortsteile einerseits sowie auf die vielen Lindenbäume im Ortszentrum andererseits beziehen sich die beiden Lindenblätter des Wappens.

Eine für Wappen ungewöhnlich naturalistische Gestaltung weisen die übrigen Wappenfiguren auf:

Die Inschriften auf der dargestellten Feldsteinmauer deuten auf lokalhistorisch wichtige Ereignisse hin. DerFindling in der Mitte erinnert an die 1785 abgeschlossene „Verkoppelung" der Gemeindeflur. Sie geschah im Rahmen der 1764 im damals zum Königreich Hannover gehörenden Herzogtum Lauenburg begonnenen Agrarreformen. Durch sie wurden der Flurzwang beseitigt und die Allmende aufgeteilt.

Der Pflug symbolisiert die bis heute fortbestehende bäuerliche Prägung Hohenhorns.

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