Hilfsnavigation
Seiteninhalt

Der Planungsausschuss hat sich am 7. Oktober unter Vorsitz von Sebastian Hofmann (WIR) und mit Begleitung des beauftragten Planungsbüros erneut eingehend mit den Planungen zum Bebauungsplan 29 beschäftigt. Ausschussvorsitzender und Planungsbüro hatten die Sitzung detailreich und mit entsprechend visualisierten Darstellungen intensiv vorbereitet. Inhaltlich beriet der Ausschuss primär über die verkehrliche Erschließung des Gebietes. Dabei wurden die Alternativen „Zufahrt über den Bornweg“ bzw. „Zufahrt über den Mühlenweg (L314)“ betrachtet.

Nach eingehender Abwägung entschied sich der Ausschuss mit deutlicher Mehrheit für eine verkehrliche Verbindung über den Bornweg. Pro-Argumente waren vor allem, dass bei einer Zufahrt über die Landesstraße Mühlenweg der zuständige Landesbetrieb einen Linksabbieger fordern wird, der die Gemeinde nach Auskunft der Verwaltung mindestens 300.000 bis 500.000 Euro kosten und damit die Wirtschaftlichkeit der Erschließung in Frage stellen würde.

Außerdem würde eine verkehrliche Anbindung an den Mühlenweg mit einer Zufahrtstraße eine zusammenhängende Fläche für bauliche Anlagen von 6.000 qm durchschneiden, die bisher für mögliche neue Infrastruktur vorgesehen werden könnte. Hier stünden dann nur noch knapp 4.000 qm zusammenhängende Fläche zur Verfügung, nach Auskunft des Planungsbüros weder für eine Kita noch für ein Feuerwehrgerätehaus ausreichend.

Ein verkehrsberuhigter Bereich („Spielstraße“) ist vorgesehen. Der Ausschuss diskutierte über benötigte Parkflächen und weitere Festsetzungen im B-Plan wie Knickerhalt, Pflanzgebote, Einfriedungen und Oberflächenentwässerung.

Offen blieb eine Entscheidung über eine mögliche verkehrliche Anbindung über den Rotdornweg. Hier könnte eine zusätzliche reguläre verkehrliche Durchfahrt zwischen Rotdornweg und „Conradkoppel“ geschaffen werden. Das Planungsbüro stellte eine Verkehrsentlastung des Bornwegs heraus und die Verteilung des Verkehrsflusses auch für die Rotdornweg-Anliegenden. Alternativ könnte eine Zufahrtsperre samt Kehre vorgesehen werden, ausschließlich von Fußgängern und Radfahrenden passierbar sowie im Notfall für Einsatzfahrzeuge. Dies würde den Wegfall eines Baugrundstücks bedeuten.

Wie die Anliegenden des Rotdornwegs eine solche verkehrliche Verbindung beurteilen, soll auf einer Versammlung vor der nächsten Sitzung des Planungsausschusses am 4.11. besprochen werden, zu der Anwohnende mit Wurfsendung eingeladen werden und deren Meinungsbild in die Beratung des PA einfließen sollen.

In der PA-Sitzung am 4.11. sollen die Planzeichnung und textlichen Festsetzungen für die Bebauung der „Conradkoppel“ empfohlen werden zur Beratung in der GV am 13.11. zur ersten öffentlichen Auslegung der Unterlagen. Anschließend findet das Verfahren der öffentlichen Beteiligung statt. Beratungsunterlagen und Niederschriften sind hier zu finden.


Bürgermeisterin Martina Falkenberg

Servicezeiten Amt Hohe Elbgeest:

Montag 9.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00 Uhr
Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 7.00 - 12.00 Uhr
Freitag 9.00 - 12.00 Uhr*

* Das Standes- bzw. Sozialamt sind freitags geschlossen!
* Bitte beachten Sie die geänderten Servicezeiten im Sozialamt.

Nach vorheriger Vereinbarung sind Termine auch außerhalb der Servicezeiten möglich.
Bitte nutzen Sie außerdem die online Terminvergabe.

Bankverbindung >>