Diese Website verwendet Cookies, die für den technischen Betrieb der Website notwendig sind und stets gesetzt werden.
Weitere Cookies werden nur mit Ihrer Zustimmung gesetzt, um statistische Daten zur Nutzung der Website in anonymisierter Form zu sammeln.
Liebe Dassendorferinnen, liebe Dassendorfer,
der Sommer zeigt sich in diesem Jahr wieder mit all seinen Facetten. An warmen Tagen können wir uns glücklich schätzen, in einer Gemeinde zu leben, die so viel Lebensqualität bietet: Der Sachsenwald spendet wohltuenden Schatten, viele genießen den eigenen Garten oder eine Abkühlung im Pool, und die Natur beginnt direkt vor der Haustür.
Gleichzeitig erleben wir auch, dass sich unser Klima verändert. Hitzeperioden werden häufiger, Starkregenereignisse nehmen zu und stellen Gemeinden wie Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Deshalb beschäftigt sich auch der Kreis Herzogtum Lauenburg intensiv mit dem Thema Klimaanpassung. Ziel ist es, unsere Städte und Gemeinden besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Zudem gibt es Überlegungen, eine Übersicht über sogenannte „kühle Orte“ im Kreis zu erstellen: Plätze, an denen Menschen an heißen Tagen Erholung finden können.
Auch wir als Gemeinde leisten unseren Beitrag zu einem bestmöglichen Schutz vor den Auswirkungen von extremen Wetterereignissen. So überprüfen wir kontinuierlich unsere Oberflächenentwässerung und sorgen dafür, dass unsere Regenrückhaltebecken leistungsfähig bleiben. Die Sanierung des Regenrückhaltebeckens an der Bundesstraße konnte mittlerweile erfolgreich abgeschlossen werden. Mit der Renaturierung der Flachstumwiese steht im Herbst eine weitere Oberflächenentwässerungsmaßnahme an. All dies hilft, Starkregen besser aufzufangen, die Fließgeschwindigkeit des Ablaufes zu verringern und unsere Infrastruktur zu schützen.
Doch Klimaanpassung gelingt nur gemeinsam. Auch jede und jeder Einzelne kann mit einfachen Mitteln einen wichtigen Beitrag leisten. Regenwasser möglichst auf dem eigenen Grundstück zu halten, beispielsweise mit Regentonnen oder nicht versiegelten Versickerungsflächen, entlastet die Kanalisation und sorgt dafür, dass Wasser langsamer in unsere Gewässer wie die Süsterbek gelangt. Wo Wasser zurückgehalten wird, verringert sich die Fließgeschwindigkeit, das Risiko von Überschwemmungen sinkt und Lebensräume für Tiere und Pflanzen bleiben erhalten.
Nicht alle Entwicklungen in der Natur sind erfreulich. So beschäftigen uns derzeit unerwünschte Eindringlinge wie das Jakobskreuzkraut oder der Eichenprozessionsspinner. Letzterer wird bei einem Befall gemeindlicher Bäume durch eine Fachfirma beseitigt, um einer Gefährdung im betroffenen Umfeld umgehend entgegenzuwirken.
Zum Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt empfiehlt es sich, Gehölze und Blühpflanzen zu setzen, die wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel schaffen. Die Gemeinde trägt hierzu unter anderem mit Obstbaumpflanzungen in der Feldmark und Blühstreifen bei. Auch kleine Maßnahmen helfen: Lassen Sie im Herbst ruhig einmal in einer Gartenecke Laub liegen. Igel und viele andere Kleintiere danken es Ihnen. Wenn Sie einen Mähroboter nutzen, lassen Sie ihn bitte ausschließlich tagsüber fahren. Gerade in der Dämmerung und nachts sind Igel unterwegs und können den Geräten nicht ausweichen.
Wald- und Wiesenflächen, Knicks und Gewässer: Dassendorf bietet eine große Vielfalt, die es zu erhalten gilt – auch im Hinblick auf den Klimawandel.
Der Kulturkreis Dassendorf startet am 30. August von 11 bis 13 Uhr mit seinem Frühschoppen in die neue Saison. Für die musikalische Unterhaltung sorgen „De Elbschippers“, der Eintritt ist frei. Ich freue mich darauf, viele von Ihnen dort zu treffen.
Schon bald enden für viele die Ferien, und für zahlreiche junge Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt in Kita, Schule oder Ausbildung.
Denen, die etwas Neues beginnen, wünsche ich einen gelungenen Start und uns allen weiterhin einen schönen Sommer.
Ihre und Eure Bürgermeisterin
Martina Falkenberg